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DevBlog: Karrenschieben

Jeder Anno-Fan kennt den vertrauten Start in ein neues Spiel, beginnend mit nur einer Handvoll Münzen, einer neu errichteten Siedlung und der Vision von einem aufstrebenden Imperium. Zwar ist es bis dahin ein langer, entbehrungsreicher Weg, aber durch clevere Planung wird deine Stadt schnell zu einer eindrucksvollen Metropole heranwachsen.
Erfahrene Anno Spieler haben bereits eine Ahnung, wovon wir hier sprechen: natürlich von der Logistik, dem Schlüssel zu einer florierenden Wirtschaft. Heute öffnet Game Designer Christian seine Bücher um Euch einen exklusiven Einblick in das Logistik System in Anno 1800 zu geben- inklusive interessanter Details für erfahrene Anno Wirtschafter und neue Spieler, die ihre ersten Schritte in die Serie wagen.

Hi, mein Name ist Christian und ich bin Game Designer für Anno 1800. Teil des Teams wurde ich damals während der Entwicklung von Anno 2070 und seitdem habe ich an allen folgenden Anno Projekten gearbeitet. Da ich verantwortlich für die Wirtschaftssysteme in Anno 1800 bin, freue ich mich Euch heute einen Einblick in unser Logistiksystem zu geben.

Das Herz der Wirtschaft
Wenn wir es einmal auf den Kern herunterbrechen, beschreibt Logistik den Transport von Waren. In Anno steht der Begriff für ein komplexes System von Zahnrädern, welches Eure Wirtschaft antreibt damit Eure Siedlung mit der Zeit zu einer Großstadt heranwachsen kann.

Egal ob für wirtschaftliche Perfektionisten oder Schönbauer, die stetig steigenden Bedürfnisse Eurer Bürger zu befriedigen ist das Herz der Anno Spielformel. Natürlich wollen viele von Euch aber nicht nur einfach Forderungen erfüllen, sondern empfinden es als eine Frage der Ehre die Logistik zu perfektionieren; nur so können sie ein umfangreiches Imperium errichten, angefeuert von komplexen Produktionsketten und Handelsrouten. Wie Ihr seht ist Logistik in Anno ein sehr komplexes Thema und deswegen wollen wir uns heute erst einmal auf den Warentransport auf der Hauptinsel konzentrieren. Da Handelsrouten eine ebenso wichtige Rolle in Anno 1800 spielen werden, wollen wir dieses Thema mit einem zukünftigen DevBlog gebührend abhandeln.

Wir wollen was sehen: Die Rückkehr der physikalischen Waren in die Spielwelt
Im letzten Anno war die Position einer Ware auf der Karte oder die Distanz zum nächsten Produktionsgebäude größtenteils irrelevant. Und genau das wird sich im kommenden Anno 1800 drastisch ändern, da physikalische Waren ihre Rückkehr in die Serie feiern und damit die von Euch gewünschte Komplexität zurück ins Spiel bringen.
Um genau dies zu ermöglichen, ermittelt das Spiel die genaue Distanz zu einem Gebäude und anderen Zielen im Verhältnis zu der Position der Ware. Dabei wird das alles auch wieder visuell in der Spielwelt repräsentiert sein und Euch somit ermöglichen der auf einen Karren geladenen Ware auf ihrer Reise zu einer Fabrik oder Warenhaus als Beobachter zu folgen. Ein großer Gewinn für die Immersion und zudem hilfreich um Eure Logistik sprichwörtlich besser im Auge zu behalten. Außerdem sorgt es für zusätzlichen Wuselfaktor in Euren belebten Straßen!

Karrenschieber, Fuhrwerke und clevere Entscheidungen
Um das alles aus Eurer Wirtschaft herauszuholen, müsst Ihr ein gutes Auge auf Eure Produktionsketten haben, um sicherzustellen, dass alle Waren ihr Ziel auf den von Euch sorgsam angelegten Straßen finden. Und wir alle wissen wie herausfordernd es sein kann komplexe Produktionsketten aufbauen und dabei ein Auge auf eventuelle Engpässe in der Versorgung zu behalten.

Am besten lässt sich das alles erklären, wenn wir einmal einen Blick auf eine typische Produktionskette in Anno 1800 werfen: die Stahlproduktion.
Unsere neu gebaute Stahlfabrik ist bereit die Arbeit aufzunehmen, aber um die Stahlindustrie richtig anzufeuern müssen wir sicherstellen, dass eine stetige Versorgung an Kohle und Eisenerz gegeben ist. Glücklicherweise ist der Kohlemeiler recht nah und Karrenschieber stellen sicher, dass die Kohle ihren Weg direkt zum Schmelzofen findet.

Wenn die Stahlfabrik ausreichend mit Kohle versorgt ist, oder wenn es eine Überproduktion der Ressource gibt, werden die Waren anstatt zum Produktionsgebäude in das nächste Warenhaus geschickt (es sei denn ein weiteres Gebäude hat denselben Bedarf in der näheren Umgebung). Und hier kommen die Pferdefuhrwerke ins Spiel. Während es die Aufgabe des Karrenschiebers ist, Ressourcen von einem Produktionsgebäude zum anderen zu befördern, laden Fuhrwerke überproduzierte Waren um diese auf der Insel einzulagern.

Wie bereits erwähnt überprüft dabei unser Logistiksystem den kürzesten Weg zwischen dem Versorger und dem Produktionsgebäude. Um Flaschenhälse in der Logistik zu reduzieren, gilt für effiziente Lieferung von Waren die Regel das Lagerbestände zu leeren immer die höchste Priorität hat. In unserem Beispiel erkennt der Kohlenmeiler, dass es in der direkten Nähe Bedarf an Kohle gibt, und sendet einen seiner Karrenschieber um die Fabrik zu versorgen, anstatt ein Fuhrwerk ins nächste Warenhaus zu schicken. Das Spiel entscheidet außerdem, ob es Sinn macht einen nicht voll beladenen Karren zu senden, um den Bedarf zu decken oder ob es effizienter wäre zu warten, bis der Karren die volle Kapazität geladen hat.

Aber worauf basieren diese Entscheidungen? Lieferungen werden nach der Straßenentfernung priorisiert. Um bei der Planung zu helfen, könnt Ihr die Reichweite eines Gebäudes auf der Insel sehen. Eure Straßen von einem einfachen Feldweg zu ordentlichem Pflasterstein auszubauen erhöht zudem die Transportgeschwindigkeit, was folglicherweise bedeutet das Waren weiter entfernten Fabriken ansteuern können, die vorher noch außerhalb ihrer Reichweite lagen.

Wunderwerke der industriellen Revolution (Pre-Alpha Material)

Warenhäuser und Warteschlangen
In Anno 1800 ist es unser Ziel Euch mehr Möglichkeiten zur strategischen Gestaltung Eurer Stadt zu geben, angefangen von dem Optimieren Eurer Straßenplanung bis hin zu Entscheidungen darüber wo sich der effektivste Ort für Eure Produktionsstätten finden könnte.

Dem Warenhaus haben wir ebenfalls ein neues Feature spendiert: den Ladebereich. Wenn viele  Transporter ein Warenhaus ansteuern, kann es dadurch zu sichtlichen Verzögerung kommen.
Wenn also zu viele Fuhrwerke versuchen ihre Waren beim Warenhaus anzuliefern, werdet Ihr beobachten können, wie sich ein richtiger Stau vor dem Eingangstor bildet. Macht Euch aber nicht zu viele Sorgen um Verkehrsstau auf den Straßen, denn dieses neue Feature beeinflusst nur die An- und Ablieferung von Ressourcen in den Warenhäusern. Allerdings denken unsere fleißigen Lieferanten mit und prüfen, ob man Zeit dabei sparen kann, wenn ein weniger frequentiertes Warenhaus sich in der Umgebung befindet. Dieser Vorgang kann im Menü des Warenhauses beobachtet werden, in dem Ihr detaillierte Informationen über die Be- und Entladung von Waren verfolgen könnt sowie eine Übersicht über die momentanen Lagerbestände erhaltet.
Während ihr im Spiel voranschreitet können Warenhäuser aufgewertet werden, um die Anzahl der Laderampen zu erhören, so dass mehrere Transporter gleichzeitig bearbeitet werden können.

Weiterhin werden Depots die Lagerkapazitäten Eurer Insel erhöhen aber keinen Effekt auf den Ladebereich haben. Das sollte sich als sehr praktisch erweisen, wenn Ihr Euer Imperium mit Handelsrouten ausweiten wollt. Warenhäuser selbst haben übrigens gespiegelte Warenbestände, in denen alle Ressourcen auf einer Insel zu jeder Zeit von allen Warenhäusern zugänglich sein werden. Bei der Ladebucht handelt es sich um ein noch ein experimentelles Feature, aber wir sind mit dem momentanen Entwicklungsstand recht zufrieden und hoffen, dass weiteres visuelles Feedback es nicht nur lesbarer macht, sondern für noch mehr unterhaltsames Gewusel sorgt.

Hier ein kleiner Stau vor dem Kontor aus unserer Pre-Alpha Version von Anno 1800

Okay, aber was ist eigentlich mit den Zügen?
Mit Anno 1800 wollen wir Euch ein komplexes Logistik System bieten, das gleichzeitig gut sichtbar in die Spielwelt integriert ist. Kurz gesagt: mehr interessante Optionen für Anno Veteranen, aber stets nachvollziehbar für neue Spieler.

Wir wissen das es ein spezielles Thema gibt, bei dem Ihr besonders hungrig auf neuen Details seid: Züge, die unermüdlichen Stahlrösser der industriellen Revolution.
Allerdings ist dieses neue Feature noch nicht 100 % in Stein gemeißelt, da wir momentan noch an verschiedenen Designansätzen tüfteln, wie Züge im neuen Anno 1800 funktionieren könnten.
Wir haben so einige Ideen wie diese Technologie ins Spiel integriert werden könnte und wollen vor allem, dass Züge einen wichtigen Teil des Fortschritts der industriellen Revolution repräsentieren.
Zugstrecken boten den Menschen damals eine verlässliche Möglichkeit, tonnenweise Ressourcen über weitere Entfernung zu transportieren. Damit stellten Züge eine Lösung für eine der größten Herausforderungen der neuen Industrie dar, den enormen Hunger nach Rohstoffen in vorher ungeahnten Mengen.

Dabei handelt es sich um ein recht komplexes Thema und natürlich wollen wir Feedback von Euch, der Anno Union. Mit dem heutigen Logistik Blog war es unsere Intention Euch die Systeme zu erläutern, auf dem alle Systeme aufbauen und damit das Wissen zu vermitteln, damit Ihr uns Feedback zu potenziellen Designvorschlägen für Züge geben könnt. Aber dazu bald mehr…

Wir freuen uns auf Eure Kommentare und sind schon gespannt, was Ihr von unserem Logistiksystem in Anno 1800 so haltet!

100 Kommentare

  1. DiruKamachi DiruKamachi

    Wenn die Inselgrößen mit den alten Teilen vergleichbar sind, dann weiß ich nicht ob Züge wirklich sinnvoll sind. Immerhin sind Züge recht groß und bei den bisherigen Teilen lief alles ganz prima, selbst wenn die Leute laufen mussten.
    Und ob sich ein Zug im One Piece Stil über den Ozean verlaufend in Anno verkaufen würde, wage ich zu bezweifeln.
    Ich würd mich über Bildmaterial der Schienennetze, gerade im Bezug auf Inselgrößen, sehr freuen.
    Liebe Grüße

    de Diru

  2. Mark-WilliamK Mark-WilliamK

    Man kann auch den die Züge mit unterschiedliche Waggons für die Ware Zusammen bauen

  3. flofluff flofluff

    Hallo,
    dass die Waren wieder physikalisch ins Spiel kommen ist wirklich tip top. Ich glaube aber, dass eine Interface die eine „Waren-Bilanz“ für jede Ware wie in Anno 2205 sehr hilfreich sein könnte für riesige Handels-Imperien die exacte Rechnungen machen müssen um auch einen maximalen Profit zu machen. Ist ja logisch für die Industrielle Revolution. Und eine Logistik „Ressource“ wie in 2205 könnte auch nicht schaden.

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  4. SuperGimmly SuperGimmly

    Wie sieht es denn aus mit dem Kraftstoff der damaligen Zeit? sollte die Bahn und vorallem auch die Schiffe nicht Kohle benötigen um von Ort zu Ort zu fahren, oder wäre dass dann schon etwas übertrieben?:/ ich persönlich wäre ein großer Fan dieser Mechanik (erinnert mich etwas an Facturio) und wenn man noch einen Schritt weiter geht könnte man die gesundheitliche Belastung der Bevölkerung oder zmdst die Unzufriedenheit wie in Anno 2070 implementieren.

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  5. SuperGimmly SuperGimmly

    Wie sieht es denn aus mit dem Kraftstoff der damaligen Zeit? sollte die Bahn und vorallem auch die Schiffe nicht Kohle benötigen um von Ort zu Ort zu fahren, oder wäre dass dann schon etwas übertrieben?:/ ich persönlich wäre ein großer Fan dieser Mechanik (erinnert mich etwas an Facturio) und wenn man noch einen Schritt weiter geht könnte man die gesundheitliche Belastung der Bevölkerung oder zmdst die Unzufriedenheit wie in Anno 2070 implementieren
    Gruß
    SuperGimmly

  6. Wambliwaste Wambliwaste

    moin moin
    Wünsche allen ein frohes Fest
    wird es von Anno 1800 eine
    Über Drüber Mega Hyper Special Prime Collectors Edition zum Preordern geben ?
    wenn ich mir die beiträge so angucke
    fühle ich mich der Union nicht echt Würdig
    dachte auch nicht das es so flott voran geht
    würde gerne ma reinzocken
    wünsche noch n schönen Samstag
    So Long

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  7. SnakeHunter84 SnakeHunter84

    Hallo zusammen,

    ich habe mir hierrüber lange Gedanken gemacht und kenne alle Anno Teile, besitzte alle bis auf 2205 (kein echtes Anno!)

    Für mich gibt es zwei Dinge, die es in Anno1800 rein schaffen müssen.
    1. Züge – siehe unten.
    2. Landeinheiten (Militär) – Ist hier die falsche Stelle für, aber auch in dem Bereich sollte 1404 als Vorbild dienen, Anno ist AufbauStrategie, keine EchtzeitStrategie, Militär muss „langsam“ und strategisch eingesetzt werden, nicht im Tank-Rush-Stil!

    1. Züge:
    Bei gespiegelten Warenlagern unnötig und dem Spieler schwer zu erklären.
    Es kann nicht sein, dass ein Zug jedes Prod-Gebäude anfahren soll, um die Ware zum Lager zu transportieren, dies machen schon die Kutschen. Auch ein Ansatz mit schweren und leichten Waren wäre nicht zu erklären, klar ist Stahl schwerer als Fisch, aber 100 tonnen Fisch sind 100 tonnen… und man braucht viel Fisch für eine ausgebaute Siedlung! Das gleiche gilt für die unmengen an Getränken oder Kleidung.

    BESSER:
    Es gibt zu Beginn keine gespiegelten Warenlager.
    Diese werden erst mit Ziv-Stufe 3 und den dann verfügbaren Zügen ermöglicht.
    Zu Beginn lohnt es somit nicht, an verschiedenen Ecken der Insel zu siedeln, da Holz und Steine nur in der Umgebung des Warenlagers genutzt werden könnten, an dem Sie auch gewonnen werden. Nahrung müsste in der Nähe der Bewohner gewonnen werden etc.
    Erst mit den Zügen könnte man sich sinnvoll über die ganze Insel ausbreiten.
    Das dient der Geschichte, in der Züge den Transport über große Strecken ermöglichten.
    Und mal ehrlich, wenn ich auf einer unbekannten Insel siedle, dann bleib ich erstmal in der Nahen Umgebung, das ist nur realistisch!

    Man müsste aber nicht jedem Zug sagen was er zu machen hat, das würde viel zu komplex mit allen Folgen (wesentlich komplexer als die Schiffsrouten).
    Sobald man die Gleise mit allen Warenlagern verbunden hat, so sind diese gespiegelt, der Zuge fährt dann mehr wegen der Optik, hat man viele Lager angebunden fahren mehrere Züge mit mehreren Wagons etc.

    Zu Beginn wäre man also auf kleines Gebiet beschränkt.
    Es müsste die Option geben, mit größeren Kutschen Waren von einem zum nächsten Lager zu fahren, einmalige Route. Dies würde nur zum nächsten Lager Sinn machen, weil immer nur eine große Kutsche je Lager fährt und das dauert.
    So käme Nahrung, Getränke und Kleidung etc. in die nahe KleinStadt.
    Und Baumaterial könnte zum nächsten Lager transportiert werden.
    Später mit den Zügen und gespiegelten Lagern fiele dies wieder weg.

    In meinen Augen ist so ein Ansatz das einzige was man erklären kann, bzw. was noch mit überschaubarer Komplexität umzusetzen ist.
    Ich persönlich bin zwar für hohe Kompelxität, aber jetzt auf jeder Insel Zug-Routen zwischen den Prod-Gebäuden und Lagern zu errichten, das wäre echt übertrieben! Dann läge alles zu mit Gleisen.

    Besser hohe Komplexität durch viele komplexe Prod-Ketten, nicht mehr zwei drei Waren je Stufe, sondern 4-5.
    Die tranken ja mehr als Most Bier und Wein.
    Da wäre noch Milch, div. Säfte, Whisky, Rum, Schnapps und vor allem Wasser denkbar.

    Ich freue mich auf ein komplexes Anno, auch wenn es die Züge vielleicht nicht schaffen sollten… was schade wäre.

    Noch ein dickes Lob an das Team, die Union war ne klasse Idee! 🙂

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  8. guest-DVJSKz9z guest-DVJSKz9z

    Züge klingt gut, das Problem ist, das in anno die Schiffe das Übernehmen was Züge in der echten industriellen Revolution tuen,Große Rohstoff mengen für Fabriken liefern,da es Jetzt auch noch wieder Gespiegelte wahren gibt, fehlt das liefern von lager zu lager weg.

    Da sehe ich dann noch die Möglichkeit Entweder wahren zu wählen die nur von Zügen Transportiert werden können zb. Stahl(weil in anno ja eh immer alles in Tonnen gemessen wird und 10 Pferdekutschen mit jeweils 2,3 großen Trägern sehen blöd aus XD) von der Fabrik in das Lagerhaus dabei schlisst man eine seite des Lagerhauses ans bahn Netz an (es gibt ja in der Mitte die Grosen offenen Bögen ideal für eine Zug einfahrt), die andere Seite mit dem Grosen bogen dient dem Regleuren karren zum abladen von Wahren, wobei der Zug unabhängig von Karren Staus ist da er seine eigene einfahrt hat (erhöht Attraktivität des Zuges).Der Zug Fährt dann immer von Fabrik ,zu Fabrik in einen stetigen hin und her und er kann mehrere Betriebe anfahren da er Waggons hat (1 Waggon fast zb. 5 t. wahren ein Betrieb so zu sagen)bevor er zurück zum lager muss. betreffende Fabriken müssen an das schienen netz angrenzen, oder es gibt zb. eine Sammelstation die alles abholt und verlade bereit am abstehlt (Güterbahnhof) und sammelt die ich nenne sie einfach mal „Schweren wahren“ ein.die Schweren wahren (Stahl,Möbel,Ziegel) können auch von von Pferde karren geholt werden dann aber immer nur max 1-2 Tonnen pro waren art anstatt zb. bis zu 5 waren wie in den alten Annos, das kann dann nur der zug. ab dann wen der Zug verfüg bar wird die wahren davor können normal mit karren verladen werden 1-5 Tonnen, da es da noch keinen Zug gab,oder man kann später grössere Betriebe bauen die Dan mehr herstielen aber auch wieder nur vom Zug angefahren werden können um die mengen zu stemmen ohne einen riesen Karren stau zu haben.

    P.s Gebt den Zug bitte nicht auf, er hat zuviel Potenzial besonders wenn es nun die Karren Staus gibt könnte er Attraktiv werden für mich. das ist, die ideale Kombi der Zug macht die Großen mängeln, die Karen arbeiten die kleinen oder abgelegenen Betriebe ab so arbeiten beide Hand in Hand.

    Ich t da auch noch Ideen für Arbeiter Transporte oder Brücken zu adern Inseln aber das wer zuviel des guten.

  9. TheTycoon21 TheTycoon21

    Zuerst las sich das ja alles ganz toll aber dann kommt der Hammer: Spiegelung der Kontore. Das nimmt einem Teil Eurer Logistik leider wieder den Wind aus den Segeln.
    Schade da hatte ich echt darauf gesetzt, dass Ihr das System mal rausnehmt. Das ist einfach zu simpel. Sinnig wäre es von Schiff zu Eisenbahn/Pferdekarren nach Kontor nach Fabrik(en). Das ist der Wuselfaktor schlechthin 🙂 Gut finde ich wieder das ein Karren mehrere Waren mitnimmt und mehr oder weniger gut bzw. schlecht, dass er seine Route von allein findet. Eine optionale manuelle Einstellung wäre gut.
    Das mit den Zügen wäre ein vereinfachte Form von Transport Fever nicht schlecht. Signale, Ausweichgleise usw. einfach weglassen. Einfach Gleise bauen und los geht´s.
    Klar das zieht natürlich jetzt alles an der Performance aber da gibt´s sicherlich eine Lösung. Wenn andere das können…

  10. m-seb-92 m-seb-92

    Hallo liebe Community und Macher von ANNO,

    Ich finde es super, dass das Logistiksystem wieder komplexer wird als bei den Vorgängern. Die Idee mit den Zügen finde ich großartig, die müssen auf jeden fall in das neue Spiel….

    Ich hätte dazu folgende Ideen:
    – Man könnte es so realisieren, dass mein eine beliebige Fabrik über die Straße oder aber auch per Gleis an einen Kontor oder Güterbahnhof anbinden kann, schließt man sie per Schiene an könne mehr Güter schneller als über die Straße zum Kontor transportiert werden.
    – Eventuell gibt es gewisse Güter die zwangsweise eine Gleisanbindung erfordern, da sie für normale Pferdekutschen zu schwer sind
    – Man könnte aber auch auf die gespiegelten Kontoren verzichten und diese erst dann spiegeln wenn sie über eine Zugverbindung verfügen
    – Man könnte mit den Zügen aber auch eine Art Handelsrute innerhalb einer Insel einrichten, dass man z.B. mehrere Güterbahnhöfe mit Gleisen verbindet, in diesen Güterbahnhöfen liegen dann die Güter bereit, dass sie von den Karrenschubsern dort abgeholt werden können. So könnte man für eine Produktion benötigte Güter an einem völlig anderen Teil einer Insel produzieren.

    Ich finde es total geil was ihr bisher geschafft habt und freue mich auf das neue ANNO. Macht weiter so.

    Viele Grüße

  11. deDerrick deDerrick

    Hallöchen liebe Anno-Community und verehrte Weisen aus der Entwicklung!
    Ich habe schon vor 2 Monaten einen Kommentar zur Eisenbahn verfasst, allerdings glaub ich, dass er hier mehr Beachtung findet/ sinnvoller aufgehoben ist. Ich hätte einige Vorschläge zur Eisenbahn, um sehr viel mehr Komplexität reinzubekommen:

    – Die Eisenbahn als Ergänzung der Straße
    – Die Möglichkeit sowohl Güter- als auch Personenbahnhöfe zu bauen
    – Der Zwang das Eisenbahnnetz mit dem Hafen zu verbinden (dann vom Hafen aus beginnend ausbauen)
    – Die Eisenbahn in der Nähe eines öffentlichen Gebäudes vergrößert das Einzugsgebiet mit jedem neuen Personenbahnhof
    – Die Eisenbahn ist nur für Personen einer bestimmten Schicht (arme Leute konnten sich kein Ticket leisten)
    – Das Schienennetz enthält verschiedene Arten von Abzweigungen, Kreuzungen, Bahnübergänge (bei Kreuzung mit Straße), Personenbahnhöfe für Bewohner, Güterbahnhöfe für Waren und Arbeitskraft (ebenfalls Vergrößerung Einzugsgebiet) und Endstationen mit Wartungshallen, da
    – Eisenbahnen können Unfälle bauen und ausfallen
    – Ein Ausbausystem für Bahnhöfe und den Ausgangspunkt am Hafen, je höher die Stufe, desto mehr Waggons können gezogen werden bzw. halten
    – Die Notwendigkeit 5t mit einem Karren zu transportieren oder 10t mit einer Eisenbahn oder realistischer: 1t mit Karren und 5t+ mit Eisenbahn +x Waggons

    Mehr fällt mir jetzt auch nicht mehr ein, viel Spaß beim Lesen und einen schönen Tag noch! 😀

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  12. Alpha037 Alpha037

    Hört sich für mich nach einem sehr komplexen System an…

    …was sehr gut ist! Ich fand als Anno-Veteran Logistik in den Anno Teilen immer ein wenig vernachlässigt, wenn man so will. Gut, dass ihr euch jetzt etwas großes habt einfallen lassen!

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  13. Nirgend-meer Nirgend-meer

    Was mir besonders gefällt ist, wie liebevoll die Systeme bisher wirken – sowohl in der technischen Beschreibung als auch in den Grafiken. Ich bin sehr gespannt! 🙂

  14. KingStrike_TV KingStrike_TV

    Das war das Thema auf das ich gewartet habe und ja ZÜGE müssen unbedingt rein.
    Ich verstehe euch das es schwierig umzusetzen ist aber ich glaube ihr schaft es.
    Ich würde Züge als etwas sehr besonderes und teures ins Spiel einbringen.
    Ich würde auch Bahnhöfe eine doppelfunktion geben.
    1. Das es als Bedürfnis der Bürger gilt(z.B. Anno 2205)
    Und
    2. Das es als Warenlager fungiert so wären Bahnhöfe was sehr besonderes und es könnte dann auch die Produktivität von Firmen unf Bewohner steigern.
    Das wäre mein Vorschlag

  15. Marmicc Marmicc

    Super, dass ihr uns wieder informiert.

    Zum Thema Züge sage ich:
    – Natürlich MÜSSEN Züge in Anno1800 !!
    – Mit den Schienen würde ich es so machen, dass man die geraden Strecken zieht wie die Straßen und alles andere wie Kurven und Weichen ein extra Bauicon im Baumenü hat und entsprechend mehr Felder als Grundfläche hat. Eine enge 90° Kurve beispielsweise auf 2×2 Feldern und eine weite auf 3×3.
    – Vielleicht könnte man „Mobilität“ wieder als Bedürfnis der Bürger einführen, dass zuerst von (Post-) Kutschen, später dann mit Zügen bzw. verbundenem Bahnhof funktioniert.

    Super, was ihr bisher macht !!

    P.S: Könntet ihr auch sehr niedrige Grafikeinstellungen einbauen, damit man keinen High-End-Rechner für das Spiel braucht ? Als Schüler hat man da nicht so das Einkommen dafür…
    Anno 2205 hat mir darum nämlich viel Spaß genommen.

  16. friedrichgrosse friedrichgrosse

    Aja, und dann noch eine Frage hinterher, hat man bei ANNO 1800 auch die Möglichkeit mehrere Lager zu errichten mit wesentlich größeren Mengen.

  17. friedrichgrosse friedrichgrosse

    Hallo,
    auch hierzu habe ich als alter ANNO Spieler ein Frage. Kann man bei ANNO 1800 wenigstens endlich die Bauten beliebig drehen und können die Bauarbeiter so ziemlich jedes Grundstück zur Baufläche bearbeiten damit man die Städte nach seinem Geschmack errichten kann ??

  18. samu327 samu327

    Das Modifiezierte Bahnsysteme

    (chanyoi Gxy12 und dieb09 s Vorschläge zusammen)

    Kurze grund Zusammenfassung
    Gespiegelte markthäuser und ungespiegelte/dezentrale Warenlager ,auch genannt Bahnhöfe existieren parralel und beide besitzen ihre vorzüge

    Vorteil markthäuser

    unkompliziert
    du stellst ein markthaus hin und fertig es idt in betrieb

    waren sind gespiegelt

    Nachteil

    sehr geringe abfertigungszeiten (die bereits angekündigten staus vor dem markthaus)
    sprich ein markthaus kann (extrembeispiel) nur 2,5 tonnen pro Minute in das zentrallager einspeisen das bedeuten 2min für einen vollen marktkarren für ein paar mostfarmen reicht das vllt aber um die zigtonnen an Stahl, Werkzeug ,Kohle ,Eisen ,Eisenerz zu transportieren bräuchte man mindestens 10 markthäuser was platz und Geld kostet

    hier kommt der Bahnhof ins Spiel:

    Nachteile:

    Aufwendig
    schienen müssen verlegt werden

    teuer
    ein bahnhofsgebäude kostet das zb dreifache im unterhalt wie ein markthaus

    keine gespiegelten/gebeamten waren

    Vorteil

    Extreme schnelle Abfertigung (besonders für große Massen )
    zb 50t pro Minute das heißt 10 volle marktkarren bzw das doppelte wie ein markthaus dafür MÜSSEN alle waren physisch transportiert werden und KÖNNEN NICHT GEBEAMT WERDEN

    ausser sie werden in ein spezialgebäude im hafenbereich mit dem zug transportiert oder
    ein Pferdefuhrwerk holt die waren ab allerdings entsteht hierbei natürlich wieder der stau am markthaus wodurch es egt wenig sinn macht

    Meine Idee aus dem Forum
    siehe https://forums-de.ubi.com/showthread.php/168263-Die-Eisenbahn/page12

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