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DevBlog: Die Kunst des Krieges II

In unserem letzten Blog haben wir die Geschichte des Militärs in der Anno Serie ausführlich Revue passieren lassen. Im heutigen Blog wenden wir uns detailliert dem Militär in Anno 1800 zu. Creative Director Dirk Riegert präsentiert eine Vorschau auf das, was uns erwartet. Viel Vergnügen!

Das kommende Anno Spiel hat seinem Namen entsprechend im Jahre 1800 seinen Ursprung. Im weiteren Verlauf des Spiels entwickelt sich der Spieler über die erste und zweite industrielle Revolution hinweg bis weit ins späte 19. Jahrhundert hinein, mitten in die Hochzeit des Imperialismus.
Ergänzend zur generellen Bedeutung der spielerischen Freiheit in Anno stellt das historische Setting eigene Anforderungen an die Art, wie Konflikte in Anno 1800 geführt werden. So, wie wir es in unserer Ankündigung des Spiels bereits formuliert haben, meinen wir es auch: „Du allein entscheidest, wie sich die Welt an dich erinnern wird.

Im neunzehnten Jahrhundert bedeutet das, dass der Spieler sein aufstrebendes Imperium ganz nach seinen Vorstellungen ausgestalten kann. Bisher gab es bei Anno die Möglichkeit, sich entweder kooperativ den Mitspielern und KIs gegenüber zu verhalten oder sie mit kriegerischen Mitteln zu bekämpfen. Seit Anno 1404 Venedig fügten wir die Möglichkeit hinzu, mittels wirtschaftlicher Faktoren eine feindliche Übernahme von Inseln anderer Spieler durchzuführen. Die Möglichkeit für den Spieler, auf wirtschaftlichen oder militärischen Wegen aggressiv zu expandieren, besteht dem Setting entsprechend auch in Anno 1800, aber wir gehen darüber hinaus.

Dominanz oder Zerstörung
Bisher wurden in Anno vom Spieler zerstörte oder übernommene Inseln automatisch leergefegt und ihm gutgeschrieben. Aggression führte am Ende meist zur völligen Auslöschung des besiegten Spielers. Das ist auch in Anno 1800 möglich, wenn Spieler wünschen, sich alle Inseln einzuverleiben und die Konkurrenz für immer von der Karte zu fegen.

Schatten des Krieges. Die Konzeptzeichnung einer schwer befestigten Hafenanlage in Anno 1800.

Es gibt aber auch eine alternative, dem Phänomen des Imperialismus ebenfalls entsprechende Lösung. Sie ist vor allem für Spieler gedacht, die die Spielwelt dominieren wollen, ohne am Ende allein auf weiter Flur dazustehen. Der Spieler kann militärisch besiegte oder übernommene Inseln nicht nur für sich selbst nutzen, sondern sie auch indirekt seinem Imperium einverleiben. Erwirtschaftete Güter und Steuern der Insel werden in diesem Fall mit hohen Abgaben an den Spieler belegt, formal bleibt die Insel aber unter Kontrolle der unterlegenen Partei. Wie dieses System im Detail funktioniert, werden wir euch zu einem späteren Zeitpunkt ausführlicher erläutern.

Das folgende Schaubild verdeutlicht die neuen Möglichkeiten. So kann sich zum Beispiel ein Spieler, der militärisches Vorgehen bevorzugt, auf diesem Wege ein höheres Einkommen und die Neutralität strategisch wichtiger Inseln sichern, statt sie einfach zu zerstören. Wer gerne die KIs in die Knie zwingt, muss am Ende nicht alleine in der Inselwelt zurückbleiben. Dem Spieler eröffnen sich neue Varianten und Strategien, um die Dominanz seines Imperiums im weiteren Spielverlauf voranzutreiben.

Ob er nach Dominanz strebt oder nach Vernichtung, ob er militärisch vorgeht oder wirtschaftlichen Druck ausübt: der Spieler hat die Wahl.

Unser Fokus liegt auf Seegefechten
Unser Ziel ist es mit Anno 1800 den Schiffskampf stärker auszugestalten. Das 19. Jahrhundert mit seinem fließenden Übergang vom Zeitalter der großen Segelschiffe hin zur Dampfschifffahrt bietet viele spannende Ansätze, um den Flottenkampf und die Schifffahrt auszugestalten. Für Lufteinheiten hingegen wäre es noch etwas zu früh. Zwar gab es im 19. Jahrundert erste Versuche, Ballons zur Aufklärung und für allererste Bombardements einzusetzen, doch erst im 20. Jahrhundert spielen Luftangriffe eine Rolle.

Seegefechte zwischen Dampf- und Segelschiffen sind der Kern des Militär Features, hier visualisiert in einer frühen Konzeptzeichnung.

Was ist mit Landeinheiten? Nach langen internen Diskussionen haben wir beschlossen, Infanterie in Anno 1800 nicht zu verwenden. Aus euren bisherigen Anmerkungen wissen wir, dass es durchaus Spieler gibt, die sich eine Rückkehr zu Landeinheiten gewünscht hätten. Wir glauben aber, dass eine klarere Trennung von Bauflächen und Schlachtfeldern dem Spielgefühl in Anno zuträglich ist. Vielleicht erinnert ihr euch noch an das Schaubild im ersten Blog:

Auf den Inseln (grün) wird gebaut, auf dem Meer (rot) kann gekämpft werden, die Häfen und Routen verbinden beide Spielelemente (blau).

Spieler können auf den Inseln in Ruhe ihre Industrien, Städte und Metropolen bauen. Kriege werden zu hoher See entschieden, wo die Flotten aufeinandertreffen. Eine besondere Bedeutung kommt den Häfen zu. Sie verbinden die Inseln eines Imperiums untereinander über das Meer hinweg. Um eine feindliche Insel einzunehmen, muss man die volle Kontrolle über den jeweiligen Haupthafen erlangen. Daher werden Häfen meist schwer befestigt und gut verteidigt sein, sobald Spieler mit kriegerischen Handlungen rechnen müssen. Wie genau die Häfen funktionieren, werden wir evtl. in einem eigenen Blog genauer beleuchten.

Aber auch die Routen sind von strategischer Bedeutung und müssen im Kriegsfall entsprechend geschützt werden, wenn das eigene Imperium aufgrund von Überfällen auf Konvois zwischen Inseln oder Sessions nicht ausbluten soll.

Immer hart am Wind
Der Fokus auf Seegefechte bedeutet einerseits spaßige und leicht zu handhabende Scharmützel auf hoher See für einen Großteil der Spieler. Es bringt aber auch zusätzliche Optionen und mehr Komplexität für erfahrene Annoisten, die sich gerne mit Kriegsführung beschäftigen.

Im Augenblick experimentieren wir mit zahlreichen Details zum Wechsel von Segel- auf Dampfschifffahrt, wie besondere Waffengattungen und neue Angriffsarten, spezielle Panzerungen und den Einfluss des Windes. Unser Ziel ist es, neben der einfachen Zugänglichkeit Möglichkeiten für erfahrene Strategen zu schaffen, ihr Vorgehen in Seegefechten zu optimieren.

Sehen wir uns in diesem Kontext z.B. den Wind einmal genauer an.  Wir haben für euch zwei kleine Videos angefertigt, die an (untexturierten) Schiff-Dummys den Einfluss des Windes verdeutlichen.

In Anno 1800 macht es einen Unterschied, ob eure Segelschiffe mit oder gegen den Wind segeln.

Der Wind im Spiel kommt aus einer Richtung und ändert sich ab und an (eher selten). Dampfschiffe fahren mit und gegen den Wind gleich schnell. Sie sind von ihm weitestgehend unabhängig. Segelschiffe hingegen sind deutlich schneller, wenn sie mit dem Wind segeln.  Steuert man sie gegen den Wind, nimmt ihre Geschwindigkeit ab.

Im Spiel bedeutet das konkret, dass der Bau von Dampfschiffen, insbesondere für Spieler, die sich nicht so sehr auf die Details einlassen, immer einen Vorteil darstellt. Für erfahrene Spieler aber lohnt es sich genauer hinzusehen und Dinge auszuprobieren. Schnelle Segelschiffe können, wenn sie starke Winde optimal ausnutzen, beim Rückzug den Dampfschiffen davoneilen oder überraschend schnelle Nadelstiche setzen.

Abgesehen von der tatsächlichen Kriegsführung, spielen militärische Themen auch in anderen Spielelementen eine Rolle. So werdet ihr die Möglichkeit haben, anderen Parteien im Spiel mit Krieg zu drohen, um sie euch gefügig zu machen. Doch was, wenn ihr nur blufft oder wenn andere ein solches Verhalten als Affront ansehen? Auch könnt ihr anderen KI-Spielern viel stärker erscheinen, als ihr tatsächlich seid. Doch längst nicht jeden kümmert die Stärke der Anderen.

Ihr seht, es gibt eine Vielzahl weiterer Themen und Details, die im Bereich Militär eine Rolle spielen. Das Feature ist fest vernetzt im Gefüge von Anno 1800. Doch ganz gleich, welche Aspekte am ihren Weg ins fertige Spiel finden werden: am wichtigsten ist uns, dass die Entscheidung über Krieg und Frieden, sei es über die Auswahl der Mitspieler und KIs, sei es durch die Einstellung in den Spieloptionen, in euren Händen liegt. Denn die spielerische Freiheit, komplett auf Krieg zu verzichten oder ihn bewusst zu forcieren, macht den ganz besonderen Reiz der Anno-Reihe aus. Schon immer.

Was interessiert Euch noch?
Rund um das Militär gibt es viele weitere Themen, die man vertiefen könnte. Einige davon habe ich im Blog bereits angedeutet. Von welchen würdet ihr gerne noch mehr hören? Interessiert euch, wie genau die Inselübernahme funktioniert? Wollt ihr mehr über das Stein, Schere, Papier Prinzip erfahren, nach dem die Seegefechte aufgebaut sind?  Hättet ihr gerne Details zu Waffengattungen, Panzerungen und Spezialangriffen? Braucht ihr mehr Informationen zum Hafensystem? Oder etwas ganz Anderes? Lasst es uns in euren Kommentaren wissen!

Bis die Tage

Euer
Dirk „Karrenschieber“ Riegert

379 Kommentare

  1. gniKodliD. gniKodliD.

    Hallo,

    mein Kommentar kommt zwar etwas spät aber besser spät als nie.
    Ich habe den Blog durchgelesen und ich finde das Landeinheiten besonders in diesem Teil vorhanden sein müssen. Da gerade die neue Option feindliche Übernahme mit Landeinheiten mehr Sinn macht. Ich als Spieler möchte meine Insel die ich in stundenlanger kleinst Arbeit aufgebaut habe bis zum letzten Quadrat Zentimeter verteidigen können. Und nicht von dem Aggressor unterdrückt und ausgebeutet werden weil er mein Hafen zerstört hat. der Hafen ist der kleinste Teil einer Insel. Ja er ist das Tor zur Welt und vermutlich auch wichtig aber den kompletten Kampf um eine Insel auf wenn es hochkommt 5% der Fläche zu konzentrieren ist für mich nicht logisch. Da es vermutlich bei den meisten Partien auf einen gewaltigen Clusterfu** hinaus läuft. Desweiteren ist es für mich auch etwas unlogisch nur weil Feindliche Schiffe in meinem Hafen eingenommen haben habe ich die Insel „verloren“ ohne das auch nur ein Soldat einen Fuß auf meine Insel gesetzt hat. Auch noch zu erwähnen ist das die Landeinheiten für mich wie eine Art 3 Phase in der Kriegsführung waren. 1 Phase Seeschlacht, 2 Phase Küstenverteidigung, 3 Phase Landschlacht. Und diese „Phasen“ für mich immer die Chance eines Comebacks widerspiegelten. Denn selbst wenn er meinen Hafen und Marine vernichtet hatte konnte er noch immer nicht meine Insel einnehmen. Das neue System in 1800 wirkt für mich auch etwas schlicht. Ihr könntet ja die Landtruppen auch etwas weiter einbinden als nur Truppen. Sondern auch in die neue feindliche Übernahme oder Besetzung. Je nachdem wie viel Leute auf der Insel sind muss der Besatzer entsprechend Truppen postieren um eventuell auftretende Aufstände niederzuschlagen. Je mehr Truppen auf der Insel desto höher die % Chance auf Erfolgreiche Niederschlagung. Wenn der Besatzer nicht genügend Truppen auf der Insel Stationiert und die Widerstände können nicht niedergeschlagen werden ist die Insel nicht mehr besetzt und der Besetzer hat keinen Einfluss mehr (Die Insel geht weider an den eigentlichen Besitzer zurück).

    Würde mich freuen wenn das jemand von den Entwicklern und darauf antwortet liest :).

    Ist vermutlich eh zuspät um ins Spiel implementiert zu werden da das Spiel in einem zu Fortgeschrittenen Stadium ist. Vielleicht wird es ja was im nächsten Anno Teil mit meinen geliebten Landeinheiten oder in nem DLC.

    Schönen Abend euch.
    Schreibfehler dürfen behalten werden.

  2. Grothgerek Grothgerek

    Ich kann verstehen warum ihr euch gegen Landeinheiten entschieden habt. Aber als Schönbauer und Stratege würde ich es gutheißen wenn Landeinheiten wenigstens auf abstrakte Art und Weise eingefügt werden.

    In 1701 habe ich gerne imme eine kleine Insel zu einer Festungsstadt ausgebaut. Mit minimaler Produktion, maximal ein paar Wohnhäusern und vielen Festungen und Mauern.

    Könnt ihr nicht wenigstens Festungen einführen, die Truppenstärke für die Insel zu Verfügung stellen und auf Schiffe schießen können? Und einen Haffen erobert man durch das auslagern von Truppen, wodurch dann Kampfanimationen abgespielt werden. Außerdem sollten Festungen auch Einfluss aufs Stadt- und Landbild haben, zum Beispiel, dass Soldatentrupps durch die Stadt marschieren oder in der Taverne feiern.

    Aber wahrscheinlich ist dies bereits zuviel Aufwand, bzw ein zu großer Aufwand.

  3. Montanus77 Montanus77

    zum thema spieloptionen:
    ich habe es in den bisherigen teilen immer vermisst, spieleoptionen auch WÄHREND einer laufenden partie ändern zu können. das wäre mir fast das wichtigste feature im hinblick auf kriege. aber es gilt natürlich auch für andere optionen – wie z.b. katastrophen.
    ich beginne meine sessions i.d.r. ganz gerne friedlich und ruhig und ohne zu viel potentiell frustrierende ereignisse. aber wenn man irgendwann einmal eine große zivilisation aufgebaut hat (und die KI wahrscheinlich auch), dann wünsche ich mir oft mehr herausforderung und die gefahr durch angriffe oder (natur-)katastrophen.
    wie viele sessions habe ich nicht schon abgebrochen, weil mir die KI in den ersten spielstunden schon zu sehr auf den sack ging. aber ebenso viele sessions wurden nach vielen spielstunden auch sehr langweilig, weil einfach nichts mehr passiert. spieleoptionen WÄHREND der sessions (statt nur am anfang) müssten doch eigentlich relativ einfach umzusetzen sein, oder täusche ich mich da? es würde jedenfalls definitv dazu beitragen, das spiel interessanter zu gestalten.

  4. darwin43 darwin43

    Hallo liebes Anno Team!!
    Habe mir den Blog Militär sehr oft durchgelesen und auch die vielen Kommentare das Thema mit den Landeinheiten findet hier wohl kein Ende jetzt ist doch die Frage sind die Landeinheiten überhaupt noch möglich in das Spiel einzubauen? Jetzt mal ein Vorschlag macht doch zu den Thema einen Stammtisch

    Lg Kalli

  5. AnnoWardenII AnnoWardenII

    Anno 1404 war in meinen Augen das beste anno was bisher auf den Markt gekommen ist. Nicht nur wegen den hochqualitativen interaktiven Computergesteuerten Charakteren, auch wegen der Möglichkeit mit Landeinheiten gegnerische Inseln einzunehmen. Auch die Kampfanimationen haben dem ganzen einen gewissen Kick verliehen. Mit anno 2070 wurden diese ganzen Möglichkeiten eingeschränkt, aber die neuen Flugzeuge und Technologien haben das ganze einigermaßen ausgeglichen. Mit anno 2205 wurde dieses ganze Strategie Gameplay komplett eingeschränkt, da mal ehrlich diese „Missionen“ keine Herausforderung sind und einfach nur auf „Luftangriff-Spamclick“ basieren. Durch das wegnehmen jeglicher militärischen Aktionen wurde das eigentliche Strategie-spiel anno so extrem eingeschränkt, dass in meinen Augen ein gewaltiger Teil des spielspaßes fehlt. Mit anno 1800 würde sich garantiert ein gewaltiger Teil der anno-community freuen, wenn es wieder Landeinheiten gäbe und man vielleicht dieses auch noch durch „Forschungen“ zum Truppentyp erweitern würde. Außerdem fehlen mir die vielen unterschiedlichen Charaktere wie in Anno 1404. Ich hoffe dass anno 1800 wieder ein super Strategiespiel wird und freue mich schon auf die Veröffentlichung, aber bitte berücksichtigt diese Kritik ^_^

    LG AnnoWardenII

  6. Nackenknacker Nackenknacker

    Liebes Annoteam,

    ich glaube die Stimmung die aus der Community kommt ist wohl mehr als eindeutig…

    Bitte Landeinheiten einfügen, 1800 ohne Landeinheiten wäre ja wohl unsinnig…

    PS: Als Schönbauer bin ich ja wohl auch darauf angewiesen Truppen im Hafen patrouillieren zulassen, sowie Soldaten meinen Palast bewachen zulassen…

  7. AnnoFreak33 AnnoFreak33

    Hallo,

    seit längerem verfolge ich nun schon das Thema, um die Landeinheiten in Anno 1800 und finde die Beiträge dazu immer wieder interessant durchzulesen. Man merkt, dass sich viele Gedanken zu diesem Thema gemacht haben. Auch der letzte Post von Ecopower belegt nochmal super, aus welchem Grund die Landeinheiten im neuen Anno nicht fehlen dürfen. Ich kann Ecopower und allen anderen da nur zustimmen!

    Da es viele gab, die schon – besser als ich es machen würde – beschrieben haben, wieso ein Anno 1800 Landeinheiten braucht, will ich mich lieber zu Lösungs- bzw. Kompromisvorschlägen äußern.
    Dazu habe ich im Blog schon viele Vorschläge lesen können und habe versucht die ausschlaggebenen Gründe für Landeinheiten herauszulesen und in meinen Vorschlag aufzunehmen. Dagegen standen die Argumentationen der Zerstörung von sorgfältig erbauten Inseln, sowie eines Durcheinanders durch die Mischung von Bebauungsflächen und Schlachtfeldern, wie im DevBlog beschrieben.

    Also habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie man die früher wild auf der Insel verteilten Truppen und Lagerplätze mit der sonst strukturierten und übersichtichen Inselbebauung vereinbaren kann.

    Dabei bin ich zu folgendem Vorschlag gekommen:

    Jede Insel könnte einen vom normalen Bebauungsgebiet abgegrenzten Bereich haben, auf dem bei aktiviertem Landeinheitenmodus eine Kaserne errichten werden kann und der bei deaktivierten Modus als normales erweitertes Bebauungsgebiet dient.
    In der Kaserne werden, wie früher auch, die verschiedenen Truppen ausgebildet und dann allerdings anders als voher in der Kaserne(-gelände) oder auf dem Sonderbereich um die Kaserne gelagert. Daraus ergibt sich, dass auf den eigenen Inseln keine Truppen mehr verteilt herumstehen oder Lager bilden, die teilweise Bebauungsplatz blockieren.
    Die Truppen sind so immernoch für den Spieler sichtbar oder mit Klick auf die Kaserne nachsehbar.

    Kommt es nun zu einer Kampfhandlung:

    Die eigenen Truppen werden aus den Kasernengeländen auf ein normales Schiff geschickt, das diese zur gegnerischen Insel transportiert. Je nach Größe des Schiffes können mehr oder weniger Truppen transportiert werden. Anders als früher bleibt das Landungsboot somit erhalten und bildet keine Trutzburg die Gebäude angreift. Die Truppen werden auf der gegnerischen Insel an einer beliebigen Küste abgeladen, ohne dass diese Lager bilden. Sie bleiben als Heer stehen. Der Verteidiger hat nun – wenn Landeinheiten vorhanden sind – die Möglichkeit, die angreifenden Truppen abzuwehren. Dazu kann er nun die Truppen vom Kasernengelände zu den Angreifern bewegen. Dieser Kampf findet nun zwischen Feldern, in der Stadt oder auf freier Fläche statt, ohne das Gebäude/Felder beschädigt werden (wenn nur als Effekt von kurzer Dauer). So bleibt der Spielerfolg bestehen und die stundenlange Arbeit der Bebauung der Insel bleibt erhalten!
    Ist der Angreifer geschlagen bleibt alles beim Alten und man kann gemütlich weiter die Insel ausbauen. Die verteidigenden Truppen kehren automatisch zur Kaserne zurück.
    Sollte der Angreifer gewinnen, kann er nach dem obigen Schaubild der Dominanz ( was ich übrigens eine tolle Idee finde) wählen, ob er die Insel mit seinen Truppen besetzen oder zerstören will. Zerstört er die Insel, kehren – ohne Möglichkeit die Truppen weiterhin zu steuern – alle seine Truppen nach der Zerstörung aller Gebäude zurück auf die Schiffe. Besetzt er die Insel, müssten Truppen zurückbleiben, die an einigen Stellen auf der Insel weiter präsent bleiben, allerdings nicht weiter beeinflussbar sind (z.B. Wachposten an Warenhäusern und im Hafen).

    Wie gesagt, habe ich sehr viel Zeit in diese Idee investiert und versucht alle Interessen aus den anderen Blogbeiträgen einzubinden. Ich glaube mit dieser Idee könnten sich sowohl aufbaubegeisterte als auch militärischbegeisterte Spieler an dem neuen Anno erfreuen.
    Das Spiel hat so weiterhin eine klare Trennung von Bauflächen und Schlachtfeldern, auch wenn Schlachten vorrübergehend im Baugebiet stattfinden können.
    Gerade auf den eigenen Inseln hat man eine gute Trennung von Bebauung und Militär, da dieses sich nur auf dem Kasernengelände befindet.

    Ich würde mir wünschen, dass die Landeinheiten noch ins Spiel aufgenommen werden und ich die ein oder andere Idee aus meinem Vorschlag wiederfände.

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  8. Ecopower Ecopower

    Hallo Developer und hallo Anno-Fans,

    nach zwei ganz abwechslungsreichen Anno Spielen in der Zukunft freue ich mich, dass es nun zum 20 jährigen Jubiläum wieder zurück in die Vergangenheit geht.
    Anno hat schon viele Veränderungen mitgemacht – einige besser andere wiederum nicht. Es ging von der Vergangenheit in die Zukunft, vom Wasser aufs Land (Landeinheiten), vom Land in die Luft, und dann sogar ins Weltall. Dabei ist es umso erfreulicher, dass sich das Spielprinzip nicht großartig verändert hat und es mit jedem Anno eine Menge Spaß gemacht hat, die Inseln neu zu besiedeln.
    Nun, mit dem neuen Anno, geht es zurück in die Vergangenheit – ins 19. Jahrhundert:

    Ein Jahrhundert, das durch die industrielle Revolution und Machtspiele geprägt ist.

    Napoleon Bonaparte krönt sich zum Kaiser und führt unerbittliche Kriege in ganz Europa. Große Seeschlachten sind an der Tagesordnung, z.B. die Seeschlacht bei Trafalgar zwischen Frankreich und Spanien, und auch Feldzüge fordern ihren Opfer. So kommt es zur Völkerschlacht bei Leipzig (1813), der Schlacht bei Waterloo (1815) – mit dem größten Feldheer im 19. Jahrhundert, oder dem Deutsch-Französischen Krieg (1870-1871), um nur einige bekannte Schlachten zu nennen. Die Feldzüge im 19. Jahrhundert gehören zu diesem dazu, wie die industrielle Revolution, die Kolonialwirtschaft oder Demokratiebewegungen, wie die Ferbruarrevolution 1848 oder die erste deutsche Nationalversammlung (1848).

    Das Anno 1800 soll „das Beste aus allen Anno Versionen vereinen“ und das war für mich immer der im Detail genaue, präzise Zusammenhang mit der Geschichte. Der Spieler hatte bisher immer das Gefühl: „Ja, das könnte wirklich so (passiert) sein!“
    Zu Anno 1800 wurden schon einige Bilder released und die schaffen auch das beeindruckende Abbild des 19. Jahrhunderts darzustellen und doch fehlt etwas:

    Es fehlt ein Teil der Atmosphäre!
    Es fehlt das Gefühl sich wirklich im 19. Jahrhundert zu befinden. Das Gefühl in eine Welt einzutauchen zu können, die sich im Unschwung befindet – durch Revolutionen, den technischen Aufschwung, sowie Kriege.
    Dazu ist es notwendig auch Landeinheiten ins Spielgeschehen einzubinden. Den diese waren in dieser Zeit auch noch unabdingbar!

    Natürlich macht die Trennung von Bau- und Kampfflächen das Spiel übersichtlicher, doch war auch das Truppenprinzip aus Anno 1404 schon sehr strukturiert und aufgeräumt. Dieses sollte ausgebaut und „modernisiert“ werden. Damit könnte auch mit Landeinheiten ein sehr übersichtliches Spielgeschehen stattfinden.

    Die Landeinheiten gaben den Spielen immer den letzten Schliff. Es machte Anno so vielfältig! Gerade, wenn es mit den Spielerfolgen zum Ende ging, könnte man sich mit kleinen taktischen Manövern noch ein bisschen an der beeindruckenden Grafik und dem Spielgeschehen erfreuen.
    Auch konnte man im normalen Spielgeschehen die NPCs oder im Multiplayer seine Mitspieler einschüchtern und deren Inseln besetzen. Dies ließe sich auch sehr gut mit der neu angedachten Inselübernahme vereinbaren und würde diese so detailgetreu darstellen, wie es sonst beim Annogeschehen auch der Fall ist.

    Ich bitte daher die Entscheidung über das Weglassen der Landeinheiten nochmal zu überdenken – vielleicht auch einen Kompromiss zu machen und die Möglichkeit einzubauen, die Landeinheiten im Spielmenü an- oder abzuwählen oder Truppen auf einer dafür vorgesehenen Insel auszubilden, damit das Stadtbild nicht gestört wird.

    Meiner Meinung nach gehören die Landeinheiten im Jahr 1800 genauso zum detailverlieben Anno dazu, wie die Vielfalt der Schiffe und die historischen Gebäude. Damit lässt sich dann auch ein noch besserer Start für ein weiteres großartiges Anno realisieren!

    Beste Grüße

  9. Lorazam Lorazam

    I am completely impressed by your game!

    THE ONLY THING I am very very sad about, and I know my friends are too, is the lack of LANDUNITS. Anno 1800 would be the perfect game if it would have a similar system to 1701, which I thought was close to perfect….

    Please bring back Line Infantry, Cav and Cannons so I can besiege my friends!

  10. Capitan_Piet Capitan_Piet

    Den Verzicht auf Landeinheiten finde ich wirklich schlecht.
    Nimmt viel aus der Langzeitmotivation. (alles was an Land militärisch passiert wird dadurch statisch mit Bauwerken abgewickelt => fehlende Dynamik)

    Bezüglich Schiffen:
    Es wäre großartig eine Seeschlacht zwischen einem Panzerschiff und einem Linienschiff mit Schrauben zu sehen.

    Wie in der Seeschlacht von Lissa
    https://de.wikipedia.org/wiki/SMS_Kaiser_(1860)#/media/File:Eduard_Nezbeda_lissa.jpg

    Natürlich sollte das Rammen eine wichtige Taktik darstellen!

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  11. flofluff flofluff

    Hallo,
    Das System von Dominanz und Zerstörung finde ich recht Interessant. Man kann sich ja vorstellen, dass man für Wirtschaftliche Eroberungen entweder den Gegner durch Handel oder Kontrolle über große Rohstoff vorkommen Notwendig wird. Aber es könnte auch interessant sein, durch verschiedene Arten von Sabotagen, wie die Logen Aktivitäten aus 1701, die Gegnerische Logistik zu schaden oder seine Betriebe kauft: die Börse und Aktien Wirtschaft ist ja im 19 Jahrhundert geboren.
    Für militärische Dominanz und Zerstörung ist aber ein Land-Militär Notwendig für den Realismus. Man könnte ein kontrollierbares Militär der 3 ersten Annos, für Konfrontationen gegen die gegnerische Bevölkerung oder widerstehende Einheiten, mit einer Belagerungs-Technik aus 1404, für größere Schlachtfelder, kombinieren. Dass könnte zu einem interessanten System aus Barrikaden und Ausnutzung des neuen Reliefs bringen, die mehr Strategie bringen. Das einzige Problem wäre dann aber wirklich das Micro Management, aber ich glaube dass eine Ausnutzung von Streiks und Revolten, die dann wirklich als kriegerische Aktivitäten zählen, alles vereinfachen könnten.

  12. SkodamanGer SkodamanGer

    Ihr wolltet auf uns hören, also tut es. Die ganz große Mehrheit hier möchte nicht auf Landeinheiten verzichten, also lasst sie bitte auch nicht weg. Ich denke ihr solltet euch an 1701 orientieren.

  13. MrMineBuilder MrMineBuilder

    Hallo,
    ich habe mir gerade einige der Kommentare durchgelesen und bemerkt das viele für Landeinheiten in Anno 1800 stimmen. Dieser Meinung schließe ich mich komplett an.

    Für mich war Anno 1404 der beste Teil der Reihe, was neben Grafik, KI’s, Story & Diplomatie besonders am Kriegssystem lag.
    An Anno 2070 & besonders 2205 habe ich schade gefunden das die Inseln uneinnehmbar wirkten. Ich erinnere mich an einige 2070 Partien in denen ich die schwersten Gegner hatte, die mir ständig meine Häfen zerstörten. Jedoch konnte ich durch ein paar Flugabwehrgeschütze einfach verhindern das der Gegner mich besiegte. Eine sehr langweilige Art des Gewinnens, besonders gegen die liebe Söldnerin, die ich mit dieser Taktik immer besiegte und was schnell langweilig wurde.
    Ohne Landeinheiten finde ich gibt es bei Anno nicht die ständige Bedrohung durch die ich angespornt werde mein Imperium schneller und Sicherer Aufzubauen als mein Gegner.
    Ich werde nun nicht erneut auf die Argumente meiner Mitunterstützer eingehen da diese sie viel aussagekräftiger erklären.

    Jedoch währe eine Vorschlagsoption die sicher beide Seiten befriedigt, eine Einstellung im Startmenü wo man einfach festlegen kann ob Landeinheiten verwendet werden dürfen oder nicht (Ich stelle mir etwas wie einen drei Punkte Regler vor (Kein Militär/ Nur Seestreitkräfte/ Militär gesamt).Damit würden die Spieler für die, die Krieg an Land schrecklich ist & die Spieler die gerne eine Bedrohung an Land hätten zufriedengestellt werden und es währe ein Kompromiss der aus meiner Sicht Anno so erweitert das er sowohl den Militaristischen, den Pazifisten und allen die dazwischen liegen gerecht wird.
    Für mich eine sehr Sinnvolle Lösung als Mittelweg, ich hoffe sie nehmen den Wunsch der Community wahr, da es sonst sicher (mehr als nur) einige Spieler enttäuschen würde.

    Frohes Neues Jahr und gutes Arbeiten, ich bin schon auf weitere Videos und Blogs gespannt.
    Gruß
    MrMineBuilder

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  14. Palmdale81 Palmdale81

    Hallo Zusammen,

    in der Gesamtschau der Kommentare ist ja häufig der Ruf nach Landmilitär präsent, allerdings kann ich mich hier wirklich nur dem User „SirRaffi“ anschließen, denn ohne zu wissen, wie letztendlich in 1800 die Kämpfe und die Schlachten umgesetzt werden ist es schwer, Sinn oder Unsinn von Landeinheiten zu thematisieren.

    Gleichwohl kann ich bestätigen, dass Landeinheiten seltenst den Ausschlag gegeben haben, denn eine Seeübermacht gab den eigentlichen KO – die Landgeplänkel waren dann nur überflüssige Zeitrauberei und Mikromanagement über bereits zerstörte Inseln, die wirtschaftlich am Boden waren. Zuguterletzt der Hinweis von Scania-Lady, dass der Reiz von Anno gerade darin liegt, dass es KEIN Kampfspiel ist. Dem kann ich mich gerne anschließen, denn die meisten Stunden und Freude habe ich den früheren Teilen beim Aufbau verwendet, nicht der Kriegsführung (Missionen/Aufträge mal außen vor ;)).

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  15. SnakeHunter84 SnakeHunter84

    Hallo zusammen,

    auch ich bin für Landeinheiten in Anno.
    Bestes Konzept war in Anno 1404 anzufinden, dieses sollte ausgebaut werden.
    Militär in Anno muss „langsam“ bzw. strategisch einsetzbar sein.
    Kein „Tankrush“!

    Es muss die Bedrohung da sein, sowohl wirtschaftlich als auch militärisch.
    Wer dies nicht möchte kann gegen schwache oder militärisch defensive KI-Gegner spielen.
    Aber ich brauche die Herausforderung und spiele nur gegen starke KI-Gegner, einfaches aufbauen ohne Konkurrenz ist nicht mein Ding und langweilt mich.

    Sehr positiv sehe ich die Weiterentwicklung der Ökonomischen Domination.
    Diese ist mir und sicher vielen anderen ebenso wichtig.
    Die Gegner müssen auf viele Diverse aktionen des Spielers reagieren!
    Spionage und Diplomatie sind ebenso wichtig.
    „Einschmeicheln“, Tribute und Aufträge etc.
    Dies sollte ausgebaut werden.

    Grundsätzlich sehe ich Anno 1800 auf einem guten Weg!

  16. flamin96 flamin96

    Die Landeinheiten in 1701 machen mir am meisten spaß
    anno 1800 braucht bitte wieder Landeinheiten

    Antworten zum Kommentar anzeigen
  17. Slytzel Slytzel

    Ich schließe mich der Mehrheit an, in der Hinsicht, dass Landeinheiten unbedingt Teil des Spieles sein sollten.
    Mit dem letzten Teil der Anno-Reihe ist es mir schmerzlich bewusst geworden, dass Krieg in Anno von seinen Entwicklern wohl eher als Beiwerk denn als zentrales Spielelement gesehen wird. Für mich und alle Annospieler die ich persönlich kenne ist es allerdings ein extrem wichtiger, wenn nicht mit der wichtigste Teil der Spiele, ohne den die Erfahrung nicht komplett ist.

    Ich freue mich wirklich auf Anno 1800 und bin begeistert über den Ausbau des Seekampfes, aber wenn der Landkampf fehlt, muss ich mir dennoch nochmal überlegen ob es sich für mich persönlich lohnt von dem Meisterwerk und Alleskönner Anno 1404 auf ein Spiel umzusteigen, dass einen derartigen Tabubruch (fast wie schon der Vorgänger) begeht.
    Auch frage ich mich, woher dieses Umdenken kommt. Von Anno 1701 auf Anno 1404 wurde der Landkampf ausgebaut und verbessert, nun wird er ganz gestrichen.

    Ich bitte Sie inständig sich dies noch anders zu überlegen.

  18. Viva_La_Bavaria Viva_La_Bavaria

    Hallo,

    auch ich schließe mich hier der Mehrheit der Spieler an, welche der Meinung sind, dass ein Militär zu Land ebenfalls von Nöten ist.

    Als ein Projekt verspricht die Anno Union auf das Feedback der Community einzugehen, welches für die Implementierung von Landeinheiten spricht, wie sich auch aus den Kommentaren lesen lässt.

    Da ist es nun schon eine herbe Enttäuschung zu lesen, dass es definitiv keine Landeinheiten im Spiel geben soll.

    Natürlich basiert ein Anno nicht nur auf dem Militär, aber von einem erfolgreichen Anno, wie 1404 eines war (wenn nicht das Beste), erwartet man durchaus eine größere Komplexität in Sachen Militär, was man mit Landeinheiten besser erzielen könnte, als mit Modifikationen für die Seeschlacht. Das 19. Jahrhundert war bekannt für Landgefechte und nicht für Seeschlachten.

    Ich hoffe, dass ihr dort vielleicht nochmal eure Entscheidung überdenken könntet und auf den Großteil der Community hört und die Landeinheiten impliziert.
    Ihr macht sonst ja auch einen großartigen Job und der Gedanke, dass die Anno Community, die Union, an dem Spiel mit entwickeln darf, ist eine der besten Ideen, die es seit langem auf dem Spielemarkt gibt.

    Macht weiter so aber haltet auch bitte ein was ihr versprochen habt.
    (Nur eine kleine Kritik neben dem was ihr alles gut macht)

    Grüße aus Bayern

  19. supersimon2301 supersimon2301

    Ich habe das Bedenken, dass ohne Landeinheiten Anno viel Tiefe verloren geht…
    Durch das Weglassen eine Heeres verliert Anno einen großen militärischen Anteil, der Einfluss auf die Inseln/Inselentwicklung genommen hätte, jetzt baut man auf den Inseln nur noch vor sich hin, ohne dass dort irgendetwas passiert (siehe 2205: man baut einmal auf und es bleibt dann das gesamte Spiel so, Hauptsache alles ist schön im Tetrismodus aufgebaut).
    Meiner Meinung nach ist es immer in Anno toll gewesen, dass im Endeffekt alles ganz gut „versponnen“ war.
    Man konnte z.B. auf gegnerische Inseln Einfluss nehmen, indem man Soldaten/Flugeinheiten schickte (militärisch) oder Anteile kaufte (ökonomisch), jetzt würde damit zumindest das Militärische verloren gehen. (Wenn die Inselanteile nicht auch verworfen werden…)
    Ich hoffe, dass ihr die nötigen Schlüsse aus dem gescheiterten 2205 zieht, das Dringen der Community erhört und die Inseln und deren Bauten nicht unter Welpenschutz stellt, da Anno sonst zum Aufbausimulator verkommt.

  20. Goldy85 Goldy85

    Wie detailliert ist denn die Kollisionsabfrage der Schiffe? Wenn sie sich treffen, nehmen sie Schaden? Also muss man auch aufpassen, nicht sein eigenes Schiff wegzuschubsen?
    Das wäre eine ideale Möglichkeit um seinen Konkurrenten ausbluten zu lassen, indem man mit größeren Schiffen eine gut abgestimmte Seeblockade um seine Zugangspunkte aufbaut.
    Bei Civ gibt es ja einzelne Felder und nicht stapelbare Einheiten, das verleiht taktische Spieltiefe, hier haben wir ja kein Brett, aber die Möglichkeiten bestehen ja dennoch ein passendes Nadelöhr zu nutzen.

    Ich finde die Idee der Annektierung äußerst interessant, so muss man den Konkurrenten nicht komplett tilgen und die Insel neu besiedeln.

  21. derannomeister derannomeister

    Bitte fügt Landtruppen in das Spiel hinzu( an besten so ähnlich wie im Anno 1701)! Ich denke das ist die überwiegende Meinung der Community, schließlich ist ein Anno ohne Landeinheiten kein richtiges Anno….

  22. friedrichgrosse friedrichgrosse

    Und Frage noch hinterher, wieviel Schiffe sind denn geplant in die Schlacht zu schicken ? Auch nur 3 wieder ?

  23. friedrichgrosse friedrichgrosse

    Hallo,
    soweit ich das hier sehe gibt es 6 verschiedene Spiel Charktere. Warum hat man nicht noch vielleicht 2 Militärische dazu genommen wenn es sowieso Seeschlachten gibt. Irgendwie fehlen die mir dann …

  24. DeadManwanted DeadManwanted

    Eine weitere Möglichkeit das Landmilitär hinzuzufügen ist, dass man „Truppentransportschiffe“ hinzufügt (zu der Flotte welche den Hafen einnehmen soll) welche eine gewisse Menge an Soldaten auf die Insel „Absetzt“(spawnt). Diese Soldaten sollen bloß kosmetische Entities (wie Einwohner also nicht Steuerbar) sein, welche eine gewisse Zeit benötigen um die Insel zu Erobern (Timereffekt). Diese Zeit kann zum Beispiel durch den Bau von Stellungen oder Mauern verlängert werden (damit die KI oder du mehr Zeit benötigen um eine Insel komplett zu erobern). Den Soldaten könnte man dann vor dem Einnehmen von Inseln sagen ob sie alles zerstören oder es Übernehmen sollen oder nach dem erobern kann man ihnen dann sagen, dass sie alles niederreißen sollen.

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  25. Henry_de_Susie Henry_de_Susie

    Mir gefällt die Idee der verschiedenen Schiffsklassen und die damit einhergehenden verschiedenen Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der Schiffe. Kann mir echt gut vorstellen, eine große Dampfschiffflotte als Speerspitze loszuschicken und dann mit schnellen Segelbooten dem Gegner die Verstärkung und fliehenden Teilen abzuschneiden.

    Die Entscheidung, Landeinheiten zu entfernen, kann ich nachvollziehen. In 1404 spielte ich meist friedlich, da mir die Eroberung zu kompliziert und langwierig war. Man müsste seine gesamte Kapazität auf den Krieg legen und vernachlässigte möglicherweise seine Wirtschaft.
    Das Konzept aus 2070 gefällt mir schon etwas besser, da die Lufteinheiten sich wesentlich schneller bewegen und zuschlagen konnten. Die Eroberung war allerdings noch immer recht zäh, da jedes/jeder einzelne Lagerhaus/Marktplatz/Hafen zerstört werden musste. Zudem konnte der angegriffene Spieler/KI gleichzeitig die Gebäude wieder aufbauen. Dies machte sie Eroberung äußerst mühselig und repetetiv. Das die Lufteinheiten nur eine gewisse Zeit angreifen konnten (Treibstoff) ist allerdings eine gute Entwicklung, da man seine Angriffe gut vorausplanen musste und anschließend ausführen musste. Würde mich freuen, solch ein Feature auch in 1800 wieder zu finden! 🙂

    Die gesamte Eroberung nun über die Häfen laufen zu lassen, könnte also eine recht gute neues Mechanik sein, da die langwierige „Gebäudeabgrasung“ wegfallen würde und man ein klares Angriffsziel hat, welches dann zwar seine gesamte Kampfkraft benötigt, allerdings denke ich, dass es spielerisch interessanter ist einen großen spannenden Bosskampf, wenn man so will, hat, anstelle von vielen kleinen eher uninteressanten Kämpfen.

    Freue mich echt schon drauf, was euch so dazu einfällt und wie ihr es im Spiel dann umsetzt.

    Antworten zum Kommentar anzeigen
  26. SirRaffi SirRaffi

    Ich sehe den Verzicht auf Landeinheiten als zweischneidiges Schwert. Einerseits wurden Kriege in Anno meistens zur See gewonnen. Landschlachten waren oft nur noch reine „Formsache“, die das Ergebnis des Krieges nur hinausgezögert, aber selten entschieden haben. Andererseits haben Landeinheiten für mich bislang fest zu einem Vergangenheits-Anno gehört. Vor allem das Aufbauen einer Stadtverteidigung hat mir immer sehr viel Spaß gemacht.

    Letztendlich ist das denke ich eine Idee mit Potential, die mit ihrer Umsetzung steht und fällt. Der letzte Absatz deutet an, dass die Komplexität der Seegefechte deutlich erhöht wurde („Waffengattungen, Panzerungen und Spezialangriffen“). Wenn die Seegefechte taktisch Vielfältig gestaltet werden, und nicht wie in alten Anno-Teilen schon nach dem ersten Zusammentos beider Flotten entschieden werden (oder dadurch, dass die KI nicht in der Lage ist, ihre Flotte zu sammeln und koordiniert vorzugehen), kann das wirklich eine Verbesserung sein.

  27. guest-DVJSKz9z guest-DVJSKz9z

    Meiner Meinung nach, muss das Landmilitär unbedingt wieder her es erhöht die Komplexität und den Tiefgang, den ich an allen annos so geliebt habe,dabei bin ich eher friedlicher Spieler und Greife nur im Notfall auf Militär zurück.Es gehört aber dazu ich erinere mich da an Kämpfe bis aufs Blut mit luzius und deltoro zu land und see wo beide seiten ordentlich federn liesen(besonders luzius wen der mal in rage war stoppt den nix mehrXD).Es hat mir am Anfang den Spaß Genomen wie ich neu wahr,einfach überolt zu werden,weshalb ich am anfang immer friedlich gespielt habe, aber später hat es echte Spaß gemacht als ich generell in anno besser wurde.

    Aber genug der Nostalgie hingewendet ,das neue sistem mit Kis unterdrücken und kolonial Steuern verlangen ist gut und passt ins setting wie,mann verzeihe mir die saloppe Wort Wahl Arch auf Eimer,auch das Erpressen und plöffen passt super dazu.Nur die art wie man diesen druck aufbaut und Inseln Erobert bereitet mir Kopf zerbrechen. Wenn man durch die Übername des gesamten Hafens die Insel erhält fände ich das gar nicht toll, weil das wehre mir zu einfach, einfach ein Rissen stoß Schiffe Gegner schiffe weg schissen, Insel Hafen der Eventuell ja gut befestigt ist stück für stück Zerlegen, fertig und die Insel wird dir überschrieben, was sogar noch einfacher wehre als die wirtschaftliche übermahne, da sofort eintretend, Eventuell auch erst nach einer Timer zeit (was indem Fall witzig wehre wenn der Gegner die meisten teile der Insel hat und sie einfach friedlich wieder kauft XD).

    Um ein Abschlusssatz zu finden so macht das Militär für mich keinen sinn weil zu einfach, es muss auch Keine Atomphysik sein.Mal so grob überdacht,würde ich es so machen: Infanterie, Kavallerie, Artillerie, mit Schere stein Prinzip, kav frisst arti,inf frist kav,arti frist inf fertig.Dann von jedem Zwei typen einmal für erste hälfte des 18jhs und einmal für zweit hälfte des 18jhs hier ein bsp.

    Trippen Typ Erst hälfte (frühe spiel fase) Zweite hälfte (Spätere spiel fase)

    Infanterie: Muskelruptur 15 oder 20 man ,Schutztruppe 15 oder 20 man
    Kavallerie: Lanzenreiter 10 man , Elite Sturm Kavallerie 10 man
    Artillerie : Kanonen 5 man ,Artillerie/Haubitze 5 man

    Stelt sich dann die frage, ob man das Stellung Prinzip oder einzel bewegbare Truppen nimmt,je nachdem müsste man pkt. für Angriff,Defensive und Lebens punkte verteilen verteilen,ich kann mit beiden kämpfen,aber bei den Stellungen die grössten kleiner als in 1404, kleines her lager war ideal.

    So meine Meinung zum Militär Ansonsten gefällt mir das Spiel endlich wieder ein Anno zum schön anschauen, 2205 war da ja ein total Ausfall das sah nicht nach anno aus.

  28. guest-DVJSKz9z guest-DVJSKz9z

    Meiner Meinung nach, muss das Landmilitär unbedingt wieder her es erhöht die Komplexität und den Tiefgang, den ich an allen annos so geliebt habe,dabei bin ich eher friedlicher Spieler und Greife nur im Notfall auf Militär zurück.Es gehört aber dazu ich erinere mich da an Kämpfe bis aufs Blut mit luzius und deltoro zu land und see wo beide seiten ordentlich federn liesen(besonders luzius wen der mal in rage war stoppt den nix mehrXD).Es hat mir am Anfang den Spaß Genomen wie ich neu wahr,einfach überolt zu werden,weshalb ich am anfang immer friedlich gespielt habe, aber später hat es echte Spaß gemacht als ich generell in anno besser wurde.

    Aber genug der Nostalgie hingewendet ,das neue sistem mit Kis unterdrücken und kolonial Steuern verlangen ist gut und passt ins setting wie,mann verzeihe mir die saloppe Wort Wahl Arch auf Eimer,auch das Erpressen und plöffen passt super dazu.Nur die art wie man diesen druck aufbaut und Inseln Erobert bereitet mir Kopf zerbrechen. Wenn man durch die Übername des gesamten Hafens die Insel erhält fände ich das gar nicht toll, weil das wehre mir zu einfach, einfach ein Rissen stoß Schiffe Gegner schiffe weg schissen, Insel Hafen der Eventuell ja gut befestigt ist stück für stück Zerlegen, fertig und die Insel wird dir überschrieben, was sogar noch einfacher wehre als die wirtschaftliche übermahne, da sofort eintretend, Eventuell auch erst nach einer Timer zeit (was indem Fall witzig wehre wenn der Gegner die meisten teile der Insel hat und sie einfach friedlich wieder kauft XD).

    Um ein Abschlusssatz zu finden so macht das Militär für mich keinen sinn weil zu einfach, es muss auch Keine Atomphysik sein.Mal so grob überdacht,würde ich es so machen: Infanterie, Kavallerie, Artillerie, mit Schere stein Prinzip, kav frisst arti,inf frist kav,arti frist inf fertig.Dann von jedem Zwei typen einmal für erste hälfte des 18jhs und einmal für zweit hälfte des 18jhs hier ein bsp.

    Trippen Typ Erst hälfte (frühe spiel fase) Zweite hälfte (Spätere spiel fase)

    Infanterie: Muskelruptur 15 oder 20 man Schutztruppe 15 oder 20 man
    Kavallerie: Lanzenreiter 10 man Elite Sturm Kavallerie 10 man
    Artillerie : Kanonen 5 man Artillerie/Haubitze 5 man

    Stelt sich dann die frage, ob man das Stellung Prinzip oder einzel bewegbare Truppen nimmt,je nachdem müsste man pkt. für Angriff,Defensive und Lebens punkte verteilen verteilen,ich kann mit beiden kämpfen,aber bei den Stellungen die grössten kleiner als in 1404, kleines her lager war ideal.

    So meine Meinung zum Militär Ansonsten gefällt mir das Spiel endlich wieder ein Anno zum schön anschauen, 2205 war da ja ein total Ausfall das sah nicht nach anno aus.

  29. Kaiser_Alex1. Kaiser_Alex1.

    Auch hier schick ich meine Idee nochmal rein;)

    Zum Thema landgestütztes Militär ist mir in den letzten Tagen auch etwas eingefallen. Man könnte sich etwas an Siedler 7 orientieren und für bestimmte Bevölkerungsmeilensteine (neue Zivilisationsstufe/ so und so viele Einwohner) Generäle anwerben (manche evtl mit Boni für bestimmte Truppen). Jeder General kann eine bestimmte anzahl an Truppen aufnehmen, die sich der Spieler aber selbst zusammenstellen kann(versch. Infanterie,Kavallerie und Artillerie).
    Mit einem General/ einer Armee kann man nun eine Insel angreifen. Dafür wird die Armee auf ein Schiff geladen/ verwandelt sich am Kontor in ein Transportboot. An der gegnerischen Insel legt das Schiff an, und die Armee wird ausgeladen. Um eine Insel zu erobern muss der Angreifer nun die Verteidigungsanlagen, Festungen und Marktplätze einnehmen (oder zerstören).
    LG

  30. U8is0ftus4 U8is0ftus4

    Liebes Anno-Team

    Anno war noch nie ein Empire Earth oder ähnliches, bei dem die Gebäude hauptsächlich zur Kriegsvorbereitung dienen.
    Dennoch finde ich, dass Krieg ein unersetzbares Mittel in Anno ist.

    Wie bereits im ersten Kriegsblog erläutert wurde, ist allein das Wissen, dass Krieg eine mögliche Handlungskonsequenz darstellt, den meisten Spielern sehr wichtig. Es verleiht dem Spiel viel mehr Tiefe, da die eigenen Handlungen FOLGEN mit sich bringen. Fieden ist ebenso eine aktive Entscheidung.
    Ist der Krieg nur auf Seeschlachten begrenzt, verliert man sehr viel eben dieser tiefe, da man mit einem geschützten Hafen oder einer Flotte weitgehend abgesichert ist. Dadurch, dass die Inseln militärisch nicht besetzt/ angegriffen werden können, fallen Folgen sehr klein aus.

    Es nimmt dem Spiel vor allem sehr viel Taktik. Welche bessere Möglichkeit gäbe es, um Gegner einzuschüchtern ohne selbst viel Militär zu verlieren, als den Gegner an verwundbaren und schlecht geschützten Punkten an seiner Insel anzugreifen und Produktionen zu zerstören?
    Durch das Weglassen von Landeinheiten entfällt nicht nur der bei weitem strategischste Teil des Spiels, sondern auch Produktionen, Forschung, Missionen und Kampagnenabschnitte, die auf Landkrieg basieren.

    Dass es auch Spieler gibt, die keinen Krieg wollen, ist kein Argument Landeinheiten wegzulassen, da dieser natürlich durch Diplomatie und Spieleinstellungen völlig optional wäre.

    Ebenso wie das Waren system enorm an Tiefe verliert, wenn man diese nicht simuliert (Anno 2205!), verliert das Kriegssystem seinen Charme ohne Landeinheiten.

    Niemand will noch ein oberflächliches Spiel wie Anno 2205 wieder haben.

    Also denkt bitte noch einmal gründlich über diese Entscheidung nach!

  31. Annorevolution Annorevolution

    Liebe Community/Entwickler,

    nach dem gestrigen Livestream habe etwas bemerkt und weiß nicht, ob ich mit meiner Vermutung richtig oder falsch liege, aber ich vermute, dass von Euch, liebe Entwickler, angedacht war, dass Schiffe nur an einer Seite der Insel anlegen können. Die ganze Insel war ja leider nicht zu sehen, aber ich meine nur einen einzigen Strandabschnitt gesehen zu haben und der Rest der Insel war von Klippen umgeben. Sollte das korrekt sein, dann verstehe ich auch, warum Ihr euren Fokus auf den Ausbau und der Befestigung des Hafens gelegt habt, da ja z.B. Landungstruppen keine andere Zugangsmöglichkeit zur Insel haben außer den Hafen. Dies würde, liebe Community, auch erklären, warum bewusst auf Landeinheiten verzichtet wurde. Ich würde mich über Kommentare beider Seiten freuen, um mir ein besseres Bild machen zu können und im nächsten Militärblog fleißig zu posten.

    Danke schön.

  32. Cover.Fire. Cover.Fire.

    I am for Land forces, but not the way they were presented in Dawn of Discovery for instance. I didn’t like that you had no direct control over them and that they were just camps.

    I like the sound of the conquest by Sea, that sounds like a interesting way of taking over an Island; but, I also like the idea of landing troops on the beaches and storming. It would be really cool to see forces fighting it out and bombing each other in the middle of a city? Fighting street from street.

    I personally am for BOTH ways of conquering an island being implemented. Obviously, I think the naval battles should be really engaging and theatrical.

    – Land Forces are not spawned in „groups“. But, are each separate individuals.
    – Land Units are recruited directly from the population. Maybe by conscripting too many people in the army it will begin to have a negative effect on the population? Like anti-war Riots and the like?

  33. TillZ0ckt TillZ0ckt

    Au! Ihr habt es geschafft mich innerlich zu zerreissen. Einerseits bin ich mit Anno 1503 aufgewachsen und habe den militärischen Part so geliebt dass ich mit meinen unbedarften 12 Jahren jedes Mal beim einschalten von Anno das Szenario Belagerung spielte, es allerdings nie hinbekommen habe einen Krieg im Endlosspiel zu gewinnen.
    In 1701 war Krieg für mich dann noch besser ausgereift durch die Möglichkeit des Kreuzzuges usw. Und selbst in 2070 war es mir immer eine Freude Krieg zu führen. Die militärische Bedrohung durch Piraten oder Keto sowie die Mitspieler gehören für mich einfach fest zu Anno.
    Dennoch hat mir Anno 2205 gefallen. Auch wenn ich das Militär hier leider nur als Grinden empfunden habe. Entweder war man gezwungen militärische Mittel anzuwenden weil sonst die gesamte Wirtschaft in die Knie ging oder vor den ersten DLCs um jedes Modul zu ergrinden. Und die etwas erzwungenen „Landkriege“ in 2205 waren einfach lächerlich. Jedes Mal eine Drohne am Kommadoschiff anbringen usw. Aber das der Part fehl schlug wisst ihr ja bestimmt.
    Dennoch hat mich dieser Eintrag auch wieder davon überzeugt, dass Anno eine Reihe ist die sich nicht auf altbewährtem ausruhen möchte und deshalb eben kein 1404 nur eben in moderner und realistischerer Grafik daherbringt. Nein ihr bemüht euch um neue Mechaniken und eben dass ist ja wie einige vll. Zugeben würden der Grund für viele auch mal wieder in die älteren Teile reinzuschnuppern. Für mich begann auch mit der Ankündigung von 1800 wieder die Nostalgie und das Spielen aller alten Parts. Deshalb danke an die Entwickler dafür, dass ihr nicht nachlasst und nicht auf Erfolgsformeln beruht. Mein Vorschlag für einen Kompromiss wäre die Möglichkeit bei der Einstellung eines Spieles Landkriege zu aktivieren oder zu deaktivieren. Auch wenn die Implementierung eines solchen Features natürlich riesig ist und deshalb vll nicht lohnt. Aber auch hier gilt. Ich spiele Anno 1800 am liebsten gut. Auch wenn ich dann bis Sommer 2019 warte. Oder ich bezahle eben etwas mehr. Entschuldigt bitte meine etwas langatmige Ausführung von. Ihr macht das schon.

  34. genialerzocker genialerzocker

    Liebes Anno Team,

    mir haben gerade Anno 1701 und 1404 wegen des Militärparts am Land gefallen. Ich finde der Krieg sollte sich nicht nur auf Flotten auswirken, sondern muss auch direkt Siedlungen und Wirtschaftssysteme treffen können.
    Der Krieg muss seine Spuren auf der ganzen Karte hinterlassen können, denn ein Ausschluss der Landbereiche würde die Auswirkungen drastisch reduzieren.
    So konnte man zum Beispiel in 1404 die Insel des Gegners erobern, sei es durch die Einnahme von Markthäuser oder die wesentlich schnellere Zerstörung dieser. Mit der Einnahme von Inseln wurde der Gegner von Ressourcen blockiert und wird somit zum Einleiten von Gegenmaßnahmen gezwungen werden. Er könnte versuchen Warenketten auf anderen Inseln einzurichten, die Insel zurückzuerobern und die Gebäude wiederaufbauen oder einen Gegenschlag auf die Wirtschaft des Gegners ausführen. Dies würde zu unterschiedlichen Kriegsverläufen führen und erfordert viel Aufmerksamkeit und Anpassungsfähigkeiten von den beteiligten Spielern.
    Mit einem Wegfall von Landeinheiten wären viele Gebäude im Prinzip unverwundbar und man müsste sich nur auf seine Flotte und seine Häfen konzentrieren. Daraus resultiert auch die Folge, dass Siedlungen in Kriegszeiten ohne eine Verteidigung auskommen können und lediglich unter fehlende Waren von Handelsrouten leiden müssten.

    Ich würde mich freuen, wenn man sich auch in Zukunft sich um eine Verteidigung der Inseln kümmern muss.

    Viele Grüße,
    Maxi

  35. Benutzernamen1 Benutzernamen1

    Danke sehr. Wieder ein Anno, dass ich mir nicht kaufen werde. Kämpfen nur auf See, dass ist der größte Blödsinn, den ich jemals gehört hab. Also Inseln kann man somit auch nicht mehr einnehmen. Applaus dafür und ich hatte schon Hoffnungen in das Spiel.

  36. Conner01 Conner01

    Tja, was soll man dieser enttäuschenden Ankündigung noch hinzu fügen.
    Ich begleite die Reihe seit 1503.
    Ein Militärpart war mir auch immer stets wichtig sowohl zu Land als auch Wasser.
    Aber ich rekapituliere jetzt einmal.
    Militärpart in 2205 –> schlimm –> schlimmer –> schlimmer gehts nimmer !!
    2070 hätte so ein gutes Potential gehabt, aber auch hier wurde Militär und vor allem die KI dermassen „verkackt“, das lässt sich ja kaum in Worte wieder geben (KI = grausam!).
    Ich persönlich hätte mir einen Mittelweg zwischen 1701 & 1404 gewünscht.
    Einige Einheiten zur Auswahl Nah/Fernkampf und das ganze klarerweise nicht auf mikromanagement sondern eher der statische Teil wie es in 1404 zu Geltung kam.

    Aber gut, ich bin zumindest froh darüber, dass ich wieder gegen Charaktere agieren kann, meine Handelsrouten, Städte und Häfen schützen darf.
    Mal schauen was das neue System der Hafenverteidigung bringt.
    Da darf man wirklich nur hoffen das dies Bollwerke sind, die nicht mal so nebenbei eingenommen werden können.
    Ganz wichtig, vor allem wieder mal vernünftig agierende KI´s.
    Solche die einem Spieler auch fordern (witschaftlich und/oder militärisch).

  37. Schakal2000 Schakal2000

    Hallo Anno Team

    Ich persönlich finde es besser wenn es ein Landsystem geben würde.
    Das man Krieg ein und ausschalten kann finde ich gut so kann jetzt wirklich jeder Spieler das Spiel spielen wie er das möchte.
    Aber trotzdem ist ein Militärsystem wichtig. Was ich persönlich gut finde wäre wenn die erzeugen von Waffen, Munition und Rüstung mehr in die Produktionskette einfließen würde.
    Das man wirklich zur erzeugen von Waffen eine ganze Kette an Industrie errichten muss und gewisse Ressourcen benötigt werden.

    Jetzt eine Idee zum Landsystem

    Landeinheiten Typen:

    Kavallerie 10 Einheiten Unterhalt Verpflegung
    Lanzenträger 20 Einheiten Unterhalt Verpflegung
    Musketiere 15 Einheiten Unterhalt Verpflegung
    Mörser 1Kannone 6 Einheiten Unterhalt Verpflegung
    Haubitze 1Kannone 6 Einheiten Unterhalt Verpflegung

    Also Einheiten sollten Soldaten bedeuten die aus der Zivilbevölkerung Rekrutiert werden. So größer die Stadt umso mehr Einheiten sollte man bauen dürfen. Sollten Einheiten sterben dauert es wieder bis genug Freie Bürger aus der Stadt Rekrutiert werden können.
    Gebäude:
    Kaserne pro Einheitenverband
    Ausbildungslager und Trainingslager (man sollte seine Einheiten Trainieren können damit sie im Kampf stärker sind. Zb: Anno 1503 bekamen Soldaten kleine Sternchen so mehr sie gekämpft haben. )
    Kasernen sollten auf der Heimatinsel stehen bleiben (als Gebäude) die Truppen selber sollte man über ein Kriegsschiff auf Inseln bringen können. Um dort eine Trotzburg (1404) zu errichten und um sie entladen zu können. Danach sollte man die Einheiten ausladen dürfen. Jeder Verband muss auf der Insel ein Versorgungslager errichten. Und von dort aus kann man die Verbände Frei auf der Insel Steuern. Sollten die Versorgungslager nicht errichtet werden oder zerstört werden sollten die Jeweiligen Verbände einen Debuff bekommen und Langsam an Leben verlieren (Hungern). Also ist es auch wichtig die Einheiten mit Nahrung und Munition zu versorgen.
    Warum Verbände:
    Man hat nicht mehr das Problem vieler Einzelner Soldaten die verloren gehen können und man könnte ein paar Taktische Befehle (Formationen) einführen. Der Landkampf sollte dann auch Aktive und schneller als wie in 1404 vollzogen werden. Also nicht mehr Stundenlang auf einen Sieg warten.

    Geschwächte Verbände müssen zurück auf die Heimat Insel gebracht werden wo sie sich Langsam wieder Regenerieren (Kostet Natürlich Ressourcen). Krieg führen sollte Teuer sein.

  38. Daddel_Taddel Daddel_Taddel

    Grüezi Mitenand

    Wie ich bereits zu Ausdruck gebracht habe, fände ich es wichtig, dass es Landeinheiten gibt.

    Einige Kommentare machen deutlich, dass einige aktive Communitymembers denken, dass es doch keine grosse Sache wäre, Landeinheiten hinzuzufügen. Ich muss da aber sagen, dass es mit Landeinheiten allein noch nicht getan ist. Man muss Landeinheiten nämlich auch mit Verteidigungsanlagen abwehren können. In den guten alten Zeiten hat man dazu Mauern und Wehrtürme verwendet. Jedoch passen solche Gebäude nicht wirklich ins 19. Jahrhundert.

    Meine Idee wäre es, Modulare Bunkeranlagen einzufügen. Konkret habe ich an drei Basisgebäude gedacht, die dann mit Stellungen „erweitert“ werden können. Ich dachte da an MG-Stellungen, Infanteriewerke oder auch Artilleriestellungen, die verschiedene Stärken und Schwächen haben. Und diese dann aber nicht wie Türme Rundum schiessen können, sondern einfach nur zBsp. in einem 70° Winkel, dafür aber etwas weiter als die alten Türme, damit man nicht die Ganze Insel mit Bunkern vollpflastern muss. Eine schöne Sache wäre auch zBsp. Stacheldraht, der eine Einheit verlangsamt.

    Als Truppenstil würde ich den Stil aus 1602, 1503 und 1701 begrüssen, 1404 integrierte sich zwar besser in das eigentliche Anno, jedoch war das Verschieben der Truppen etwas unhandlich. Ich fände es aber gut, wenn Truppen nicht einfach wie bei Anno 1701 durch andere Truppen hindurchgehen könnten, denn dadurch würde das Taktisch/Strategisch etwas besser und logischer funktionieren.

    Und wenn Ihr es nicht in der Zeitlimit schafft, dann habt ihr ja immer noch zwei Möglichkeiten:

    – Ihr könnt den Release nach hinten verschieben (mein Favorit)

    – Ihr könnt die Landeinheiten in einem Kostenlosen DLC nachliefern.

    Ich hoffe ich konnte euch meine Vision gut erklären

    MFG Daddel_Taddel

  39. JakeSally99 JakeSally99

    Hallo Liebes Anno Team!
    Die Nachricht, dass Landeinheiten in dem neuen Anno fehlen werden, hat mich sehr geschockt, es währe für mein und das Spielerlebnis vieler anderer Spieler eine absolute Katastrophe. Die Möglickeit, realitätsnahe Armeen aufzustellen und damit eine Bedrohung für andere Spieler zu sein, und mit ihnen in einer reelen Konkurrenz zu stehen, wie in Anno 1701, war für mich immer das das Salz in der Suppe, das mir schon in Anno 2070 gefehlt hat (was in Anno 2070 jedoch nicht am Militär lag, da man die Möglichkeit hatte, die Städte anzugreifen, sondern viel mehr daran lag, dass die Gegner gar keine Städte hatten, die man hätte angreifen können, Leon aus Anno 2070, daher der schlimmste Charakter den es in der gesamten Spielreihe je gab). Anno 2205 habe ich aus diesem Grund gar nicht mehr angerührt.

    Ich bitte euch daher dringlichst euch das noch einmal gründlich zu überlegen, und das Militär an Land wieder einzuführen! Für mich wird das Spiel ohne Infanterie jedenfalls keine Option sein.
    Beste Grüße

  40. darwin43 darwin43

    Hallo liebes Anno Team
    bin schon sehr gespannt auf das Militär System in anno 1800 hätte gerne mehr Informationen dazu

  41. fe.x fe.x

    Ich spiele Anno auch seit 1602 (ich habe auch 2070 aber damit kann ich nichts anfangen) und finde das Kampfsystem ist eine durchdachte Sache. Ich bin gespannt.

  42. NelloxXIV NelloxXIV

    Ich wünsche mir auch wieder Landeinheiten!

    Wenn nicht zu Prestigegründen als Wachen die auf dem Palasthof patroullieren, wenigstens als möglichkeit einen Hafen zurück zu erobern, wenn dieser als Brückenkopf an den Feind gefallen ist!

    Und als Spezielle Kriegsführung: Wieso nicht wieder die Sabotage und Spionage aus 1701 einbauen? Man konnte in 1701 Wägen oder Ratshäuser sabotieren und Taschendiebe auf den Marktplatz hetzen. Das war ein beliebtes Mittel, um den Gegenspieler anzustacheln.

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  43. DiruKamachi DiruKamachi

    Also das enttäuscht mich jetzt doch.
    Ihr sagt euch ist das Feedback der Community wichtig und die meisten sind für Fußtruppen, aber es wird keine im Spiel geben. Stattdessen gibt es Seeschlachten.
    Hier mal das Wiki der Kriege im 19. Jahrhundert:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kriegen_und_Schlachten_im_19._Jahrhundert
    Diese Zeit ist nicht für ihre Seeschlachten bekannt.
    Tut mir echt leid, aber damit tut ihr weder dem Spiel noch den Spielern einen gefallen.
    Grüße

    de Diru

  44. U-367 U-367

    Ich muss ehrlich sagen, dass mir der Militärpart im Spiel besonders im lategame wichtige ist. Und deswegen finde ich es auch nicht sinnvoll die Landeinheiten zu streichen. Wenn ich so die Kommentare überfliege sehe ich, dass das auch dem Wunsch der Mehrheit entspricht. Ich würde mich freuen wenn Ihr euer bisheriges Vorhaben vllt. noch einmal überdenken könntet. Bisher sonst: Gute Arbeit und macht weiter so!

  45. Lemy Lemy

    Ich schließe mich der Mehrheit an, denn ich bin auch der Meinung, dass Landeinheiten in einem ANNO nicht fehlen sollten. Gerade das 19. Jahrhundert ist von Kriegen auf dem Land geprägt und auch die Forschung in der Kriegsmaschinerie fokusierte sich im 19. Jahrhundert auf das Land.
    Ich würde euch Entwicklern ebenfalls draum bitten die Geschichte mit den Landeinheiten nochmals zu überdenken.

    Wie dem auch sei. Des Weitern würde ich gerne Genaueres über das „Schere, Stein, Papier- Prinzip“ in den Seegefechten erfahren.

  46. Ophent Ophent

    Ich muss doch sagen, dass ich leicht enttäuscht über die Ankündigung zum Wegfall der Landstreitkräfte bin. Bei Anno 2070 hat mir das schon etwas gefehlt und ich fand es herausfordernd die Streitkräfte in 1404 aufzubauen und zu versorgen.
    Das zweite System zur Eroberung hört sich schon mal gut an.
    Vielleicht könntet ihr das mit den Landstreitkräften nochmal überdenken. Man sagt niemals nie ;).

  47. Flippo2017 Flippo2017

    Hallo.

    Um es Vorweg zu nehmen, Ihr leistet Super Arbeit ab und es ist klasse das die Community hier teil haben darf. Dennoch möchte ich ,
    Euch Entwicklern , gerne nocheinmal aufrufen Eure Entscheidung gegen Landeinheiten noch einmal zu überdenken. Es war und ist der Charakter von Anno, auch mit Landeinheiten zu agieren! Und eigentlich unverzichtbar. Dies scheint auch bei vielen anderen Langzeitspielern eine Grundvorraussetzung für ein neues Spiel zu sein… Leider hat mir die Absage gegenüber den Landtruppen im Spiel die große Vorfreude auf 1800 genommen. Es ist natürlich dennoch ein super schönes Spiel, hätte für mich aber wiedermal den Typischen Anno charakter verfehlt.

    Beste Grüße

  48. Scania-Lady Scania-Lady

    Mir persönlich macht es kein Problem, überhaupt ohne Militär auszukommen. Ich spiele Anno seit 1602 (einschließlich Anno Online) eben deshalb, weil es KEIN Kampfspiel ist, sondern eine Aufbausimulation. Genau deshalb spielte ich alle anderen Spiele dieser Art nicht, ohne Kämpfe kam man da nicht voran.

    Mir würde es gefallen, die Wahl zu haben, ob ich überhaupt Kämpfe will -oder tatsächlich durch wirtschaftliche Faktoren die Oberhand erhalten könnte, wenn ich denn wollte. Diese Idee finde ich gut.

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