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DevBlog: Die Kunst des Krieges II

In unserem letzten Blog haben wir die Geschichte des Militärs in der Anno Serie ausführlich Revue passieren lassen. Im heutigen Blog wenden wir uns detailliert dem Militär in Anno 1800 zu. Creative Director Dirk Riegert präsentiert eine Vorschau auf das, was uns erwartet. Viel Vergnügen!

Das kommende Anno Spiel hat seinem Namen entsprechend im Jahre 1800 seinen Ursprung. Im weiteren Verlauf des Spiels entwickelt sich der Spieler über die erste und zweite industrielle Revolution hinweg bis weit ins späte 19. Jahrhundert hinein, mitten in die Hochzeit des Imperialismus.
Ergänzend zur generellen Bedeutung der spielerischen Freiheit in Anno stellt das historische Setting eigene Anforderungen an die Art, wie Konflikte in Anno 1800 geführt werden. So, wie wir es in unserer Ankündigung des Spiels bereits formuliert haben, meinen wir es auch: „Du allein entscheidest, wie sich die Welt an dich erinnern wird.

Im neunzehnten Jahrhundert bedeutet das, dass der Spieler sein aufstrebendes Imperium ganz nach seinen Vorstellungen ausgestalten kann. Bisher gab es bei Anno die Möglichkeit, sich entweder kooperativ den Mitspielern und KIs gegenüber zu verhalten oder sie mit kriegerischen Mitteln zu bekämpfen. Seit Anno 1404 Venedig fügten wir die Möglichkeit hinzu, mittels wirtschaftlicher Faktoren eine feindliche Übernahme von Inseln anderer Spieler durchzuführen. Die Möglichkeit für den Spieler, auf wirtschaftlichen oder militärischen Wegen aggressiv zu expandieren, besteht dem Setting entsprechend auch in Anno 1800, aber wir gehen darüber hinaus.

Dominanz oder Zerstörung
Bisher wurden in Anno vom Spieler zerstörte oder übernommene Inseln automatisch leergefegt und ihm gutgeschrieben. Aggression führte am Ende meist zur völligen Auslöschung des besiegten Spielers. Das ist auch in Anno 1800 möglich, wenn Spieler wünschen, sich alle Inseln einzuverleiben und die Konkurrenz für immer von der Karte zu fegen.

Schatten des Krieges. Die Konzeptzeichnung einer schwer befestigten Hafenanlage in Anno 1800.

Es gibt aber auch eine alternative, dem Phänomen des Imperialismus ebenfalls entsprechende Lösung. Sie ist vor allem für Spieler gedacht, die die Spielwelt dominieren wollen, ohne am Ende allein auf weiter Flur dazustehen. Der Spieler kann militärisch besiegte oder übernommene Inseln nicht nur für sich selbst nutzen, sondern sie auch indirekt seinem Imperium einverleiben. Erwirtschaftete Güter und Steuern der Insel werden in diesem Fall mit hohen Abgaben an den Spieler belegt, formal bleibt die Insel aber unter Kontrolle der unterlegenen Partei. Wie dieses System im Detail funktioniert, werden wir euch zu einem späteren Zeitpunkt ausführlicher erläutern.

Das folgende Schaubild verdeutlicht die neuen Möglichkeiten. So kann sich zum Beispiel ein Spieler, der militärisches Vorgehen bevorzugt, auf diesem Wege ein höheres Einkommen und die Neutralität strategisch wichtiger Inseln sichern, statt sie einfach zu zerstören. Wer gerne die KIs in die Knie zwingt, muss am Ende nicht alleine in der Inselwelt zurückbleiben. Dem Spieler eröffnen sich neue Varianten und Strategien, um die Dominanz seines Imperiums im weiteren Spielverlauf voranzutreiben.

Ob er nach Dominanz strebt oder nach Vernichtung, ob er militärisch vorgeht oder wirtschaftlichen Druck ausübt: der Spieler hat die Wahl.

Unser Fokus liegt auf Seegefechten
Unser Ziel ist es mit Anno 1800 den Schiffskampf stärker auszugestalten. Das 19. Jahrhundert mit seinem fließenden Übergang vom Zeitalter der großen Segelschiffe hin zur Dampfschifffahrt bietet viele spannende Ansätze, um den Flottenkampf und die Schifffahrt auszugestalten. Für Lufteinheiten hingegen wäre es noch etwas zu früh. Zwar gab es im 19. Jahrundert erste Versuche, Ballons zur Aufklärung und für allererste Bombardements einzusetzen, doch erst im 20. Jahrhundert spielen Luftangriffe eine Rolle.

Seegefechte zwischen Dampf- und Segelschiffen sind der Kern des Militär Features, hier visualisiert in einer frühen Konzeptzeichnung.

Was ist mit Landeinheiten? Nach langen internen Diskussionen haben wir beschlossen, Infanterie in Anno 1800 nicht zu verwenden. Aus euren bisherigen Anmerkungen wissen wir, dass es durchaus Spieler gibt, die sich eine Rückkehr zu Landeinheiten gewünscht hätten. Wir glauben aber, dass eine klarere Trennung von Bauflächen und Schlachtfeldern dem Spielgefühl in Anno zuträglich ist. Vielleicht erinnert ihr euch noch an das Schaubild im ersten Blog:

Auf den Inseln (grün) wird gebaut, auf dem Meer (rot) kann gekämpft werden, die Häfen und Routen verbinden beide Spielelemente (blau).

Spieler können auf den Inseln in Ruhe ihre Industrien, Städte und Metropolen bauen. Kriege werden zu hoher See entschieden, wo die Flotten aufeinandertreffen. Eine besondere Bedeutung kommt den Häfen zu. Sie verbinden die Inseln eines Imperiums untereinander über das Meer hinweg. Um eine feindliche Insel einzunehmen, muss man die volle Kontrolle über den jeweiligen Haupthafen erlangen. Daher werden Häfen meist schwer befestigt und gut verteidigt sein, sobald Spieler mit kriegerischen Handlungen rechnen müssen. Wie genau die Häfen funktionieren, werden wir evtl. in einem eigenen Blog genauer beleuchten.

Aber auch die Routen sind von strategischer Bedeutung und müssen im Kriegsfall entsprechend geschützt werden, wenn das eigene Imperium aufgrund von Überfällen auf Konvois zwischen Inseln oder Sessions nicht ausbluten soll.

Immer hart am Wind
Der Fokus auf Seegefechte bedeutet einerseits spaßige und leicht zu handhabende Scharmützel auf hoher See für einen Großteil der Spieler. Es bringt aber auch zusätzliche Optionen und mehr Komplexität für erfahrene Annoisten, die sich gerne mit Kriegsführung beschäftigen.

Im Augenblick experimentieren wir mit zahlreichen Details zum Wechsel von Segel- auf Dampfschifffahrt, wie besondere Waffengattungen und neue Angriffsarten, spezielle Panzerungen und den Einfluss des Windes. Unser Ziel ist es, neben der einfachen Zugänglichkeit Möglichkeiten für erfahrene Strategen zu schaffen, ihr Vorgehen in Seegefechten zu optimieren.

Sehen wir uns in diesem Kontext z.B. den Wind einmal genauer an.  Wir haben für euch zwei kleine Videos angefertigt, die an (untexturierten) Schiff-Dummys den Einfluss des Windes verdeutlichen.

In Anno 1800 macht es einen Unterschied, ob eure Segelschiffe mit oder gegen den Wind segeln.

Der Wind im Spiel kommt aus einer Richtung und ändert sich ab und an (eher selten). Dampfschiffe fahren mit und gegen den Wind gleich schnell. Sie sind von ihm weitestgehend unabhängig. Segelschiffe hingegen sind deutlich schneller, wenn sie mit dem Wind segeln.  Steuert man sie gegen den Wind, nimmt ihre Geschwindigkeit ab.

Im Spiel bedeutet das konkret, dass der Bau von Dampfschiffen, insbesondere für Spieler, die sich nicht so sehr auf die Details einlassen, immer einen Vorteil darstellt. Für erfahrene Spieler aber lohnt es sich genauer hinzusehen und Dinge auszuprobieren. Schnelle Segelschiffe können, wenn sie starke Winde optimal ausnutzen, beim Rückzug den Dampfschiffen davoneilen oder überraschend schnelle Nadelstiche setzen.

Abgesehen von der tatsächlichen Kriegsführung, spielen militärische Themen auch in anderen Spielelementen eine Rolle. So werdet ihr die Möglichkeit haben, anderen Parteien im Spiel mit Krieg zu drohen, um sie euch gefügig zu machen. Doch was, wenn ihr nur blufft oder wenn andere ein solches Verhalten als Affront ansehen? Auch könnt ihr anderen KI-Spielern viel stärker erscheinen, als ihr tatsächlich seid. Doch längst nicht jeden kümmert die Stärke der Anderen.

Ihr seht, es gibt eine Vielzahl weiterer Themen und Details, die im Bereich Militär eine Rolle spielen. Das Feature ist fest vernetzt im Gefüge von Anno 1800. Doch ganz gleich, welche Aspekte am ihren Weg ins fertige Spiel finden werden: am wichtigsten ist uns, dass die Entscheidung über Krieg und Frieden, sei es über die Auswahl der Mitspieler und KIs, sei es durch die Einstellung in den Spieloptionen, in euren Händen liegt. Denn die spielerische Freiheit, komplett auf Krieg zu verzichten oder ihn bewusst zu forcieren, macht den ganz besonderen Reiz der Anno-Reihe aus. Schon immer.

Was interessiert Euch noch?
Rund um das Militär gibt es viele weitere Themen, die man vertiefen könnte. Einige davon habe ich im Blog bereits angedeutet. Von welchen würdet ihr gerne noch mehr hören? Interessiert euch, wie genau die Inselübernahme funktioniert? Wollt ihr mehr über das Stein, Schere, Papier Prinzip erfahren, nach dem die Seegefechte aufgebaut sind?  Hättet ihr gerne Details zu Waffengattungen, Panzerungen und Spezialangriffen? Braucht ihr mehr Informationen zum Hafensystem? Oder etwas ganz Anderes? Lasst es uns in euren Kommentaren wissen!

Bis die Tage

Euer
Dirk „Karrenschieber“ Riegert

339 Kommentare

  1. Kaiser_Alex1.

    Auch hier schick ich meine Idee nochmal rein;)

    Zum Thema landgestütztes Militär ist mir in den letzten Tagen auch etwas eingefallen. Man könnte sich etwas an Siedler 7 orientieren und für bestimmte Bevölkerungsmeilensteine (neue Zivilisationsstufe/ so und so viele Einwohner) Generäle anwerben (manche evtl mit Boni für bestimmte Truppen). Jeder General kann eine bestimmte anzahl an Truppen aufnehmen, die sich der Spieler aber selbst zusammenstellen kann(versch. Infanterie,Kavallerie und Artillerie).
    Mit einem General/ einer Armee kann man nun eine Insel angreifen. Dafür wird die Armee auf ein Schiff geladen/ verwandelt sich am Kontor in ein Transportboot. An der gegnerischen Insel legt das Schiff an, und die Armee wird ausgeladen. Um eine Insel zu erobern muss der Angreifer nun die Verteidigungsanlagen, Festungen und Marktplätze einnehmen (oder zerstören).
    LG

  2. U8is0ftus4

    Liebes Anno-Team

    Anno war noch nie ein Empire Earth oder ähnliches, bei dem die Gebäude hauptsächlich zur Kriegsvorbereitung dienen.
    Dennoch finde ich, dass Krieg ein unersetzbares Mittel in Anno ist.

    Wie bereits im ersten Kriegsblog erläutert wurde, ist allein das Wissen, dass Krieg eine mögliche Handlungskonsequenz darstellt, den meisten Spielern sehr wichtig. Es verleiht dem Spiel viel mehr Tiefe, da die eigenen Handlungen FOLGEN mit sich bringen. Fieden ist ebenso eine aktive Entscheidung.
    Ist der Krieg nur auf Seeschlachten begrenzt, verliert man sehr viel eben dieser tiefe, da man mit einem geschützten Hafen oder einer Flotte weitgehend abgesichert ist. Dadurch, dass die Inseln militärisch nicht besetzt/ angegriffen werden können, fallen Folgen sehr klein aus.

    Es nimmt dem Spiel vor allem sehr viel Taktik. Welche bessere Möglichkeit gäbe es, um Gegner einzuschüchtern ohne selbst viel Militär zu verlieren, als den Gegner an verwundbaren und schlecht geschützten Punkten an seiner Insel anzugreifen und Produktionen zu zerstören?
    Durch das Weglassen von Landeinheiten entfällt nicht nur der bei weitem strategischste Teil des Spiels, sondern auch Produktionen, Forschung, Missionen und Kampagnenabschnitte, die auf Landkrieg basieren.

    Dass es auch Spieler gibt, die keinen Krieg wollen, ist kein Argument Landeinheiten wegzulassen, da dieser natürlich durch Diplomatie und Spieleinstellungen völlig optional wäre.

    Ebenso wie das Waren system enorm an Tiefe verliert, wenn man diese nicht simuliert (Anno 2205!), verliert das Kriegssystem seinen Charme ohne Landeinheiten.

    Niemand will noch ein oberflächliches Spiel wie Anno 2205 wieder haben.

    Also denkt bitte noch einmal gründlich über diese Entscheidung nach!

  3. Annorevolution

    Liebe Community/Entwickler,

    nach dem gestrigen Livestream habe etwas bemerkt und weiß nicht, ob ich mit meiner Vermutung richtig oder falsch liege, aber ich vermute, dass von Euch, liebe Entwickler, angedacht war, dass Schiffe nur an einer Seite der Insel anlegen können. Die ganze Insel war ja leider nicht zu sehen, aber ich meine nur einen einzigen Strandabschnitt gesehen zu haben und der Rest der Insel war von Klippen umgeben. Sollte das korrekt sein, dann verstehe ich auch, warum Ihr euren Fokus auf den Ausbau und der Befestigung des Hafens gelegt habt, da ja z.B. Landungstruppen keine andere Zugangsmöglichkeit zur Insel haben außer den Hafen. Dies würde, liebe Community, auch erklären, warum bewusst auf Landeinheiten verzichtet wurde. Ich würde mich über Kommentare beider Seiten freuen, um mir ein besseres Bild machen zu können und im nächsten Militärblog fleißig zu posten.

    Danke schön.

  4. Cover.Fire.

    I am for Land forces, but not the way they were presented in Dawn of Discovery for instance. I didn’t like that you had no direct control over them and that they were just camps.

    I like the sound of the conquest by Sea, that sounds like a interesting way of taking over an Island; but, I also like the idea of landing troops on the beaches and storming. It would be really cool to see forces fighting it out and bombing each other in the middle of a city? Fighting street from street.

    I personally am for BOTH ways of conquering an island being implemented. Obviously, I think the naval battles should be really engaging and theatrical.

    – Land Forces are not spawned in „groups“. But, are each separate individuals.
    – Land Units are recruited directly from the population. Maybe by conscripting too many people in the army it will begin to have a negative effect on the population? Like anti-war Riots and the like?

  5. TillZ0ckt

    Au! Ihr habt es geschafft mich innerlich zu zerreissen. Einerseits bin ich mit Anno 1503 aufgewachsen und habe den militärischen Part so geliebt dass ich mit meinen unbedarften 12 Jahren jedes Mal beim einschalten von Anno das Szenario Belagerung spielte, es allerdings nie hinbekommen habe einen Krieg im Endlosspiel zu gewinnen.
    In 1701 war Krieg für mich dann noch besser ausgereift durch die Möglichkeit des Kreuzzuges usw. Und selbst in 2070 war es mir immer eine Freude Krieg zu führen. Die militärische Bedrohung durch Piraten oder Keto sowie die Mitspieler gehören für mich einfach fest zu Anno.
    Dennoch hat mir Anno 2205 gefallen. Auch wenn ich das Militär hier leider nur als Grinden empfunden habe. Entweder war man gezwungen militärische Mittel anzuwenden weil sonst die gesamte Wirtschaft in die Knie ging oder vor den ersten DLCs um jedes Modul zu ergrinden. Und die etwas erzwungenen „Landkriege“ in 2205 waren einfach lächerlich. Jedes Mal eine Drohne am Kommadoschiff anbringen usw. Aber das der Part fehl schlug wisst ihr ja bestimmt.
    Dennoch hat mich dieser Eintrag auch wieder davon überzeugt, dass Anno eine Reihe ist die sich nicht auf altbewährtem ausruhen möchte und deshalb eben kein 1404 nur eben in moderner und realistischerer Grafik daherbringt. Nein ihr bemüht euch um neue Mechaniken und eben dass ist ja wie einige vll. Zugeben würden der Grund für viele auch mal wieder in die älteren Teile reinzuschnuppern. Für mich begann auch mit der Ankündigung von 1800 wieder die Nostalgie und das Spielen aller alten Parts. Deshalb danke an die Entwickler dafür, dass ihr nicht nachlasst und nicht auf Erfolgsformeln beruht. Mein Vorschlag für einen Kompromiss wäre die Möglichkeit bei der Einstellung eines Spieles Landkriege zu aktivieren oder zu deaktivieren. Auch wenn die Implementierung eines solchen Features natürlich riesig ist und deshalb vll nicht lohnt. Aber auch hier gilt. Ich spiele Anno 1800 am liebsten gut. Auch wenn ich dann bis Sommer 2019 warte. Oder ich bezahle eben etwas mehr. Entschuldigt bitte meine etwas langatmige Ausführung von. Ihr macht das schon.

  6. genialerzocker

    Liebes Anno Team,

    mir haben gerade Anno 1701 und 1404 wegen des Militärparts am Land gefallen. Ich finde der Krieg sollte sich nicht nur auf Flotten auswirken, sondern muss auch direkt Siedlungen und Wirtschaftssysteme treffen können.
    Der Krieg muss seine Spuren auf der ganzen Karte hinterlassen können, denn ein Ausschluss der Landbereiche würde die Auswirkungen drastisch reduzieren.
    So konnte man zum Beispiel in 1404 die Insel des Gegners erobern, sei es durch die Einnahme von Markthäuser oder die wesentlich schnellere Zerstörung dieser. Mit der Einnahme von Inseln wurde der Gegner von Ressourcen blockiert und wird somit zum Einleiten von Gegenmaßnahmen gezwungen werden. Er könnte versuchen Warenketten auf anderen Inseln einzurichten, die Insel zurückzuerobern und die Gebäude wiederaufbauen oder einen Gegenschlag auf die Wirtschaft des Gegners ausführen. Dies würde zu unterschiedlichen Kriegsverläufen führen und erfordert viel Aufmerksamkeit und Anpassungsfähigkeiten von den beteiligten Spielern.
    Mit einem Wegfall von Landeinheiten wären viele Gebäude im Prinzip unverwundbar und man müsste sich nur auf seine Flotte und seine Häfen konzentrieren. Daraus resultiert auch die Folge, dass Siedlungen in Kriegszeiten ohne eine Verteidigung auskommen können und lediglich unter fehlende Waren von Handelsrouten leiden müssten.

    Ich würde mich freuen, wenn man sich auch in Zukunft sich um eine Verteidigung der Inseln kümmern muss.

    Viele Grüße,
    Maxi

  7. Benutzernamen1

    Danke sehr. Wieder ein Anno, dass ich mir nicht kaufen werde. Kämpfen nur auf See, dass ist der größte Blödsinn, den ich jemals gehört hab. Also Inseln kann man somit auch nicht mehr einnehmen. Applaus dafür und ich hatte schon Hoffnungen in das Spiel.

  8. Conner01

    Tja, was soll man dieser enttäuschenden Ankündigung noch hinzu fügen.
    Ich begleite die Reihe seit 1503.
    Ein Militärpart war mir auch immer stets wichtig sowohl zu Land als auch Wasser.
    Aber ich rekapituliere jetzt einmal.
    Militärpart in 2205 –> schlimm –> schlimmer –> schlimmer gehts nimmer !!
    2070 hätte so ein gutes Potential gehabt, aber auch hier wurde Militär und vor allem die KI dermassen „verkackt“, das lässt sich ja kaum in Worte wieder geben (KI = grausam!).
    Ich persönlich hätte mir einen Mittelweg zwischen 1701 & 1404 gewünscht.
    Einige Einheiten zur Auswahl Nah/Fernkampf und das ganze klarerweise nicht auf mikromanagement sondern eher der statische Teil wie es in 1404 zu Geltung kam.

    Aber gut, ich bin zumindest froh darüber, dass ich wieder gegen Charaktere agieren kann, meine Handelsrouten, Städte und Häfen schützen darf.
    Mal schauen was das neue System der Hafenverteidigung bringt.
    Da darf man wirklich nur hoffen das dies Bollwerke sind, die nicht mal so nebenbei eingenommen werden können.
    Ganz wichtig, vor allem wieder mal vernünftig agierende KI´s.
    Solche die einem Spieler auch fordern (witschaftlich und/oder militärisch).

  9. Schakal2000

    Hallo Anno Team

    Ich persönlich finde es besser wenn es ein Landsystem geben würde.
    Das man Krieg ein und ausschalten kann finde ich gut so kann jetzt wirklich jeder Spieler das Spiel spielen wie er das möchte.
    Aber trotzdem ist ein Militärsystem wichtig. Was ich persönlich gut finde wäre wenn die erzeugen von Waffen, Munition und Rüstung mehr in die Produktionskette einfließen würde.
    Das man wirklich zur erzeugen von Waffen eine ganze Kette an Industrie errichten muss und gewisse Ressourcen benötigt werden.

    Jetzt eine Idee zum Landsystem

    Landeinheiten Typen:

    Kavallerie 10 Einheiten Unterhalt Verpflegung
    Lanzenträger 20 Einheiten Unterhalt Verpflegung
    Musketiere 15 Einheiten Unterhalt Verpflegung
    Mörser 1Kannone 6 Einheiten Unterhalt Verpflegung
    Haubitze 1Kannone 6 Einheiten Unterhalt Verpflegung

    Also Einheiten sollten Soldaten bedeuten die aus der Zivilbevölkerung Rekrutiert werden. So größer die Stadt umso mehr Einheiten sollte man bauen dürfen. Sollten Einheiten sterben dauert es wieder bis genug Freie Bürger aus der Stadt Rekrutiert werden können.
    Gebäude:
    Kaserne pro Einheitenverband
    Ausbildungslager und Trainingslager (man sollte seine Einheiten Trainieren können damit sie im Kampf stärker sind. Zb: Anno 1503 bekamen Soldaten kleine Sternchen so mehr sie gekämpft haben. )
    Kasernen sollten auf der Heimatinsel stehen bleiben (als Gebäude) die Truppen selber sollte man über ein Kriegsschiff auf Inseln bringen können. Um dort eine Trotzburg (1404) zu errichten und um sie entladen zu können. Danach sollte man die Einheiten ausladen dürfen. Jeder Verband muss auf der Insel ein Versorgungslager errichten. Und von dort aus kann man die Verbände Frei auf der Insel Steuern. Sollten die Versorgungslager nicht errichtet werden oder zerstört werden sollten die Jeweiligen Verbände einen Debuff bekommen und Langsam an Leben verlieren (Hungern). Also ist es auch wichtig die Einheiten mit Nahrung und Munition zu versorgen.
    Warum Verbände:
    Man hat nicht mehr das Problem vieler Einzelner Soldaten die verloren gehen können und man könnte ein paar Taktische Befehle (Formationen) einführen. Der Landkampf sollte dann auch Aktive und schneller als wie in 1404 vollzogen werden. Also nicht mehr Stundenlang auf einen Sieg warten.

    Geschwächte Verbände müssen zurück auf die Heimat Insel gebracht werden wo sie sich Langsam wieder Regenerieren (Kostet Natürlich Ressourcen). Krieg führen sollte Teuer sein.

  10. Daddel_Taddel

    Grüezi Mitenand

    Wie ich bereits zu Ausdruck gebracht habe, fände ich es wichtig, dass es Landeinheiten gibt.

    Einige Kommentare machen deutlich, dass einige aktive Communitymembers denken, dass es doch keine grosse Sache wäre, Landeinheiten hinzuzufügen. Ich muss da aber sagen, dass es mit Landeinheiten allein noch nicht getan ist. Man muss Landeinheiten nämlich auch mit Verteidigungsanlagen abwehren können. In den guten alten Zeiten hat man dazu Mauern und Wehrtürme verwendet. Jedoch passen solche Gebäude nicht wirklich ins 19. Jahrhundert.

    Meine Idee wäre es, Modulare Bunkeranlagen einzufügen. Konkret habe ich an drei Basisgebäude gedacht, die dann mit Stellungen „erweitert“ werden können. Ich dachte da an MG-Stellungen, Infanteriewerke oder auch Artilleriestellungen, die verschiedene Stärken und Schwächen haben. Und diese dann aber nicht wie Türme Rundum schiessen können, sondern einfach nur zBsp. in einem 70° Winkel, dafür aber etwas weiter als die alten Türme, damit man nicht die Ganze Insel mit Bunkern vollpflastern muss. Eine schöne Sache wäre auch zBsp. Stacheldraht, der eine Einheit verlangsamt.

    Als Truppenstil würde ich den Stil aus 1602, 1503 und 1701 begrüssen, 1404 integrierte sich zwar besser in das eigentliche Anno, jedoch war das Verschieben der Truppen etwas unhandlich. Ich fände es aber gut, wenn Truppen nicht einfach wie bei Anno 1701 durch andere Truppen hindurchgehen könnten, denn dadurch würde das Taktisch/Strategisch etwas besser und logischer funktionieren.

    Und wenn Ihr es nicht in der Zeitlimit schafft, dann habt ihr ja immer noch zwei Möglichkeiten:

    – Ihr könnt den Release nach hinten verschieben (mein Favorit)

    – Ihr könnt die Landeinheiten in einem Kostenlosen DLC nachliefern.

    Ich hoffe ich konnte euch meine Vision gut erklären

    MFG Daddel_Taddel

  11. JakeSally99

    Hallo Liebes Anno Team!
    Die Nachricht, dass Landeinheiten in dem neuen Anno fehlen werden, hat mich sehr geschockt, es währe für mein und das Spielerlebnis vieler anderer Spieler eine absolute Katastrophe. Die Möglickeit, realitätsnahe Armeen aufzustellen und damit eine Bedrohung für andere Spieler zu sein, und mit ihnen in einer reelen Konkurrenz zu stehen, wie in Anno 1701, war für mich immer das das Salz in der Suppe, das mir schon in Anno 2070 gefehlt hat (was in Anno 2070 jedoch nicht am Militär lag, da man die Möglichkeit hatte, die Städte anzugreifen, sondern viel mehr daran lag, dass die Gegner gar keine Städte hatten, die man hätte angreifen können, Leon aus Anno 2070, daher der schlimmste Charakter den es in der gesamten Spielreihe je gab). Anno 2205 habe ich aus diesem Grund gar nicht mehr angerührt.

    Ich bitte euch daher dringlichst euch das noch einmal gründlich zu überlegen, und das Militär an Land wieder einzuführen! Für mich wird das Spiel ohne Infanterie jedenfalls keine Option sein.
    Beste Grüße

  12. darwin43

    Hallo liebes Anno Team
    bin schon sehr gespannt auf das Militär System in anno 1800 hätte gerne mehr Informationen dazu

  13. fe.x

    Ich spiele Anno auch seit 1602 (ich habe auch 2070 aber damit kann ich nichts anfangen) und finde das Kampfsystem ist eine durchdachte Sache. Ich bin gespannt.

  14. NelloxXIV

    Ich wünsche mir auch wieder Landeinheiten!

    Wenn nicht zu Prestigegründen als Wachen die auf dem Palasthof patroullieren, wenigstens als möglichkeit einen Hafen zurück zu erobern, wenn dieser als Brückenkopf an den Feind gefallen ist!

    Und als Spezielle Kriegsführung: Wieso nicht wieder die Sabotage und Spionage aus 1701 einbauen? Man konnte in 1701 Wägen oder Ratshäuser sabotieren und Taschendiebe auf den Marktplatz hetzen. Das war ein beliebtes Mittel, um den Gegenspieler anzustacheln.

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  15. DiruKamachi

    Also das enttäuscht mich jetzt doch.
    Ihr sagt euch ist das Feedback der Community wichtig und die meisten sind für Fußtruppen, aber es wird keine im Spiel geben. Stattdessen gibt es Seeschlachten.
    Hier mal das Wiki der Kriege im 19. Jahrhundert:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kriegen_und_Schlachten_im_19._Jahrhundert
    Diese Zeit ist nicht für ihre Seeschlachten bekannt.
    Tut mir echt leid, aber damit tut ihr weder dem Spiel noch den Spielern einen gefallen.
    Grüße

    de Diru

  16. U-367

    Ich muss ehrlich sagen, dass mir der Militärpart im Spiel besonders im lategame wichtige ist. Und deswegen finde ich es auch nicht sinnvoll die Landeinheiten zu streichen. Wenn ich so die Kommentare überfliege sehe ich, dass das auch dem Wunsch der Mehrheit entspricht. Ich würde mich freuen wenn Ihr euer bisheriges Vorhaben vllt. noch einmal überdenken könntet. Bisher sonst: Gute Arbeit und macht weiter so!

  17. Lemy

    Ich schließe mich der Mehrheit an, denn ich bin auch der Meinung, dass Landeinheiten in einem ANNO nicht fehlen sollten. Gerade das 19. Jahrhundert ist von Kriegen auf dem Land geprägt und auch die Forschung in der Kriegsmaschinerie fokusierte sich im 19. Jahrhundert auf das Land.
    Ich würde euch Entwicklern ebenfalls draum bitten die Geschichte mit den Landeinheiten nochmals zu überdenken.

    Wie dem auch sei. Des Weitern würde ich gerne Genaueres über das „Schere, Stein, Papier- Prinzip“ in den Seegefechten erfahren.

  18. Ophent

    Ich muss doch sagen, dass ich leicht enttäuscht über die Ankündigung zum Wegfall der Landstreitkräfte bin. Bei Anno 2070 hat mir das schon etwas gefehlt und ich fand es herausfordernd die Streitkräfte in 1404 aufzubauen und zu versorgen.
    Das zweite System zur Eroberung hört sich schon mal gut an.
    Vielleicht könntet ihr das mit den Landstreitkräften nochmal überdenken. Man sagt niemals nie ;).

  19. Flippo2017

    Hallo.

    Um es Vorweg zu nehmen, Ihr leistet Super Arbeit ab und es ist klasse das die Community hier teil haben darf. Dennoch möchte ich ,
    Euch Entwicklern , gerne nocheinmal aufrufen Eure Entscheidung gegen Landeinheiten noch einmal zu überdenken. Es war und ist der Charakter von Anno, auch mit Landeinheiten zu agieren! Und eigentlich unverzichtbar. Dies scheint auch bei vielen anderen Langzeitspielern eine Grundvorraussetzung für ein neues Spiel zu sein… Leider hat mir die Absage gegenüber den Landtruppen im Spiel die große Vorfreude auf 1800 genommen. Es ist natürlich dennoch ein super schönes Spiel, hätte für mich aber wiedermal den Typischen Anno charakter verfehlt.

    Beste Grüße

  20. Scania-Lady

    Mir persönlich macht es kein Problem, überhaupt ohne Militär auszukommen. Ich spiele Anno seit 1602 (einschließlich Anno Online) eben deshalb, weil es KEIN Kampfspiel ist, sondern eine Aufbausimulation. Genau deshalb spielte ich alle anderen Spiele dieser Art nicht, ohne Kämpfe kam man da nicht voran.

    Mir würde es gefallen, die Wahl zu haben, ob ich überhaupt Kämpfe will -oder tatsächlich durch wirtschaftliche Faktoren die Oberhand erhalten könnte, wenn ich denn wollte. Diese Idee finde ich gut.

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