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DevBlog: Die Kunst des Krieges I

In zahlreichen Kommentaren und Foreneinträgen habt ihr euch mehr Informationen zum Thema „Militär“ in Anno 1800 gewünscht. Wie angekündigt, hat sich Creative Director Dirk Riegert des Themas angenommen und einen überaus umfangreichen Blog abgeliefert. Er ist so ausführlich geraten, dass wir ihn zweiteilen mussten. Teil I beschäftigt sich heute mit der Rolle des Militärs in der Anno Historie, während Teil II nächste Woche die konkrete Umsetzung in Anno 1800 zum Inhalt hat. Viel Vergnügen!

Das Militär und die Anno Serie, eine spannende Geschichte. Wie einer der Anno Erfinder von Max Design mir vor einigen Jahren in einem launigen Gespräch eröffnete, wurde Anno 1602 seinerzeit ohne Militär geplant. Doch kurz bevor die Entwicklung des Spiels endete, kam es zu einem Umdenken und es wurde kurzfristig ein schlanker RTS-Modus ins Spiel integriert. Damals dachten die Entwickler noch, dass das Militär Feature bei möglichen Fortsetzungen wieder aus dem Spiel genommen werden könnte. Doch weit gefehlt. Aus der Zufallsbekanntschaft wurde ein Dauergast in der Geschichte der Anno Serie.

Die Anekdote zeigt zweierlei: Zum einen waren Militär und Aufbau in Anno ursprünglich gar nicht füreinander bestimmt, was einige konzeptionelle Herausforderungen erklärt, denen sich seither jeder Anno Teil stellt. Zum anderen zeigt die Tatsache, dass das Militär in keinem Anno Teil fehlte, wie wichtig dieses unvermutet zum Spiel gestoßene Feature für die Serie tatsächlich ist.

Weshalb ist Militär so wichtig für Anno?
Eigentlich ist das Spiel eher friedfertig; erfüllt von einer optimistischen Grundstimmung. Die Spielwelt wirkt ebenso idealisiert wie vertraut; man könnte meinen, in dieser Umgebung gut auf militärische Konflikte verzichten zu können.

Egal ob Vergangenheit oder Zukunft: sie war schon immer ein Teil der Anno Serie: die Kunst der Kriegsführung.

Tatsächlich bevorzugt die größte Spielergruppe (ca. 45-55%) eine auf den ersten Blick friedliche Spielweise, bei der es nur ganz vereinzelt zu kleineren Scharmützeln auf See kommt (Piraten, natürlich!) und die jede Form geplanter Kriegsführung meidet. Eine weitere große Gruppe von Spielern (35-45%) bevorzugt eine flexible Spielweise, in der Phasen von Krieg und Frieden je nach Spielsituation wechseln können. Hinzu kommt eine kleinere Gruppe (5-15%) von Spielern in Anno, die größere militärische Auseinandersetzungen als das Salz in der Suppe empfindet und danach strebt, sich der Konkurrenz im Spiel dauerhaft zu entledigen. Diese drei Hauptströmungen haben sich in zahlreichen Spielerbefragungen gezeigt, die wir zu verschiedenen Anlässen mit zehntausenden von Anno-Spielern durchgeführt haben, etwa vor der Entwicklung von Anno 1701 oder nach dem Release von 2070.

Abschreckungspolitik
Interessant wurde es für uns, als wir näher hinsahen. Zwar gab es auch Spieler, die jede Form der kriegerischen Auseinandersetzung mittels der Spieleinstellungen von vornherein ausschlossen (was auch bei Anno 1800 möglich sein wird), doch das Feature Militär hatte, dem bevorzugten Spielverhalten zu Trotz, für die überwiegende Mehrzahl aller Spieler eine wichtige Bedeutung. Selbst Spieler, die von einer aktiven Nutzung des Militärs im Spiel absahen, fanden, dass Krieg in Anno eine Rolle spielt. Weshalb war selbst ihnen das Militär im Spiel wichtig?

Die Antwort liegt im generellen Spielgefühl von Anno. Das Vorhandensein von Militär und Krieg als Optionen in der grundsätzlich friedlichen Anno Welt erhöht generell die Glaubwürdigkeit des Spiels, und Glaubwürdigkeit ist für Anno Fans von hoher Bedeutung. Selbst wer nie von sich aus Krieg erklärt und Charaktere im Spiel bevorzugt, die vor Aggressionen zurückscheuen, profitiert von der Gewissheit, dass seine Handlungen Konsequenzen haben, die im Extremfall zu einem Krieg führen könnten.

Frieden ist für diese Spieler ein aktiver Prozess; er ist das Ergebnis ihres Sozialverhaltens gegenüber anderen Mitspielern oder KIs; ein wesentlicher Bestandteil ihrer Handlungsfreiheit. Das Wissen um die Möglichkeit von Krieg diszipliniert KI und Spieler gleichermaßen. Ihre Entscheidungen im Spiel haben eine echte Bedeutung. Man muss Dinge abwägen; sich fragen mit welchen Konsequenzen seiner Handlungen man bereit wäre zu leben, ganz wie im echten Leben auch. Die Bedrohung durch eine mögliche kriegerische Auseinandersetzung im Spiel hat für diese Spieler eine höhere Bedeutung, als tatsächlich Krieg zu führen. Sofern sie über militärisches Arsenal verfügen dient es eher der Abschreckung.

Ich entscheide über Krieg und Frieden!
Ganz anders sieht es bei Spielern aus, für die das Militär im Spiel eine konkrete Handlungsalternative darstellt. Im folgenden Schaubild seht ihr einige Aussagen, die wir Spielern in einer Befragung vorgelegt haben. Man konnte diesen Aussagen überhaupt nicht zustimmen, eher nicht zustimmen, eher zustimmen oder sehr stark zustimmen. Die Prozentzahlen, die ihr hier seht, sind der Anteil der Spieler, die den jeweiligen Aussagen „sehr stark“ zugestimmt haben.

Wie stark stimmt ihr diesen Aussagen zu? Das haben wir in Anno 2070 unsere Spieler zum Thema Militär gefragt. Hier die Spieler, die „sehr stark“ zugestimmt haben.

Anhand der Ergebnisse könnt ihr sehen, dass neben der alles dominierenden spielerischen Freiheit („Ich entscheide über Krieg und Frieden“) auch ganz konkrete Handlungen („Es macht Spaß, Schiffe zu versenken“), konfrontative Aspekte („Ich messe mich gerne mit KIs“, „Starke Gegner motivieren mich“) und Frusterlebnisse („Ich mag es nicht, alles auf einmal zu verlieren“) eine Rolle spielen.

Diese Untersuchung zeigte, dass, wenn es um konkrete militärische Aspekte ging, dieselben Spielerfahrungen zu ganz unterschiedlichen Bewertungen durch die Spieler führen konnten. Des einen Lust war oftmals des anderen Frust. Während die eine Gruppe von Spielern vor allem den Verlust des bereits erreichten bemängelte, spornte dieses Risiko die andere Gruppe erst an. In einem allerdings waren sich fast alle Spieler einig, die das Militär aktiv nutzten: die Hoheit über Krieg und Frieden und die damit verbundene strategische Freiheit Freunden zu helfen, Feinde zu vernichten und je nach Spielsituation dynamisch Allianzen zu schließen oder zu verwerfen, machte den initialen Reiz des Militärsystems in Anno aus.

 

Militär im Wandel der Annos
Mit all diesem Hintergrundwissen im Kopf haben wir uns schon viele Male auf den Weg gemacht, um die perfekte Umsetzung des Militärs für Anno zu finden. Keine leichte Aufgabe, denn es gibt eine ganz spezielle konzeptionelle Herausforderung für die Kriegsführung in Anno.

Die meisten RTS Spiele benötigen Gebäude vorrangig zum Ausbau des Heeres. Die Spielwelt dient ihnen als Echtzeit-Schlachtfeld. Nicht so bei Anno. Hier konkurriert dieses traditionelle RTS-Spielprinzip mit dem Anno Kernspiel, in dem es stets darum geht, möglichst viele Gebäude auf einer limitierten Inselfläche aufzubauen (grüne Flächen im Schaubild). Und auf einer dermaßen bebauten Spielwelt bleibt zumeist nur wenig Platz für glorreiche Schlachtfelder.

Das Land ist zum Bauen da, die Meere zum Handeln und kämpfen. An der Schnittstelle sitzen die Häfen.

Anders sieht es auf hoher See (rote Flächen, siehe oben) aus. Hier kann der Spieler in Anno, von den Häfen einmal abgesehen nichts bauen, so dass sie in allen Anno Teilen als Bühne für kleinere und größere Seegefechte dienten. Doch die See alleine ist bedeutungslos in Anno. Sie wird relevant, sobald man sie als Bindeglied zwischen Inseln begreift, als Passage (blaue Flächen) die die einzelnen Bauflächen über Handelsrouten und Häfen miteinander verbindet.

Die ersten drei Anno Teile 1602, 1503 und 1701 versuchten es mit einem klassischen RTS (Echtzeitstrategie), bei dem man neben seinen Flotten auch Landeinheiten produzieren und steuern konnte. Dieser Ansatz war vielen Spielern von anderen Titeln bereits vertraut und bis zu einem gewissen Grad funktionierte er auch in Anno. Während für die eine Gruppe von Spielern die direkte Steuerung von Landeinheiten und das sich langsam Vorankämpfen über eine mit Verteidigungsanlagen gepflasterte Insel das Nonplusultra darstellten, ärgerte sich eine andere Gruppe von Spielern über zu viel Mikromanagement, zwischen Häusern verschollene Truppen und den gefühlten Zwang ganze Inseln mit Mauern zu umziehen und mit Türmen zu pflastern.

Für Anno 1404 versuchten wir daher, das Militär näher an das Kernspiel von Anno heranzuführen. Die Landeinheiten waren nicht mehr direkt steuerbar, man setze und verschob Verteidigungsanlagen und Feldlager. Die Gefechte wurden entschleunigt und strategischer gestaltet. Während eine Gruppe von Spielern diesen Ansatz begrüßte, war er einer anderen Gruppe von Spielern zu indirekt und komplex, was sich unter anderem in einer Vielzahl sich überlappender Radien und Farben entlud.

Rot, grün, Pfeile, Radien… das indirekte Kampfsystem von Anno1404 mündete in einer Kaskade unterschiedlicher Visualisierungshilfen.

Für Anno 2070 kehrten wir zu einer direkten Steuerung zurück, allerdings ersetzen wir hier die Landeinheiten durch Flugeinheiten. Hinzu kamen Treibstoff und Unterseeboote, die für mehr Komplexität in der Kriegsführung sorgten. Während den einen Spielern dieser Schritt etwas zu weit führte, ging er den anderen noch nicht weit genug.

Bei Anno 2205 schließlich entkoppelten wir das Militär komplett vom Grundspiel und lagerten es auf spezielle Konfliktkarten aus. Eine Erkenntnis, der wir mit der letzten Erweiterung zu 2205 Rechnung trugen, bei der wir das System aufweichten und Militär teilweise wieder in die regulären Sessions trugen. Ein Umstand, den die meisten Spieler begrüßten.

Wie geht es weiter?
Für Anno 1800 haben wir lange intern diskutiert und beraten, welche militärischen Aspekte aus welchen Anno Teilen wir ins neue Spiel übernehmen wollen und welche neuen Aspekte wir hinzufügen. Im II. Teil unseres großen Militär Blogs werde ich unser Konzept für Anno 1800 ausführlich vorstellen und euch bereits einige erste handfeste Details verraten können.

Zu welcher der drei großen Spielergruppen würdet ihr euch zählen: zu denen, die den Krieg aktiv suchen, zu denen die versuchen, ihn zu vermeiden oder zu denen, die flexibel über Krieg und Frieden entscheiden? Wir sind gespannt, eure persönlichen Eindrücke zu erfahren.

Bis nächste Woche!

Dirk „Karrenschieber“ Riegert

101 Kommentare

  1. Sir_ech0 Sir_ech0

    Hi my name is Damion Bernard I have been an anno fan since the 1 release . I was saddened by the recent update by not adding in ground troops to this game . I Sadly stopped playing after anno 2205 came out. It was a great game but as for gamers like me there was a huge lack in warfare. I’m greatful in having to participate in the new built in this game to share my opinions honestly and hopefully to gamers like me who wish to have ground troops in game even if’s it just 2 tear tire . I would really appreciate for a response or in any sort of acknowledgement in this request. I honestly also would like to suggest an implement of an option to have warfare or ground troops so that other players that are adjacent to my opinion may have peaceful in game play .

  2. Capitan_Piet Capitan_Piet

    Das Kampfsystem von Anno 1503 und 1701 gefiel mir am Besten.
    Die Heerlager von 1404 sind mir verhasst (Bis auf Assasinen und die Kanone, die haben einfach zu gut ausgesehen.) Auf kleinen, verbauten Inseln waren die blockigen Lager ein Krampf!

    Anno 2070 bot ein ganz tolles Konzept, insbesondere mit U-Booten und Spezialfähigkeiten. Auch dieses gigantische Schlachtschiff der KI zu besigen war eine Herausforderung. (Wobei ein paar Effekte mehr es beeindruckender gemacht hätten.)

    Wobei das Übernehmen von Kontoren mit den Flugeinheiten viel zu lange gedauert hat. Ganz auf Bodentruppen zu verzichten wirkte irgendwie unnatürlich.

    Die Reaktion der KI auf eigene Aktionen war toll.
    z.B.: Atomkraftwerk => Ecos werden aggressiv

    An Anno 2205 fand ich die große Anzahl an Schiffstypen gut. Ein Kurzsstreckentyp mit dicker Panzerung. Schnelle und leichte Supporter. Ein Dreadnought und insbesondere die Langstreckenartillerie des Bombardiers. (Wobei Langstrecke relativ in dem Fall relativ ist.)

    Die Missionen fand ich toll. Es war nur schade das der Kampf komplett von den normalen Maps verbannt wurde.
    Es hätte mir gut gefallen eine Flotte aufbauen und upgraden zu können und diese dann in die Schlacht senden zu können.

  3. DiruKamachi DiruKamachi

    Als Spieleentwickler versucht man doch stets die nächste Generation besser als die vorherige zu machen.
    Anno 1404 hatte ein schönes Kriegs- sowie Diplomatie-Menü. Warum nicht darauf aufbauen und das ganze vertiefen?
    Ist doch logisch das ein neues Anno, wenn es denn gut sein will, eine ordentliche Balance zwischen den beiden Aspekten mitbringt und zusätzlich eine gewisse Form der Neutralität in sich birgt.
    Wie ich spiele hing vorrangig immer von meiner Gegnern ab. Spielten sie aggressiv tat ich das auch. Spielten sie ruhig und friedlich tat ich das ebenfalls.
    Liebe Grüße

    de Diru

  4. xXFabi_ZocktXx xXFabi_ZocktXx

    Hi, ich fand das Kampfsystem in Anno1701 Mega cool. Man konnte Eingeiten transportieren und z.B gegnerische beladene Schiffe zerstören und den Angriff zerschlagen. Bei 1800 sollte es aber schwerer sein eine Insel zu erobern indem z.B. eine gut geplante Verteidigungsanlage vieles abwehren kann und so müssen die Angreifer gucken, dass sie erst Handelsrouten blockieren müssen um ihren Rivalen in die Knie zu zwingen.
    Bis her war alles in der AnnoUnion super spannend und das ganze eine super Idee

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  5. x-act_aka_47 x-act_aka_47

    ich wünsche mir eine kombination aus komplexer tiefgreifende militärstrategie und komplexer diplomatie wie z.B Europa Universalis!

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  6. KingStrike_TV KingStrike_TV

    Ich finde das Militär ist einer der wichtigsten Teile von anno.
    Ich fand es z.b. so cool bei 1404 mit tunnelgräber irgendwi rein zu graben

  7. dadisony dadisony

    Wow. Wenn ich bedenke das Anno 1602 vielleicht keinen Kampfsystem gehabt hätte und möglicherweise die folgenden Teile dann auch nicht, ist das schon beeindruckend. Wobei das für viele Spieler kein unterschied machen würde. Wenn man kein Militär hätte würde man sich halt nur aufs aufbauen konzentrieren (was ja auch das Kern des Spiels ist) was ich ja ohnehin die ganze Zeit mache. Bei mir sind Militärische Handlungen meistens ausgestellt. Aber ganz ohne Militär würde es vielleicht zu eintönig werden. ich zumindest schalte es dann hin und wieder an bzw. mache dann reine Kriegerische Sessions als Abwechslung.
    Das Kampfsystem von 1404 mit den Feldlagern hat mir bisher am besten gefallen. Wobei ich mich mit denen aus 1503 und 1602 nicht wirklich auseinandergesetzt habe. Ich fand auch nicht das es kompliziert oder überladen aussah. Bei 2070 kamen zu den Schiffen auch U-Boote dazu, da wurden mir die Flugeinheiten wirklich etwas zu viel. Bin gespannt wie das bei 1800 gelöst wird.

  8. banberg banberg

    Ich hoffe das man in ANNO 1800 ENDLICH Militär und andere Einheiten ganz einfach in die Schiffe verladen/transportieren kann und keine „Fähren“ oder „Transportschiffe“ dafür braucht.
    Das war immer ein Punkt, der mir nie gefallen hat, es ist doch ganz einfach logisch, das man Waren/Transport/Frachtschiffe oder Kriegsschiffe mit Einheiten beladen kann!!!

    Bitte setzt das um!!!

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  9. juliusschoeller juliusschoeller

    Wieder mal ein sehr guter Dev-blog.
    Ich würde mich sehr freuen wenn mann ein „Blockade“ Tool für Schiffe einführen könnte um Handelsschiffe des Feindes und neutrale Schiffe zu verbieten eine Insel anzulaufen.

    LG Julius.

  10. Schwarz_Adler0 Schwarz_Adler0

    Hallo liebe Anno Freunde,
    Ich bin auch ein Spieler Typ der gerne Handel treibt, Diplomatie führt und auch mal ein Konflikt Militärisch beeinflussen will.
    Kurzer Rückblick:
    -2205 Militär hat mir gar nicht gefallen> die externen Konfliktkarten … das ist nicht ANNO!!!
    -2070 das Militär hat mir viel Spaß gemacht, viele verschiedene Typen von Schiffen die man gut Strategisch einsetzten konnte, und mit den Flugeinheiten war auch gut gelöst z.B. mit den Hawk strategisch Warendepos einzunehmen. Landeinheiten wären hier zu viel gewesen.
    -1404 mit den aufbauen von den Lagern war nicht so meins
    -1701 richtig geil! Landeinheiten Einzel steuerbar TOP

    Für 1800:
    – wäre es schön wenn es verschiedene Schiffstypen wie in 2070 gibt
    -Landeinheiten wie in 1701
    -Forschung für Militär (und auch Wirtschaft)
    -und wie in den Kommentaren schon erwähnt beim Spielbeginn mit ein Button Landeinheiten JA oder NEIN so kann jeder individuell bestimmen wieviel Militär man haben möchte. Nur Schiffe oder Schiffe und Landeinheiten
    -und der letzte Punkt die KI sollte „Schlauer“ sein und Rohstoffe/Waren verbrauchen ( z.B. dann wirkt eine Seeblockade)

    Ich weiß das ist ganz schön viel verlangt und ich verstehe das dass schwierig ist da die richtige Balance zu finden. Aber Wir die Spieler und Ihr als Entwickler (das Meiner Meinung nach geilste Strategiespiel was es gibt) wollen DAS BESTE ANNO ALLER ZEIT!!! 😉

    Macht weiter so… Ich freu mich schon auf die nächsten Enthüllungen

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  11. lukasott lukasott

    Moin ihr Lieben,

    ich war bisher sehr zurückhaltend mit Kommentaren, weil mir euer Konzept für Anno 1800 sehr gut gefallen hat und immernoch gefällt.
    Beim Thema Militär will ich jetzt aber auch meinen Senf dazu geben:

    Ich würde mich als jemanden einschätzen der flexibel über Krieg und Frieden entscheidet.
    In den letzte beiden Anno Teilen (2070,2205) fand ich es sehr schade, dass die Bodentruppen entfernt wurden. Mir hat es vorallem in 1701 sehr gut gefallen sich nach für nach durch die Insel durch zu kämpfen, um nach für nach Markthaus für Markthaus einzunehmen. Vorallem auf den Städteinseln kam es zu richtigen Straßenschlachten. Konnte man nicht viel Land gewinnen, hat man strategisch Ziele zerstört. Ich hatte wirklich viel Spaß, weil man nicht nur die Mänöver auf See durch kalkulieren musste, sondern ebenfalls das Vorgehen auf den Inseln. Dadruch bekam das Spiel sehr viel mehr Tiefe was mir sehr gefallen hat. Vorallem die Flexibilität die einzelnen Batallione schnell von einem Punkt auf der Insel zum nächsten bewegen zu können.
    Ich würde mich deshalb riesig freuen, wenn ihr wieder Bodentruppen in die Anno-Inselwelt integrieren würdet!
    (Ihr hattet ja auch schon mal angedeutet, dass man Proteste mit der Polizei niederschlagen kann, da wäre es doch ebenfalls interessant, wenn man mit Polizeitruppen manuell gegen die Demonstranten oder Hausbesetzer vorgehen kann)

    Für diejenigen Spieler die nichts mit Krieg anfangen können, könnte man über die Einstellungen vor Spielbeginn, ja eine Option „Bodenmilitär“ anbieten wo man diese ein- oder ausschalten kann und somit dementsprechend Kasernen und Festungen aktiviert und deaktievieren kann. (Sowie das Logenhaus in Anno 1404 Venedig, wenn man keine Lust auf die Spionage und Sabotage hatte)

    Macht weiter so!

  12. Annorevolution Annorevolution

    Wow! Die Idee, dass man das Militär stärker an die Wirtschaft koppelt, indem es Rohstoffe wie Alkohol, Tabak, Munition benötigt, finde ich echt gut. Besonders, da die Waren jetzt wieder einzeln simuliert werden-und somit von A nach B transportiert werden müssen-ermöglicht viele strategische Möglichkeiten. So könnte man beispielsweise den Nachschub militärisch unterbinden, politisch ein Handelsembargo verhängen, etc., um einen Krieg entweder zu verhindern oder ihn möglichst schnell zu beenden. Natürlich sollte dabei die Vorgehensweise der KI-Gegner situationsgetreu nachvollziehbar sein.

    @smmahoff: Super Brainstorming und gute Ideen.

  13. DarKtenzZ DarKtenzZ

    Hört sich doch bis jetzt alles ganz gut an. Ich denke ihr werdet eine gute Balance des Militärs bewerkstelligen und dieses gut in Spiel integrieren.

    Zum Thema Landeinheiten müsste man sich nun allerdings etwas überlegen, da ich finde das Landeinheiten ein wichtiger Bestandteil der Kriegsführung sind. Flugzeuge, U-Boote und Schiffe kann man ja auch super in das Setting einfließen lassen. Dazu noch gut überlegte Bodentruppen und das Bekämpfen kann beginnen!

    Zu den KI’s:

    Ich würde mir wünschen, dass man mehr Auswahl in der Diplomatie hat, sodass man nicht nur unter 6 Dingen wählen kann, denn diese würde das Spielerlebnis nochmal deutlich vertiefen. Zum Beispiel, dass man auch Bündnisse schließen kann?

    Fazit: Ich bin sehr froh darüber, dass das Militär ein wichtiger Bestandteil des neuen Annos wird und freue mich schon auf die nächsten Infos. 😛

    LG

  14. ChriSa7 ChriSa7

    Hallo Dirk,

    die meiste Zeit bevorzuge ich eindeutig eine friedliche Spielweise, in welcher der Handel mit anderen KI Spielern im Vordergrund steht, an manchen Tagen jedoch macht es mir auch mal Freude meine Mitstreiter mit militärischen Mitteln aus der Inselwelt zu „bitten“ 🙂

    Besonders gerne tat ich dies in Anno 1701, da es mir mit Charakteren wie Yegorov, Nadasky, Del Torro und Castelli wunderbare widerliche Gegenspieler gab, denen man nur zu gerne mit seinen Truppen beikam.

    Wie habe ich mich manches Mal aufgeregt, wenn Del Torro mal wieder eine seiner Truppenverbände auf meiner Heimatinsel abgesetzt und einige Markthäuser zerstört hatte. Umso schöner und befriedigender war es, wenn einer der genannten endlich besiegt war und sich aus der Inselwelt zurückzog.

    Allein dieses erhabene Gefühl mit einer riesigen Flotte samt Militär im Laderaum zu einer der gegnerischen Inseln aufzubrechen…

    Ein ausgeklügeltes Militär mit direkter Steuerung, welches zudem noch durch verschiedene Forschungsmöglichkeiten verbessert werden kann, das wäre ein Träumchen.

    Viele Grüße und einen guten Start in die neue Woche

    Sascha

  15. SirRaffi SirRaffi

    Ich zähle mich zu der Gruppe, die flexibel über Krieg und Frieden entscheidet.
    Meistens läuft es bei mir so ab: Ich versuche friedlich aufzubauen und die Beziehung zur KI zu verbessern, bis der Platz in der Inselwelt knapp wird. Dann geht es ans kämpfen. Manchmal spiele ich aber auch mit Kriegstreibern wie Lucius aus 1404 oder del Torro aus 1701. In solchen Spielen verhalte ich mich dann sowieso komplett anders und das Militär sowie die Entwicklungsgeschwindigkeit stehen im Vordergrund, während ich mich ansonsten auch gerne der Ästhetik meiner Inseln widme.

  16. Thomas4795 Thomas4795

    Hi,

    also für mich waren Aufbaustrategie-spiele (z.B. Anno und Siedler) schon immer die besseren RTS-Titel und ich habe mich liebend gerne in ihnen mit Freunden gemessen in Schlachten, die deutlich komplexer wurden als jedes RTS, weil im Hintergrund eben eine viel umfangreichere Wirtschaft laufen musste und man diese gezielt schwächen konnte. Dadurch wirkten die Schlachten um einiges realistischer, als in RTS.
    Deshalb war für mich das Militär (vor allem im Multiplayer) immer ein entscheidender Faktor (ich habe eher Katastrophen ausgeschaltet) und es ging immer darum in allen Aspekten (Wirtschaft; Handel; Territorien; Militär; Ressourcen) die Oberhand auf der Karte zu erhalten, um die anderen Spieler zu besiegen.
    Bis zu dem Zeitpunkt, wo ich meinen Gegner schlussendlich besiegen wollte, war das Militär für mich aber mehr Mittel zum Zweck um die stärkere Wirtschaft aufbauen und schützen zu können.

    Da ich vor allem Anno 1404 gespielt habe beziehe ich mich im folgenden auf dieses Militärsystem (natürlich alles nur aus meiner Sicht (und derer, die mit mir gespielt haben)):

    Allerdings schienen mir zum Erlangen von Dominanz die verschiedenen Aspekte des Militärs unterschiedlich effizient. So war es sehr wichtig auf hoher See eine brauchbare Streitkraft zur Verfügung zu haben und diese wachsam einzusetzen, da ein versenktes Handelsschiff schon einen große Schaden verursachen konnte und eine gelungene Seeblockade schon nach kurzer Zeit (10-30min) die jeweilige Insel in Flammen aufgehen lassen konnte, da die Bevölkerung zu stark rebellierte, was de facto das Spiel entschied. Die Landeinheiten dagegen, waren relativ nutzlos, da sie nur langsam für Fortschritt sorgten und dafür zu kostspielig waren und überhaupt erstmal bis zur entsprechenden Insel durchkommen mussten, um überhaupt etwas zu bewirken; auch war es ab Venedig viel günstiger die entsprechende Insel aufzukaufen, nachdem man sie vorher (wie oben beschrieben) per Seeblockade geschwächt hatte.

    Für das neue Anno würde ich mir deshalb (sofern umsetzbar) folgende Sachen von dem Militärsystem wünschen:
    – Die verschiedenen Aspekte gegeneinander gut gebalenced (vlt. sogar mit klassischem Schere-Stein-Pappier oder sogar ein noch komplexeres System)
    – Spannende Belagerungsschlachten von Inseln möglich (mit vielen Handlungsoptionen für angreifende und verteidigende Spieler; trotzdem die Möglichkeit jemanden (im Rahmen von 2-4h) aushungern zu lassen)
    – Mechaniken sollten sich weniger nervig und mehr herausfordernd/ belohnend anfühlen (nicht wie Spionage in 1404 (einfach Marktplatz abreißen und neu bauen -> Problem gelöst))
    – Möglichst viele verschiedene Einheiten, die man sich teilweise nur durch besondere Aktionen freischalten kann, dafür aber besonders stark in speziellen Situationen sind (wie z.B. die Assassinen).
    – Die Möglichkeit (durch besondere Leistungen anderswo) sein Militär- und Schiffs-Limit nahezu ins Unendliche zu steigern und so riesige Schlachten zu ermöglichen.
    – Auch für Anfänger gute Möglichkeiten sich zumindest zu verteidigen und zu überleben bis ihnen evtl. ein Verbündeter unter die Arme greift.

    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas

  17. banberg banberg

    In den Zeiten in denen die bisherigen ANNO Reihen gespielt haben, war im realen Leben das Militär ein wichtiger Faktor, es gab kein Jahrhundert ohne Krieg…

    Das ist bis heute leider so geblieben und wird sich wohl bedauerlicher Weise nicht ändern, weil es Menschen auf der Erde gibt…

    Doch auch in der Spielewelt geht kaum etwas ohne Militär und kriegerische Auseindersetzungen,- viele Hersteller sagen ja immer, unser Spiel soll so realistisch sein wie möglich…

    Gerade ein ANNO 1800 kommt einfach nicht ohne Militär aus, deshalb freut es auch mich, das ihr Euch für das Militär entschieden habt!

    Wie das Ganze dann aussehen könnte werden wir ja blad von Euch erfahren, Vorschläge gab es ja an anderer Stelle, auch von mir, dehalb bin ich sehr, sehr Neugierig!!!

    Ich nutze Militär in den ANNO Spielen:
    1. Um Abzuschrecken.
    2. Zu Beeindrucken.
    3. Meine Interessen zu wahren, fall es anders nicht möglich ist.

    Außerdem ist es eine echte Abwechslung, die Spannend und Herausfordernd ist, und wenn die entsprechenden militärischen Gebäude schön anzusehen sind, wovon ich wieder davon ausgehe, dann ist es auch optisch ein Gewinn für das Spiel.

    Mit dem Militär kommt dann also jeder auf seine Kosten, die mit spielen wollen, und diejenigen die ohne spielen (optional) wollen.
    Also habt ihr somit eine optimale Lösung gefunden!

    Ich sehe mich als Spieler, der flexibel über Krieg und Frieden entscheiden will.

  18. Held222 Held222

    Ich bin irgendwo zwischen ich entscheide über Krieg und Frieden und eine Flexible Entscheidung über Krieg und Frieden.
    Ich habe schon immer gerne meine KI Gerner Vernichtet.
    Das Militärsystem von 1404 fand ich am Besten. Das Militärsystem von 1800 sollte ein Mischung aus 1701 und 1404 sein.
    Man sollte sein Militäreinheiten selber Steuern können wie in 1701.
    Dabei sollte ein großes Strategisches Freiheiten und Möglichkeiten wie in 1404 geben. Dabei ist eine Entschleunigung der Kämpfe und eine sehr Strategische Gestaltung wichtig.
    Dabei sollte es Alternativen geben, um eine Totale Vernichtung zu vermeiden.
    Eine gute Verzahnung zwischen Militär und Wirtschaft ist mir wichtig. Genauso auch umgekehrt.
    Beispielsweise mit einem Handelskrieg. Dabei sollte die KI Realtisch Bauen und die gleichen Möglichkeiten
    und haben wie die Spieler. Die KI sollte dieselben Grenzen an Material und Geld haben wie die Spieler.
    Die Idee mit der Besatzung von Inseln finde ich schon ziemlich gut.
    Die Ideen von Manic_Xero sind schon gut.

  19. Spike2412 Spike2412

    Hallo Team.
    Ich finde das ein Anno ohne Militär nur ein halbes Anno ist. Ich bin zwar nur ein Spieler der lieber friedlich vor sich hinbaut aber zwischendurch einen nervigen Piraten der meine Handelsschiffe ständig angreift zu vernichten gehört eben dazu. In Anno 1404 hatte ich immer viel zutun und es brachte auch immer mal Abwechslung. Was mich allerdings immer gestört hat war die Möglichkeit Landtruppen zu verwenden. Das ist etwas was ich nicht im Anno 1800 vermissen würde wenn die Landtruppen nicht existent wären und sich der Krieg oder Kampfhandlungen auf Seeschlachten beschränken würden. Dies ist auch der Grund warum ich eher 2070 und 2205 spiele.

    Gruß spike

  20. Rafid_86 Rafid_86

    Moin Moin,
    Ich gehöre zu den Spielern,die jedes Parameter auf die schwerste Stufe stellen, um dann einen Weg zu finden zu überleben ohne ständig den Spielstand neu zu laden. Ein Spiel ist für mich dann nicht mehr reißvoll, sobald alle Inseln vollgebaut oder besetzt sind und ich in Frieden mit allen schweren KI´s lebe. Die Totalherrschaft durch KI Vertreibung reißt mich gar nicht und ich versteh diese Spielweise auch nicht – warum dann nicht gleich eine Starteinstellung ohne Ki´s wählen. Drum ist es auch für mich das größte Ärgerniss eines Spieles wenn die Ki´s sich untereinander vernichten. Das sollte zukünftig abgestellt werden! Zum Beispiel durch einen Sonderstatus der Hauptinsel!?

    Nun nochmal zu mir, manche kennen mich noch unter meinem NicName: Rafid de el Karam aus der Lobby von 1701. In meinen jungen Jahren ringete ich unzähliche Stunden gegen Ceasar oder Syntex um die Vorherrschaft. Schöne Grüße an euch! Oder es ging darum als Erster einen Leuchtturm zum leuchten zu bringen. Wir waren Einige der Wenigen die dazu weniger als 0:50min benötigten. Geht oder 😉

    Nun zum Thema:
    Es gibt ja die Mikro- und die Makro-ebene. Je nachdem was einem mehr liegt spielt man Warcraft, Age of Empire oder Anno. An der Gesamtspielzeit eines Spieles wird dieses am Deutlichsten. War3 ist nach 30min entschieden, AoE spielt man 1 Stunde und Anno sollte mehrere Stunden dauern.
    Ich wünsche mir von Anno1800 eine ausgeprägte Makroebene, also das die Kämpfe stark durch strategische Entscheidungen entschieden werden (wann greife ich wo an?). Und eben nicht wie in sehr vielen anderen Spielen durch die Klickgeschwindigkeit und Reaktionsfähigkeit. Anno soll gemütlich bleiben und ein bisschen knifflig – das ist mein Wunsch.
    Nun einige konkrete Vorschläge:
    – Die wahre Stärke eines Gegners sollte nicht zu leicht zu erkennen sein. Es sollte eine Art Nebel des Krieges geben und mehr (Informations-)Spionage als Gegenpart. Das würde einer Strategischen Spieart sehr entgegenkommen. Durch zunächst unbekannten Forschungsfortschritt könnte die Qualität der Armee verborgen bleiben. Ebenso wie die Quantität, wenn es die Möglichkeit gäbe Truppen einzuquatieren.
    – Kriegerrische Handlungen sollten zu Spielbeginn nicht verfügbar sein. Die kürzesten Anno 1701 Spiele waren die wo sich zwei Witzbolde einig waren und mit ihren zwei Flagschiffen nacheinander die Startschiffe ihrer Kontrahenten versenkten… Oder dem Azteken den Krieg erklärt und die Königin um Hilfe gebeten, dann ein kl. Kriegschiff zur Verstärkung bekommen und alle Mitspieler versenkt. Ich selbst spielete gern mit der Miltiz Taktik – also mit den ersten Steinen eine Wachstube auf des Gegners Insel errichtet, um diesen dann mit Militzen zu besiegen. Milizen kosten ja nur Geld.

    Also meine Empfehlung Krieg an Land erst später. Erst dann wenn die Inseln knapp werden, zum Beispiel weil eine Fruchtbarkeit/ ein Rohstoff anders nicht zugänglich ist. Keine Truppe sollte nur Geld kosten.

    Schießereien auf hoher See zum Beispiel mit den Piraten sollten dagegen früh möglich sein. Andererseits ist die Vorherrschaft zu See im Multiplayer fast immer die Vorentscheidung einer Partie. Dazu zwei Vorschläge: Eine echte weiße Flagge, so dass der Pirat die Ladung bekommt, aber das Schiff ziehen lässt. Oder ein weiterer Vorschlag: Handelsschiffe bekommen die Möglichkeit kurzzeitig zu Verschwinden, z.b. durch ein Strohfeuer ODER sie können für ein paar Sekunden ihre Geschwingigkeit erhöhen um so näher an einen sicheren Hafen zu gelangen. Häfen/ Kontore sollten zu Spielstart soviel Feuerkraft besitzen, dass die wirklich sicher sind. Evt. sollte es Gebäude geben in denen Schiffe verschwinden können und vor Beschuss sicher sind, wie z.B. eine Werft. Es würde auch viel leichter möglich sein die Seeherschaft zurückzuerlangen, wenn mehrere Schiffe zugleich aus einer Werft kämen und nicht nacheinamder von der wartenden Gegnerischen Flotte versenket werden.

    – Die Seegefechte sollten so beliben. Nur die Schiff Blubbs die entstehen wenn 30 Schiffe zum selben Punkt gelenkt werden und alle erstmal aufm Haufen stehen – das wünsche ich mir anders. Zumindest Kriegsschiffe sollten ihren festen Platz haben und nicht ineinander fahren können. So wären auch die geliebten Kontorblockaden aus 1602 einfacher.

    Anno 1404 war einfach super. Das Kampfsystem in großen Teilen auch. Nur das Übersetzen auf des Gegners Insel mit Trutzburg und Flottenbeschuss gefiel mir nicht. Das langsame und recht unflexible aufbauen von Lägern mit anschließendem Truppengewusel war genial. Aber dann wiederrum beim Insel einnehmen etwas nervig. Bauer der Gegner doch bei jeder Möglchkeit einen neuen Marktplatz… .
    In Anno 1800 könnte es AN LAND vielleicht einen Automatischen Kampf ganz ohne Mikro geben. Ich befehle meinerm Genereal die Insel von Norden aus anzugreifen, solange bis er das Goldvorkommen gesichert hat UND der Rest geschieht von allein. Ich kümmere mich derweil darum meine kämpfenden Truppen mit Nachschub zu versorgen, ganz so wie es sich für ein Aufbauspiel gehört.

    Anno ist eine der schönsten Dinge in meinem Leben. Lasst es uns perfekt machen. Ich kann leider nicht so häufig Präsent sein. Deshalb hab ich hier jetzt einfach mal einen rausgehauen ohne vorher die anderen Beiträge zu lesen. Sollte ich jemanden die Ideen geklaut oder ihm nahe gekommen sein. Dann seid mir bitte nicht bös. Wichtig ist das was am Ende raus kommt.

    Schönes Wochenende wünsch ich allen Kapitänen 😉
    Rafid

  21. Nusredin Nusredin

    Ich bin eher flexibel was Krieg und Frieden angeht, aber ich tendiere eher für den Frieden. Ich baue lieber friedlich meine Insel auf. Wenn natürlich einen KI Spieler einen Krieg anzettelt dann Kämpfe ich auch. Das wäre natürlich gut wenn alles in einer Ebene statt findet.

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  22. Netorak Netorak

    Hallo,
    Danke für diese interessante Spielertypanalyse, ich kann mich da schon wiederfinden. Mir geht es wie vielen anderen hier, ich lege es nicht von vornherein auf Konflikte an, sondern bin eher ein Aufbauer. Aber es ist wie früher im Sandkasten, wenn alles perfekt fertig ist, dann kommt als Abwechslung dann die Zerstörung ins Spiel, als Abwechslung.

    Einzelne Einheiten zu kontrollieren fände ich auf jeden Fall besser, als nur Festungen und Lager zu versetzen. Oder dann eben eine Kombination, dass man zwar strategisch Verteidigung und Angriffslager baut, der eigentliche Kampf dann aber tatsächlich mehr RTS mäßig auf einem separatem Schlachtfeld stattfindet.

    Bin sehr gespannt auf Details im nächsten Blog!

  23. droggelcreeper droggelcreeper

    Hi,
    ich zähle mich eher zu den friedlichen Spielern im Endlosspiel, da ich da versuche, schöne, riesige Städte zu bauen und Krieg dann zu viel Zeit und Ressourcen abseits des Stadtbaus verbraucht und ich dann nicht will, dass jemand meine Stadt zerstört. Abseits des Endlos Spiels genieße ich aber auch hin und wieder Krieg bei den Einzelmissionen (im Multiplayer). So circa die Schwierigkeit der schwierigsten Mission (Strindberg, Keto, Hector, (Sokow)) würde ich mir auch wieder für die schwierigste Mission in Anno 1800 wünschen, zu zweit haben wir ca 40h gebraucht, um da alle in Schach zu kriegen. Hart aber schön. 😀
    Aber Landeinheiten würde ich mir schon wünschen.

    Viele Grüße

    droggelcreeper

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  24. Gxy12 Gxy12

    Irgendwie gehöre ich zu allen drei Spielergruppen, mal spiele ich friedlich mit maximal einer KI auf leicht, dann betreibe ich Schön- und Effektivbau.
    Ein anderes Mal spiele ich gegen Lucius oder Strindberg mit Piraten oder Korsaren auf schwer und einer weiteren KI auf mittel und es geht für mich darum, das Spielfeld leer zu räumen.

    Doch vorallem, wenn ich eine ruhige Partie (auch gerne ohne einen Gegner) spiele, wünsche ich mir nach einiger Zeit Abwechslung und das nicht in Form einer Großtrombe, die das Land demoliert, sondern ein invasiver schnellbauender Gegner mit dem ich mich dann auch (militärisch) messen kann.

  25. Artemyi Artemyi

    Hello. This post is written through an interpreter. I live in Russia. I like the game series Anno. I went through almost all of them. War should be. But can be split in three parts: 1. On the new map play battle. 2. For those who do not want to play, do a quick battle, do not enter the map. 3. Well, anyway to disable the combat cards.

  26. Ades209 Ades209

    Meiner Meinung nach ist die Kriegsführung in der Anno-Serie unverzichtbar, denn die gibt dem Spiel neben dem eigentlichen Aufbau-Management, immer wieder eine gute Abwechslung. Nebenbei gibt es mir immer eine tolle Stimmung, wenn Krieg droht und man mit Ultimaten umgehen muss oder wenn man sich mit einem sehr starken Gegner misst. Aber auch die Strategieführung, während eines Krieges macht mir unfassbar viel Spaß. Deswegen dürfen Bodentruppen im kommenden Anno in keinster Weise fehlen, denn gerade die machen aus mir den Strategen. Dabei bevorzuge ich die RTS-Variante, wo die Landeinheiten direkt steuerbar sind, da das die größte Herausforderung darstellt und eine größere Herausforderung ist gleich mehr Spaß am Spiel. Deswegen ist die Kriegsführung mit den Bodentruppen von Anno 1701, meiner Meinung nach die, die am besten gelungen ist und ich mir die auch im kommenden Anno wünsche. Natürlich gibt es auch die andere Seite von Spielern, die das anderes sieht und die Bodentruppen von Anno 1404 bevorzugt und man die nicht ignorieren sollte, doch man könnte doch die Option programmieren, die Truppen zu formatieren und zu „fixieren“ um gleich beide Ansprüche zu erfüllen.
    Um Anno 1800 ebenfalls etwas Neues zu geben, wäre es doch toll, einen Friedensvertrag/ eine Kapitulation mit gewissen Bedingungen aufstellen zu können. So könnte man Hoheitsgebiete verschieben, abtrennen oder besetzten, Geld/ Materialien fordern oder des Feindes Militäreinheiten begrenzen. Das gäbe der Politik und der Diplomatie im Spiel frischen Wind in den Segeln und wäre zudem sehr realitätsnah.
    Auch könnte man die Bündnis Option verbessern. Wenn ich in den Krieg ziehe, so würde es mir gefallen, wenn das mein Bündnispartner ebenfalls auf meiner Bitte tun würde. So wie wir es in der echten Welt in den früheren Kriegen hatten. Bei Anno 1701 hat es nicht ganz geklappt. Da zog und verließ mein Bündnispartner den Krieg, so wie es ihm gefiel.
    Zuletzt wäre es mir auch wichtig die KI-Intelligenz zu verbessern, sodass die auch nach einem schweren Krieg in der Lagen wären sich selbst neu aufzubauen und die Zerstörung wieder zu reparieren. Bei den alten Anno-Spielen hatte ich das Gefühl, das was bei denen zerstört wurde, zerstört bleibt. Da fehlt mir dann der Reiz einen neuen Krieg zu führen, da die KI-Spieler im Endeffekt sowieso nicht in der Lage wären, diesen auch geschickt zu führen. Selbst die schwersten Gegner, wie Thor Strindberg oder Diego del Torro, waren nach einem schweren Krieg nicht in der Lage ihre Infrastruktur wieder aufzubauen.

    Fazit:
    Krieg ist enorm wichtig. Bodentruppen ebenfalls. Ich brauche diese Gelegenheit um etwas Abwechslung zu haben und wer keinen Krieg mag, der kann die Option „dauerhaft Frieden“ einstellen. Ich hoffe das in Anno 1808 Krieg wieder geführt werden kann und es schadet nicht die Funktion „Krieg“ aufzubauen und zu erweitern, wie ich es ja oben genannt habe. Denn nur so macht Anno wieder Spaß, indem der Spieler auch seine freie Wahl für Entscheidungen hat.

  27. CubeJan98 CubeJan98

    Hm, Das Militär in Anno…

    Auf jeden fall ein wichtiger bestandteil des gesamten spielkomplexes. Bei fast allen Anno teilen wurde es geschaft, das Militär so ins spiel einzubinden, dass man zwar darum herum kommt, aber auch stark konfrontativ und kriegerisch Spielen kann. Man selbst als einzelner Spieler entscheidet, ob man Krieg führt oder nicht. Es gibt Faktoren, die das ansehen beim gegner beeinflussen, aber einen Krieg gibt es meist nur bei einer Provokation, bisher haben die KIs nie selbst eigenmächtig entschieden, einen Krieg anzufangen, sei es nun um Land zu gewinnen oder um die Vorherrschaft über die ganze Karte zu erlangen. Punkt ist, dass die KIs bisher immer berechenbar waren. Was aber, wenn sich das nun ändert? Angenommen, es gäbe eine spielleinstellung, mit der man die KI erweitern kann, sie wird unberechenbahrer, kann bei einem gespannten Verhältniss eigenmächtig einen Krieg beginnen, hat bestimmte direkte Ziele. Es wäre nun ein Spiel, in dem man sich früh um Befestigungsanlagen kümmern muss, in dem man Truppen an Strategisch wichtigen Punkten patroulieren lässt, ohne dass man vor hat einen Krieg zu beginnen. Das währe alles ein Interessanter Ansatz, ob sich daraus ein Spielfeature entpuppt bleibt aller wohl noch ein jahr lang offen 🙂

    LG Jan

    PS: Meine Katze hat mich schon wieder gestört, fehler müsst ihr akzeptieren 🙂

  28. Kaalundir Kaalundir

    Moin moin,

    bei Anno habe ich zu großen Teil auf eine friedliche Spielweise gestetzt. Bei meinem aktuellen Favorieten (1404) nutzte ich nur eine Seestreitmacht, um Piraten klein zu halten oder um Aufträge zu erfüllen. Ich hoffe man wird in 1800 konflickt auch ohne Militär lösen konnen.

    Allerdings soll das nicht heißen, dass ich nicht hin und wieder ein kleines, rein kriegerischen Spiel durchgefochten habe – ist halt blos nicht mein eigentlicher Spielstil.

    Solange man sich als „Schönbauer“ austoben kann bin ich glücklich.

  29. Brosicore Brosicore

    Zu Beginn eines neuen Annos erstelle ich mir ein friedliches Spiel mit einfacher KI, um das Spiel und die ersten Charaktere kennenzulernen.

    Generell konzentriere ich mich lieber auf den (schönen) Aufbau meiner Inseln.
    Aber im weiteren Verlauf der Endlosspiele, in denen ich fleißig mit den Einstellungen herumspiele, packe ich dann die schwereren KIs dazu und spiele nebenbei mit dem Militär herum.
    Ich nutze das Militär also als Komponente, um mein Anno nach dem ersten Spielen zu erweitern.
    Generell könnte ich natürlich auch die schwachen KIs von ihren Inseln vertreiben, aber am liebsten lasse ich diese in Ruhe. Besonders Mitglieder der Familie Jorgensen kann man eigentlich nur angreifen, wenn man kein Herz hat. (Ich hoffe, dass der 1800er Vertreter der Familie wieder eine expandierende KI ist)

    Ich kann dem Erwähnten in diesem Blog nur zustimmen, das Militär finde ich auch insofern wichtig, dass die eigenen Aktionen, oder auch die der KI, Konsequenzen nach sich tragen können.

    Gefallen haben mir die Kampfsysteme sowohl von 2070 als auch 1404. Ersteres hatte natürlich den Vorteil, dass der Kampf auf drei Ebenen stattfand und somit nochmal deutlich interessanter war. Während das Steuern einzelner Einheiten früher eher mühselig war, klappte es bei 2070 ziemlich gut. Hier steuerte man zwar auch einzelne Einheiten, jedoch eher weniger davon als z.B. bei 1503. Hat man dann noch die Zusammenfassung zu Flotten auf Hotkeys gelegt, konnte man Problemlos die Einheiten der verschiedenen Ebenen bewegen.

    Generell entscheide ich natürlich gerne, wann Frieden und Krieg herrschen, doch die Ultimaten in 2070 fand ich von der Idee her ziemlich gut. Dass Ökoterrorist Leon Moreau mit einem Besuch droht, nachdem man ein Atomkraftwerk errichtet hatte, finde ich absolut nachvollziehbar und gut. Weniger gut fand ich es, wenn eine KI mit Krieg gedroht hat, die offensichtlich hoffnungslos unterlegen war. Hier würde ich mir wünschen, dass die KI vor so einer Aktion erst mal aufrüstet, sofern dieses schöne Feature seinen Weg zurück zu Anno findet.

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