Union Update: Trailer, Twitch Drops und der nächste Livestream

Hallo Anno Community, 

wie ihr vielleicht schon gesehen habt, gibt es einen neuen Trailer! Diesmal mit einem sehr ausführlichen Überblick zu Anno 117: Pax Romana und seine Features. Und nicht nur das: Ab heute gibt es auch Vorabberichte zu Anno 117: Pax Romana – schaut also unbedingt mal vorbei, was eure Lieblings-Gaming-Website oder Anno Streamer/Youtuber über das Spiel zu sagen haben. In der Zwischenzeit könnt ihr euch hier den Trailer ansehen: 

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Außerdem erhaltet ihr im folgenden Trailer einen genaueren Blick auf das Amphitheater-Monument und seine Mechaniken.

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Twitch Drops

Ein neuer Twitch Drop steht an! Vom 16. Bis 23. Oktober könnt ihr den Schiff-Skin „Northern Colours“ für Anno 117: Pax Romana erhalten. Dafür müsst ihr insgesamt 2 Stunden Livestream auf Twitch ansehen. Jeder kann das Spiel streamen und Drops für seinen Kanal aktivieren – schau also unbedingt bei eurem Lieblings-Anno-Twitch-Streamer vorbei!  

Vorher müsst ihr allerdings zuerst euer Ubisoft-Konto mit eurem Twitch-Konto verknüpfen und dann während des Events die Streamer für die angegebene Zeit anzuschauen, um den Drop zu erhalten.  

Nachdem ihr den Drop erhalten habt, müsst ihr ihn über das Twitch-Inventar einlösen. Weitere Informationen zu Twitch Drops im Allgemeinen findest du in diesen offiziellen FAQ. 

Kommender Livestream mit dem Narrative Team 

Eine letzte Neuigkeit für heute: Wir planen für nächste Woche einen Livestream mit dem Narrative Team. Dieses Mal wird sich der Livestream auf den Kampagnenmodus und die Story konzentrieren, zusammen mit den interessanten Charakteren, denen ihr in Anno 117: Pax Romana begegnen werdet. Also, macht euch schon mal für Donnerstag, den 23. Oktober, um 17 Uhr bereit. 

Wir hoffen, euch dort zu sehen.  

Union Update: Fan Kit Download und Steam Next Fest

Einen schönen Dienstag, liebe AnnoCommunity! Wir haben wieder eine Reihe von Neuigkeiten für euch, um die Woche zu beginnen.

Beginnen wir mit einem kleinen Geschenk:

Fan-Kit

Wir haben ein kleines Paket mit Artworks, Screenshots und dem AnnoLogo zum Herunterladen für euch zusammengestellt. In diesem Fan-Kit findet ihr:

  • Das Keyart zu Anno 117: Pax Romana als Wallpaper in verschiedenen Formaten für PC und Mobilgeräte.
  • Drei weitere Artworks (Latium, Albion, Romanisierung) in verschiedenen Formaten.
  • Eine Sammlung von 17 Screenshots.
  • Vier Wallpaper mit dem Anno-Logo
  • Sechs GIFs zur Verwendung in sozialen Medien oder auf eurer bevorzugten Chat-Plattform
  • Das Logo von Anno 117: Pax Romana in 2D und 3D
  • Das Anno-Symbol in 2D und 3D

Ihr könnt das gesamte Paket über den Link unterhalb herunterladen. Das Fan Kit ist etwa 300 MB groß.

Fan Kit Download

Steam Next Fest und Ende der Demo

Anno 117: Pax Romana nimmt diese Woche am Steam Next Fest teil, was bedeutet, dass jeder die zeitlich begrenzte Demo spielen kann – zusammen mit Demos vieler anderer kommender Spiele.

 

Im letzten Monat haben wir die Verfügbarkeit der Demo zu Anno 117: Pax Romana über das ursprünglich geplante Enddatum am 16. September hinaus verlängert. Wir können nun bestätigen, dass die Demo am 20. Oktober, nach Abschluss des Steam Next Fest, offline gehen wird.

Kommende Inhalte

Weitere Blogs folgen in Kürze! Den Anfang macht morgen ein DevBlog zum MultiplayerModus in Anno 117: Pax Romana (mit leichter Verspätung), gefolgt von einem genaueren Blick auf die Kampagne und die Story am Ende der Woche.

Und natürlich, wie in unserem letzten Union Update erwähnt, vergesst unsere Livestreams nicht! Im Oktober planen wir noch einen Entwickler-Livestream der sich mit der Kampagne und der Story befasst, sowie einen weiteren, der sich mit der Arbeit des Art-Teams von Anno 117: Pax Romana befasst – wie immer, auf unserem Anno Twitch Kanal. Wir werden euch im Laufe dieser Woche über Datum und Uhrzeit informieren, also behaltet die sozialen Medien und die Anno Union im Auge.

DevBlog: Multiplayer und Koop

Ihr müsst Anno 117: Pax Romana nicht alleine spielen, wenn ihr nicht möchtet. Ihr könnt Freunde oder Familienmitglieder einladen, gemeinsam mit euch zu bauen und zu siedeln – oder in direktem Wettbewerb mit euch. Wir beleuchten heute den Mehrspielermodus des Spiels.

Mehrspieler-Modi

Wie es bei Anno mittlerweile Tradition ist, bieten wir euch mehrere Optionen:

Spielt PvP mit bis zu drei anderen Statthaltern, die gegen euch antreten. Diese drei Plätze können mit menschlichen oder KI-Gegnern besetzt werden, sodass ihr beispielsweise gegen zwei Freunde spielen und den vierten Platz mit der lieben Concordia besetzen könnt. Sichert euch die besten Inseln, bevor es eure Freunde tun, schließt Verträge und Allianzen oder führt Krieg auf See und zu Lande.

Ihr könnt auch im Koop-Modus spielen, d. h. ihr und bis zu drei andere (menschliche) Spieler spielen denselben Statthalter. Ihr teilt euch Ressourcen, Geld und Inseln und müsst eure Aktionen koordinieren. Je weiter ihr vorankommt, desto mehr werdet ihr es zu schätzen wissen, euch die Verantwortung zu teilen: Warum lasst ihr nicht euren Freund die Verwaltung von Albion übernehmen, während ihr euch um Latium kümmert? Der Modus ist auch ideal, um Freunde oder Familienmitglieder, die neu bei Anno 117: Pax Romana sind, ins Spiel einzuführen.

Und schließlich könnt ihr auch beides kombinieren: Spielt als Gruppe von vier Freunden gegen drei KI-Gegner! Oder bereitet euch auf Chaos vor und erstellt ein 4v4v4v4-Match: 16 Spieler in vier Teams kämpfen gegeneinander.

 

Während frühere Anno-Spiele den Mehrspielermodus auf den Sandbox-Modus beschränkten, gibt es in Anno 117: Pax Romana eine wesentliche Änderung: Die Kampagne kann im Koop-Modus mit bis zu drei Freunden gespielt werden.

Spiel-Einstellungen

Das Einrichten eines Multiplayer-Spiels ist flexibler als früher: Wir unterscheiden nicht mehr so stark zwischen Einzelspieler- und Mehrspieler-Modus. Auf dem Bildschirm für die Spiel-Einstellungen könnt ihr das Spiel nach euren Wünschen einrichten, indem ihr nur KI-Gegner, nur menschliche Spieler, eine Mischung aus beiden oder gar keine Gegner (für ein friedliches Spiel) einlädt. Der Mehrspielermodus ist auf das Einladungssystem beschränkt, d. h. andere Spieler müssen auf eurer Freundesliste stehen. Wenn ihr während der Vorbereitung die Option „Spiel für Freunde” aktiviert, können Freunde eurem Spiel beitreten, ohne zuvor eingeladen worden zu sein.

Jede Gruppe (oder jeder einzelne Spieler) kann entscheiden, in welcher Provinz sie starten möchte. Wenn ihr im Koop-Modus spielt, trifft der jeweilige „Gruppenleiter” diese Entscheidung für die gesamte Koop-Gruppe.

 

Ähnlich wie ihr auch während des Spiels leere Plätze mit KI-Gegnern füllen könnt (wie im Diplomatie DevBlog erwähnt), ist dies auch mit menschlichen Spielern möglich. Ihr könnt jederzeit Freunde einladen, um ein Einzelspieler-Spiel in ein Koop-Spiel zu verwandeln, oder leere Plätze mit menschlichen Gegnern füllen.

 

Spezielle Einstellungen

Es gibt hier jedoch auch ein neues System: Kooperative Live-Spielstände. Diese Option muss vom Host im Einstellungsbildschirm aktiviert werden. Live-Spielstände werden in der Cloud gespeichert und enthalten immer nur den aktuellen Stand des Spielstands, enthalten also keine Autosaves odere andere ältere Spielstände.

So könnt ihr und jeder andere Spieler aus diesem Spielstand das Koop-Spiel alleine fortsetzen und später euren Freund, oder gar einen anderen Freund, (erneut) einladen: Ihr müsst nicht gleichzeitig online sein, um das Koop-Spiel gemeinsam zu spielen.

Wenn euer Teamkollege gerade spielt, könnt ihr einfach beitreten, indem ihr den letzten Spielstand ladet – es ist nicht notwendig, eine feste Zeit zu vereinbaren, zu der alle gleichzeitig in der Lobby sein müssen, damit das Spiel beginnen kann.

 

Anno 117: Pax Romana ermöglicht plattformübergreifende Multiplayerspiele, wenn die Option aktiviert ist. Wenn eure Freunde auf einer anderen Plattform spielen, ist das dank Cross-Play in Anno 117: Pax Romana kein Problem mehr.

Handel und Allianzen oder Krieg und Eroberung wie interagiert ihr mit euren Partnern im Mehrspielermodus?

Fragen und Antworten

Beantworten wir zum Abschluss dieses Blogs einige Fragen, die bereits online gestellt wurden.

F: Gibt es in Anno 117: Pax Romana Geschwindigkeitseinstellungen für den Mehrspielermodus?

A: Nein, die Geschwindigkeitssteuerung ist auf den Einzelspielermodus beschränkt. Wir sind jedoch bereit, dieses Thema nach der Veröffentlichung erneut zu prüfen, sollte es eine hohe Nachfrage seitens unserer Community geben. Die “aktive Pause” Funktion ist im Multiplayer verfügbar und kann vom Host ausgelöst werden.

 

F: Kann ich Mods im Mehrspielermodus verwenden?

A: Ja, aber dazu müssen alle Spieler die gleichen Mods aktivieren.

 

F: Müssen alle Spieler einen bestimmten DLC besitzen, um ihn in einem Mehrspieler-Match verwenden zu können?

A: Ja, ähnlich wie bei Mods müssen alle Spieler die gleichen Gameplay-DLC-Inhalte besitzen, um zusammen spielen zu können. Diese werden bei der Einrichtung des Spiels ausgewählt.

 

F: Kann ich mein Porträt, Spielerlogo („Siegel“) und meinen Namen selbst auswählen?

A: Namen können vollständig angepasst oder aus einer zufälligen Auswahl ausgewählt werden. Zusätzlich kann jeder Spieler (oder Gruppenleiter) einen Avatar, ein Logo/Siegel und eine Spielerfarbe auswählen. Die gleichen Optionen gelten natürlich auch im Einzelspielermodus.

 

F: Ist der Tag-/Nachtzyklus im Mehrspielermodus verfügbar?

A: Ja, da es sich um eine rein kosmetische Funktion handelt, kann jeder Spieler individuell seine bevorzugte Tageszeit auswählen.

 

F: Gibt es im Spiel einen Text- oder Voice-Chat?

A: Anno 117: Pax Romana verfügt nicht über eine Text- oder Voice-Chat-Funktion.

Das war’s für heute zum Thema Mehrspieler. Wir hoffen, dass wir mit diesem Blogbeitrag alle Fragen zu diesem Thema beantwortet haben, aber zögert nicht, uns mitzuteilen, wenn ihr noch weitere brennende Fragen habt!

Wir haben die Kampagne bereits im heutigen Blogbeitrag erwähnt und werden schon bald daran anknüpfen: mit einem genaueren Blick auf die Kampagne und die Geschichte von Anno 117: Pax Romana. Bleibt dran!

DevBlog: Diplomatie, Rivalen und der Kaiser

Ihr seid nicht allein in der Welt von Anno 117: Pax Romana! Neben neutralen Händlern und (nicht ganz so neutralen) Räubern besiedeln auch andere Statthalter im Namen des Imperiums die Inseln.

Wie es in Anno Tradition ist, bilden mehrere verschiedene Charaktere das Ensemble der Rivalen, und es liegt an euch, beim Einrichten eures Spiels zu entscheiden, mit welchen ihr spielen möchtet (oder mit gar keinen).

Und selbst wenn ihr vorhabt, sie letztendlich zu unterwerfen oder zu erobern, schadet es nie, die Regeln und Möglichkeiten der Diplomatie zu kennen! In den folgenden Abschnitten werden wir uns das Diplomatie-System von Anno 117: Pax Romana genauer ansehen: Mit wem interagiert ihr, welche Informationen findet ihr auf dem Diplomatie-Bildschirm, welche diplomatischen Optionen habt ihr und … was ist mit dem Kaiser?

 

Wenn ihr eine eher audiovisuelle Übersicht bevorzugt, solltet ihr euch unseren vergangenen Livestream (hier klicken) mit Lead Game Designer Andrea, Game Designer Dominik und Gameplay Programmer Jannik zu diesem Thema nicht entgehen lassen.

Trefft eure Rivalen!

Rivalen allgemein

Wenn ihr euer Spiel einrichtet, könnt ihr bis zu drei rivalisierende Statthalter auswählen, die gemeinsam mit euch die Welt besiedeln. Diese anderen Statthalter gibt es in verschiedenen „Arten“: Einige sind friedlicher oder insgesamt leichter zu handhaben, andere sind aggressive Expansionisten und wieder andere ziehen es vielleicht sogar vor, sich nur in einer der Provinzen niederzulassen.

Ein kurzer Blick auf den Übersichtsbildschirm verrät euch viel über ihren Charakter und ihren Spielstil: Selbst ein Rivale mit höherem Schwierigkeitsgrad muss kein Kriegstreiber sein, sondern kann sich auch in wirtschaftlichen und diplomatischen Angelegenheiten auszeichnen.

Heute schauen wir uns drei davon als Beispiele an.

Einige Charaktere aus Latium

Dorian ist ein berühmter Sportler, dem sogar Statuen nachempfunden sind. Er schätzt Statthalter, die – wie er – Wert auf Gesundheit und Sauberkeit für ihr Volk legen und Orte für Kunst und Wettkämpfe errichten, wie Theater oder (noch besser) riesige Amphitheater.

Er ist kein großer Fan von Krieg und würde viel lieber Freundschaften schließen. Wichtig ist, dass Dorian sich nur in Latium niederlassen und nicht in die Provinz Albion expandieren wird. Dementsprechend interessiert er sich auch nicht dafür, welche Entscheidungen ihr zum Thema Romanisierung trefft.

 

Tarragon ist ein Militärveteran, der viele Feldzüge mitgemacht hat, auch wenn er jetzt – im hohen Alter – eigentlich nur noch einen friedlichen Ruhestand genießen möchte: Felder bestellen, unter Olivenbäumen ein Nickerchen machen und vielleicht einem jungen Statthalter das eine oder andere beibringen. Das macht ihn zu einem der leichteren Rivalen.

Obwohl er im Allgemeinen ein freundlicher Nachbar ist, wird Tarragon euch, wenn ihr euch mit ihm anlegt, zeigen, dass seine Jahre in der Prätorianergarde immer noch etwas zählen.

Concordia ist eine ehemalige Vestalin, die sich den römischen Göttern verschrieben hat und daher großen Wert auf Religion und römische Tugenden legt. Sie ist bestrebt, ihren ohnehin schon nicht unerheblichen Einfluss weiter auszubauen und gleichzeitig für ihre Ideale einzutreten, die sie auch anderen Statthaltern ans Herz legen möchte. Überfluss und Luxus sowie fremde Traditionen, wie sie von den Einheimischen in Albion gepflegt werden, sind Concordia ein Dorn im Auge.

 

Eine weitere Figur, die wir bereits vor einigen Wochen vorgestellt haben, ist Athr, ein ehrgeiziger keltischer Herrscher in Albion. In diesem Blog erfahrt ihr mehr über ihn.

 

Im Allgemeinen könnt ihr viel mehr über jeden Rivalen erfahren, indem ihr mit ihnen interagiert, ihren Kommentaren zuhört und ihre jeweiligen Handlungsstränge verfolgt.

Der Diplomatie-Bildschirm

Gut, ihr habt die Insel von Concordia oder Dorian gefunden, Zeit, das Diplomatie-Menü zu öffnen. Hier sind alle Statthalter (und Räuber, falls vorhanden) aufgelistet, ebenso wie ihr aktueller diplomatischer Status (Krieg, Frieden, Verteidigungsvertrag, …) mit euch. Wenn ihr auf einen von ihnen klickt, bietet euch das Feld auf der rechten Seite zusätzliche Informationen:

  • Derzeit unterzeichnete Verträge
  • Eure Machtbalance (militärisch, wirtschaftlich, Prestige, …)
  • Die Geschichte des Charakters
  • Die Schwierigkeit und Eigenschaften des Charakters
  • Die Effekte, die ihr erhaltet, wenn ihr euch mit dem Rivalen verbündet oder ihn unterwerft

Interaktionen

Wir möchten natürlich nicht nur etwas über Dorians Erziehung erfahren, sondern auch Verhandlungen aufnehmen. Dies führt uns zu einem neuen Bildschirm, der euch einen Überblick über alle verfügbaren diplomatischen Optionen gibt.

Der Bildschirm ist unterteilt in verfügbare Aktionen oben und potenzielle, aber (noch) nicht verfügbare Aktionen unten. Diese reichen von Verträgen über die Beantragung oder das Anbieten eines Darlehens bis hin zur Kriegserklärung.

 

Wenn ihr mit der Maus über eine Aktion fahrt, erhaltet ihr eine klare Übersicht darüber, welche Gründe den Charakter dazu bewegen, die Aktion zu akzeptieren, oder warum sie noch nicht verfügbar ist. Diese Gründe sind eine Mischung aus:

  • Persönlichen Vorlieben (z. B. hohe Hygiene für Dorian, hohe Glaubenspunkte für Concordia)
  • Jüngsten Ereignissen (z. B. einem kürzlichen Krieg oder eure Ablehnung eines angebotenen Vertrags)
  • Bereits unterzeichnete Verträge (z. B. ein Handelsvertrag)
  • Charaktereigenschaften
  • Prestige, das für die meisten Berechnungen im Zusammenhang mit der Diplomatie verwendet wird
  • Eurer militärischen Macht

Hier wollten wir euch mehr Transparenz als in der Vergangenheit bieten, damit ihr besser versteht, warum einige Aktionen möglich sind und andere nicht. Die Gründe geben auch einen guten Hinweis darauf, was ihr tun könnt, um die Beziehungen zu einem bestimmten Rivalen zu verbessern.

Wenn ihr euch näher mit den Gründen befassen möchten, klickt auf die Schaltfläche der jeweiligen Aktion (sofern nicht ausgegraut), um eine detailliertere Liste zu erhalten, bevor ihr beispielsweise einen Handelsvertrag abschließt.

Verträge sind nicht nur ein Mittel, um Beziehungen zu verbessern, sondern auch, um sich selbst zu schützen und letztendlich sogar auf diplomatischem Wege die Oberhand zu gewinnen. Handelsverträge, um Waren an anderen Häfen zu kaufen oder zu verkaufen, Verteidigungspakte, um den Frieden zu sichern und sich vor anderen Gouverneuren zu schützen, und Allianzen, um eure Freundschaft zu bekräftigen und sich gegenseitig langfristige Unterstützung zuzusichern, egal was passiert.

 

Einige diplomatische Optionen müssen zunächst erforscht werden (z. B. große Geschenke oder Allianzen) oder sind an andere Systeme gebunden, wie z. B. euer Ansehen beim Kaiser. Eine solche Option ist die Ernennung eines rivalisierenden statthalters zum Spezialisten.

Rivalen zu Spezialisten ernennen

Ihr habt bewiesen, dass ihr nicht nur ein kompetenter, sondern auch der stärkste, fähigste und sicherlich auch schönste Statthalter seid – so sehr, dass andere Gouverneure sich vor euch verneigen würden. Werfen wir einen Blick darauf, wie man Rivalen unterwirft.

Um einen rivalisierenden Statthalter zu unterwerfen und ihn zu eurem Vasallen zu machen, müsst ihr entweder:

  • eine Allianz mit dem betreffenden Rivalen haben (das Abschließen seiner persönlichen Questreihe ist dabei sehr hilfreich) und stärker als er sein, oder
  • den vom Kaiser verliehenen Titel eines (Pro-)Konsuls tragen (mehr dazu später), stärker als der Rivale sein und über eine beträchtliche Summe Geld verfügen.

Wenn ihr die Voraussetzungen erfüllt, wird ein Rivale durch die Unterwerfung zu eurem Vasallen: Alle seine Inseln werden zu Vasallenstädten, die ihr entweder übernehmen oder zerstören könnt, seine Schiffe gehören euch und der jeweilige Rivale schließt sich eurer Entourage als einzigartiger, mächtiger Spezialist an, den ihr in eurer Villa unterbringen könnt.

Krieg – die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln

Ihr möchtet eure Gegner nicht nur unterwerfen, sondern sie von der Landkarte tilgen? Ihre Inseln einnehmen? – Nun, dafür gibt es natürlich immer noch den Krieg.

Während die Details der Kriegsführung ein Thema für einen anderen DevBlog sind (lest dazu diesen Artikel über Landkämpfe), ist die Kriegserklärung eher ein diplomatisches Thema.

Wenn wir den Bildschirm „Kriegserklärung” für den armen Dorian hier aufrufen, sehen wir nicht nur einen Vergleich unserer militärischen Stärke und potenzieller Verbündeter, die sich jeder Seite anschließen würden, sondern können auch zwischen zwei Arten von Krieg wählen.

Unbegrenzter Krieg ist genau das: Alles, von Schiffen über zivile Gebäude bis hin zu ganzen Inseln, ist Freiwild. Wenn es euer Ziel ist, einen Gegner von der Karte zu entfernen oder zumindest seinen Einfluss stark zu reduzieren, ist dies der richtige Weg.

Der Kaiser sieht jedoch groß angelegte Kriegshandlungen innerhalb seines Herrschaftsbereichs nicht gerne und könnte irgendwann eingreifen.

Ein begrenzter Krieg ist sinnvoll, wenn es nur darum geht, eine Insel zu erobern, die euer Gegner besetzt hat, bevor ihr die Gelegenheit dazu hattet, oder wenn ihre Lage strategisch einfach zu wichtig ist. Zivilgebäude und Schiffe können nicht angegriffen werden (was bedeutet, dass eure Handelsrouten sicher sein sollten), wenn diese Option ausgewählt ist.

 

Unabhängig davon, für welche Option ihr euch entscheidet, ist dies mit Kosten verbunden: Abhängig von einigen Faktoren wie der Anzahl der Inseln, die ihr bereits besitzt, eurem Ansehen beim Kaiser und eurem allgemeinen Prestige kostet eine Kriegserklärung Ansehen beim Kaiser. Je geringer euer Ansehen nach dieser Kriegserklärung ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Kaiser zugunsten eures Gegners eingreift und euch befiehlt, die Feindseligkeiten zu beenden.

Der Kaiser?

Ihr seid schließlich ein Statthalter, genau wie Dorian oder Concordia – und über euch wacht der Kaiser über eure Handlungen. Er ist daher auch immer im Diplomatie-Menü zu sehen, ebenso wie euer Ansehen bei ihm.

Natürlich interessieren ihn Kleinigkeiten wie die von euch eingerichteten Produktionsketten, einzelne Häuser oder gebaute Schiffe nicht. Ihm ist wichtig, dass die Statthalter den kaiserlichen Frieden wahren und sich an die römischen Traditionen halten.

Kaiser Calidus wurde im Militärlager geboren und ist dort aufgewachsen. Er ist entschlossen, Veränderungen herbeizuführen, und setzt sich für die einfachen Römer überall ein.

Obwohl er rücksichtslos, hart und pragmatisch ist, ist er auch gesellig, bodenständig, ehrlich und humorvoll.

Verletzt Verträge und führt Krieg (siehe vorheriges Kapitel), und er könnte sich genötigt sehen, eine strenge Ermahnung zu senden. Weicht in Albion zu sehr von den römischen Traditionen ab, und euer Ansehen bei ihm wird ebenfalls leiden. Erfüllt ihr hingegen eine seiner gelegentlichen Forderungen, wird er euch wohlwollender betrachten.

Euer allgemeines Ansehen bei ihm bringt euch Boni oder Nachteile, z. B. geringere Kosten bei der Besiedlung neuer Inseln – oder Handelsembargos mit neutralen imperialen Händlern.

Wenn ihr euch mit ihm anlegt, werdet ihr als Rebell gebrandmarkt und müsst mit den Konsequenzen leben, die die Macht der imperialen Flotte und Armee mit sich bringen. Wenn ihr euch behaupten können, ernennt er euch widerwillig zum Prokonsul (Hinweis: Es ist nicht möglich, den Kaiser zu entmachten oder das Imperium zu „verlassen”).

Alternativ könnt ihr sein vertrauenswürdigster Berater werden und den Titel eines Konsuls erhalten. Jeder Titel ist mit zusätzlichen Boni verbunden, die uch das Leben als Statthalter erheblich erleichtern – zum Beispiel wird der Kaiser selbst seine Armee zu eurer Unterstützung schicken, sollte jemand es wagen, dem (Pro-)Konsul von Rom den Krieg zu erklären!

Outro

Was passiert, wenn ihr ein neues Spiel ohne NPCs (oder Piraten) startet – oder alle bereits besiegt habt – und sich in der Welt von Anno 117: Pax Romana ein wenig einsam fühlen? Keine Sorge, ihr könnt jederzeit einen NPC eurer Wahl zu eurem Spiel einladen, vorausgesetzt, ihr habt noch freie Plätze. Einmal besiegte Rivalen können aber nicht ein zweites Mal hinzugefügt werden. Ja, wir haben gesehen, dass ihr den „AI Shipyard” Mod für Anno 1800 verwendet habt 😉

 

Das war der Überblick über das Diplomatiesystem von Anno 117: Pax Romana für heute. Eine Liste verschiedener Rivalen mit ihren eigenen Zielen und Gründen, auf bestimmte Weise zu handeln, sowie diplomatische Maßnahmen, um Verträge mit ihnen zu schließen, Rivalen zu unterwerfen, um sie zu euren Vasallen zu machen, oder Krieg zu führen, um eure Vorherrschaft zu etablieren.

Es gibt noch einige andere rivalisierende Statthalter, wie ihr auf einem Screenshot weiter oben im Blog sehen könnt, und wir werden sie euch in den kommenden Wochen vorstellen. Habt ihr noch Fragen? Teilt uns diese in den Kommentaren mit oder kontaktiert uns über einen der anderen Kanäle.

Fortgeschrittene Tipps für neue Statthalter

Ihr habt eine stabile erste Siedlung aufgebaut, die Finanzen sehen gut aus und eure Bürger sind zufrieden – welche weiteren Herausforderungen erwarten euch? In diesem Blog behandeln wir einige Themen für die Zeit nach Erreichen von Stufe 2 und darüber hinaus in Anno 117: Pax Romana.

Wenn ihr gerade erst anfangt, schaut euch unseren Blog mit einigen Tipps für den Spieleinstieg an!

Fruchtbarkeit/Besiedlung der Insel

Während das für die erste Bevölkerungsstufe in der Regel noch kein Problem darstellt, werdet ihr in Stufe zwei (Plebejer/Mercatoren/Schmiede) möglicherweise feststellen, dass nicht mehr alle Waren auf euren Startinseln produziert werden können: Lavendel, Oliven, Gerste oder Kräuter wachsen möglicherweise nicht auf eurer Insel, und auch einige Fischarten können vor Ort nicht gefangen werden.

Wie bereits erwähnt, müsst ihr nicht alle Bedürfnisse eurer Bürger erfüllen, aber wenn ihr das tun möchtet, müsst ihr möglicherweise eine neue Insel besiedeln, um andere Pflanzen anzubauen.

Ihr könnt die Fruchtbarkeit jeder Insel einsehen, indem ihre eure Kamera über sie zentriert und in die linke untere Ecke über der Minikarte schaut:

Wenn ihr eine Insel gefunden habt, die euren Anforderungen entspricht, schickt ein Schiff dorthin, um an der Küste einen Kontor zu errichten. Die Besiedlung einer neuen Insel erfordert eine große Summe Geld – und je größer die Insel, desto teurer ist sie. Vergesst nicht, auch Baumaterialien mitzubringen, um direkt loslegen zu können.

Attribute

Wir haben das Thema Attribute bereits in einigen der vorherigen Punkten angeschnitten, möchten nun aber etwas tiefer darauf eingehen:

In Anno 117: Pax Romana gibt es 8 Attribute: Einkommen, Bevölkerung, Wissen, Glaube, Ansehen, Gesundheit, Zufriedenheit, Brandsicherheit.

Diese Attribute werden durch die Bedürfnisse, die ihr euren Bürgern erfüllt, sowie durch die Flächeneffekte verschiedener Gebäude erhöht oder verringert. Darüber hinaus können auch bestimmte Ereignisse (z. B. ein Fest oder das Beenden einer Quest) sowie der Status eurer Stadt (eine größere Stadt erhält einen Malus auf Gesundheit, Zufriedenheit und Brandsicherheit) Einfluss darauf haben.

Unsere Tipps:

  • Bewegt den Mauszeiger über die verschiedenen Attribute in der Leiste oben, um zu sehen, welche Faktoren derzeit jedes Attribut beeinflussen.
    • So könnt ihr herausfinden, warum eure Brandsicherheit so niedrig ist (z. B. weil ihr mehrere Bäckereien in eurer Stadt gebaut habt) oder welche Faktoren zu eurem Einkommen beitragen.
  • Achter beim Platzieren von (Produktions-)Gebäuden immer besonders auf deren Auswirkungen auf die Umgebung – niemand möchte neben einer Schweinefarm oder einer Holzkohlebrennerei wohnen, aber ein Lavendelfeld in der Nähe wird sehr geschätzt.
  • Negative Attribute sind kein Weltuntergang: Es wird natürlich vorkommen, dass ihr z. B. negative Brandsicherheit habt, aber ihr werdet später Wege finden, dem entgegenzuwirken (z. B. mit Aquädukten).
  • Gesundheit, Zufriedenheit und Brandsicherheit haben spezielle „Resolver-Gebäude”, die nicht nur diese Attribute erhöhen, sondern auch Brände bekämpfen, Unruhen unterdrücken oder Seuchen heilen. Platziert sie strategisch in euren Städten, um automatisch auf alle Vorfälle in euren Städten zu reagieren.

Forschungsbaum

Ein Feature, das ihr durch den Aufstieg in die zweite Bevölkerungsstufe freischalten, ist die Forschung. Wenn ihr Wissen (ein weiteres Attribut) generiert, könnt ihr den Forschungsbaum öffnen und diese Wissenspunkte in verschiedene Technologien investieren.

Der Forschungsbaum ist in drei Kategorien unterteilt (Wirtschafts-, Zivil- und Militärforschung) mit verschiedenen Technologien und Entdeckungen wie neuen Gebäuden, Militäreinheiten oder Verbesserungen bestehender Systeme.

Ihr könnt beispielsweise neue Gottheiten freischalten, die ihr verehren könnt (siehe Tipp zum Feature „Religion“ weiter unten), wie Minerva (Latium) oder Cernunnos, Merkur-Lugus und Epona (Albion). Ebenso könnt ihr im Wirtschafts-Bereich die Lagerhausverwaltung oder Nähkreise erforschen, oder im Zivil-Bereich Nachtwache und Portitores, um euch die Regierungsarbeit ein wenig zu erleichtern.

Einige Hinweise:

  • Bewegt den Mauszeiger über Entdeckungen, um mehr darüber zu erfahren und herauszufinden, wie sie euch helfen können.
  • Teile des Forschungsbaums werden erst freigeschaltet, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Bewegt den Mauszeiger über diese Knotenpunkte, um mehr zu erfahren.
  • Sucht nach den Dingen, die für eure aktuelle Situation am nützlichsten sind:
    • Lagerhausverwaltung und Lagerhausverbesserung (Wirtschaftsbaum) können mehr Produktionsgebäude unterstützen und so Lieferverzögerungen verhindern.
    • Wenn ihr euch auf Forschung konzentrieren möchtet, schaltet Minerva frei und verehrt sie in eurem Heiligtum. Schaltet außerdem „Nähkreise” frei, um zusätzliches Wissen von den Spinnern zu erhalten.
    • Wenn ihr mit Zwischenfällen (Brandsicherheit, Zufriedenheit, …) zu kämpfen habt, gibt es im Zivil-Bereich mehrere Entdeckungen, die zusätzliche Gebäude freischalten und die vorhandenen Einheiten wie Vigiles und Custodes verstärken.
    • Auch wenn ihr euch nicht auf das Militär konzentriert, beschleunigt die Entdeckung „Wenden” im Militärbaum alle eure Schiffe, selbst wenn sie gegen den Wind segeln.

Religion

Religion spielte im alten Rom eine große Rolle, ebenso wie in Anno 117: Pax Romana.

Sobald ihr Stufe 2 erreicht habt, könnt ihr das Heiligtum (Latium) oder Fanum (Albion) errichten und auf jeder Insel einen Schutzgott verehren. Einige Gottheiten können sofort verehrt werden, andere müssen erst durch Entdeckungen freigeschaltet werden (siehe oben). Wie ihr dieses Feature nutzt, hängt von euren aktuellen Plänen und Bedürfnissen ab.

  • Jede Gottheit gewährt der Insel, auf der sie verehrt wird, eine Reihe von lokalen Buffs. Zu Beginn sind Ceres (Landwirtschaft) und Neptun (maritime Produktion) wahrscheinlich am nützlichsten für euch.
  • Später ist Minerva mächtig, wenn ihr euch auf Forschung und die Entdeckung neuer Technologien konzentrieren möchtet.
  • Mars ist nützlich, wenn ihr euch für den Krieg entscheidet, sollte aber zu Beginn des Spiels nicht verehrt werden, da seine Buffs keine Vorteile bieten, solange ihr keine Einheiten rekrutiert und keinen Krieg plant.
  • Ihr könnt jederzeit zu einem anderen Schutzgott wechseln, müsst jedoch bedenken, dass ihr dann auch alle von der jeweiligen Gottheit gewährten Buffs verliert.
  • Jede Insel kann eine andere Gottheit verehren, sodass ihr euch spezialisieren und die Buffs optimal nutzen könnt.

Statistik-Menü

Zu Beginn reicht es aus, den Lagerbestand per Klick auf ein Lagerhaus zu überprüfen und die Produktionszeiten der einzelnen Produktionsketten im Auge zu behalten. Je mehr eure Stadt jedoch wächst und je mehr Inseln ihr erschließt, desto mehr Dinge müsst ihr im Blick behalten.

Nutzt daher den Statistikbildschirm!

Klickt auf das Porträt eures Charakters oben in der Mitte des Bildschirms, um einen Überblick über alle eure Inseln und Produktionsketten zu erhalten.

  • Wählt eine Insel auf der linken Seite aus, oder mehrere, wenn ihr z. B. auf einer Insel Oliven produziert, diese aber auf einer anderen zu Olivenöl verarbeitet.
  • Der grüne Balken steht für die Produktion, der weiße Balken für den Verbrauch: Im Allgemeinen sollten beide gleich groß sein.
    • Ein größerer grüner Balken bedeutet, dass ihr zu viel produziert.
    • Ein größerer weißer Balken bedeutet, dass ihr nicht genug produziert und eure Vorräte langsam zur Neige gehen werden, was dazu führen kann, dass die Bedürfnisse eurer Bürger nicht mehr erfüllt werden können.
  • Ihr findet auch Informationen zu den Gebäuden auf euren Inseln, wie viel sie kosten und wie sie sich auf die Attribute eurer Städte auswirken.

Natürlich gibt es in Anno 117: Pax Romana noch viel mehr zu entdecken und zu lernen, und wir kratzen hier nur an der Oberfläche. Zögert nicht, einfach mit dem Spiel und seinen Features zu experimentieren – oder andere Spieler um Rat zu fragen.

Wir freuen uns darauf, von euren Erfahrungen zu lesen!

Erste Schritte in Anno 117: Pax Romana

Anno 117: Pax Romana erscheint am 13. November, und wir möchten euch ein möglichst reibungsloses Spielerlebnis bieten. Aus diesem Grund haben wir einen kleinenÜberlebensleitfadendirekt von den Entwicklern zusammengestellt, der euch den Einstieg erleichtern soll.

Wenn ihr zum ersten Mal ein Anno-Spiel spielt oder Anno 117: Pax Romana noch nicht gespielt habt, empfehlen wir euch, in den Spieleinstellungen das „vollständige Tutorial” zu aktivieren und mit der Kampagne zu beginnen. Die Geschichte führt euch langsam in eure Rolle als römischer Statthalter ein, von der kleinsten Siedlung über eine Kleinstadt – und dann hin bis zur Provinz Albion.

Anno 117: Pax Romana ist ein komplexes Spiel, und das Erlernen und Verstehen einiger Mechaniken kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Geht es langsam an und zögert nicht, einfach nochmal neu zu starten – für einen sicherlich viel erfolgreicheren zweiten Versuch!

Die Grundlagen

Eure erste Entscheidung: Kampagne oder Endlos-Modus

Wenn ihr zum ersten Mal Anno spielt, aber auch wenn ihr eine gute Geschichte mögt, empfehlen wir euch, mit der Kampagne zu beginnen. In der Rolle von Marcus oder Marcia lernt ihr unter der Anleitung eures Beraters und kaiserlichen Sklaven Ben-Baalion, wie man ein guter Herrscher wird. Dieser Modus führt euch nach und nach in die verschiedenen Features von Anno 117: Pax Romana ein und lässt euch gleichzeitig in eine Geschichte eintauchen, in der es nicht nur um die persönliche Zukunft eures Charakters geht, sondern auch um die Ereignisse im gesamten Imperium!

Wenn ihr bereits ein erfahrener Spieler seid oder einfach sofort loslegen möchtet, wählt den Endlosmodus. Ihr könnt auch dort Tutorials aktivieren, um die Grundlagen zu erlernen, aber im Gegensatz zur Kampagne gibt es keine künstlichen Einschränkungen – und ihr könnt eure Startprovinz selbst auswählen! Wählt Latium für ein reguläres Spiel mit großen, einladenden Inseln – das klassische Anno-Erlebnis. Wählt Albion für ein anspruchsvolleres Erlebnis mit Sumpfgebieten und zwei möglichen Bevölkerungswegen.

 

Erste Schritte

Unabhängig davon, für welchen Spielmodus und welche Provinz ihr euch entscheidet, sind eure ersten Schritte sehr ähnlich: Ihr beginnt mit einem Kontor auf einer Insel und solltet zunächst eine Holzproduktion aufbauen. Errichtet zwei Holzfäller und zwei Sägewerke in den Wäldern in der Nähe des Kontors. Achten Sie darauf, dass jeder Holzfäller über die Mindestanzahl an Bäumen in seinem Umkreis verfügt, die angezeigt wird, wenn ihr mit dem Mauszeiger über das Gebäude in einem Wald fahrt. Weniger Bäume bedeuten eine geringere Produktivität.

Alle Gebäude in Anno 117: Pax Romana benötigen eine Straßenanbindung: Produktionsgebäude zum Transport von Waren und Wohngebäude zum Verbrauch von Waren und Dienstleistungen. Produktionsgebäude benötigen außerdem Arbeitskräfte sowie ein Lagerhaus in Reichweite (siehe Reichweitenanzeige auf den Straßen) – euer Kontor an der Küste zählt ebenfalls als Lagerhaus. Verbindet daher eure Holzproduktionskette mit Straßen zu eurem Handelsposten.

Um den Bedarf an Arbeitskräften zu decken, benötigt ihr Einwohner. Eure verfügbaren Arbeitskräfte werden oben links auf dem Bildschirm angezeigt. Baut einige Wohnhäuser weiter im Landesinneren und stellt sicher, dass sie alle über einen Straßenanschluss verfügen, die sie mit dem Kontor verbindet. Nur wenn bestimmte Bedürfnisse (mit dem Bevölkerungssymbol) erfüllt sind, ziehen auch Bewohner in die Häuser ein. Zu Beginn eignen sich der Bau einer Fischerhütte (Latium) oder einer Herzmuschelfarm (Albion) hervorragend, um den Bedarf an „Nahrung” zu decken. Sobald der Markt freigeschaltet ist, könnt ihr mit diesem fortfahren, der in der Nähe der Wohnhäuser platziert werden sollte.

Beachtet, dass in Albion einige Gebäude – wie beispielsweise der Aalfänger – im Sumpfgebiet platziert werden müssen.

Versorgung eurer Bevölkerung

Schauen wir uns das Thema „Bedürfnisse” einmal genauer an. Das Menü eines Wohnhauses (Liberti in Latium oder Wanderer in Albion) zeigt euch drei Bedürfniskategorien: Nahrungmittel, Öffentliche Dienste und Mode. Ihr müsst mindestens ein Bedürfnis pro Kategorie erfüllen, um euer Wohnhaus aufzuwerten.

Jedes Bedürfnis bietet auch bestimmte Attribute: Ihr könnt diese betrachten, indem ihr mit der Maus über die jeweilige Ware oder Gebäude fahrt. Sardinen vom Fischer bieten beispielsweise +1 Bevölkerung und +1 Einkommen, Haferbrei bietet +2 Bevölkerung. Zu Beginn solltet ihr euch auf Bevölkerung und Geld konzentrieren, um eure Wirtschaft zu stabilisieren und genügend Arbeitskräfte zu gewinnen. Nur wenn ein Bedürfnis erfüllt ist, gibt euch ein Wohnhaus die entsprechenden Attribute und erhöht beispielsweise eure Bevölkerung auf der Insel.

Ihr könnt alle Bedürfnisse (z. B. Sardinen und Haferbrei als Nahrungsmittel in Latium) bereitstellen, damit euch eure Wohnhäuser so viele Attribute wie möglich geben. Das ist zwar nicht notwendig, um im Spiel weiterzukommen, aber auf diese Weise könnt die Anzahl der Bewohner pro Haus maximieren oder zusätzliches Einkommen erzielen.

Produktionsketten und -zeiten

Frühe Produktionsketten sind hinsichtlich der Produktionszeit relativ einfach: Sowohl der Holzfäller als auch das Sägewerk haben jeweils eine Produktionszeit von 30 Sekunden, was bedeutet, dass ihr jeweils eins davon benötigt, um die effizienteste Produktionsrate zu erzielen.

Das Gleiche gilt beispielsweise für den Hanfhof und die Spinnerei (zur Herstellung von Tuniken).

Später werdet ihr auf kompliziertere Produktionszeiten stoßen: Die Brotproduktionskette hat eine Kombination aus 60 Sekunden (Weizenhof), 30 Sekunden (Kornmühle) und 60 Sekunden (Bäckerei). Das bedeutet, dass ihr für maximale Effizienz 2 Weizenfarmen, 1 Getreidemühle und 2 Bäckereien platzieren solltet.

 

Wenn ihr auf eines eurer Lagerhäuser klickt, erhaltet ihr einen Überblick darüber, wie viele Waren jeder Art ihr habt und ob der Bestand steigt oder sinkt. Baut nur so viele Produktionsgebäude, wie ihr für eure derzeitigen Wohnhäuser benötigt – mehr zu bauen, als ihr gerade braucht, kostet euch nur Geld.

Geld verdienen

Ihr beginnt jedes Spiel mit einem Defizit und müsst schnell Wege finden, um euer Einkommen zu steigern. Lasst uns einige Möglichkeiten betrachten, wie ihr euer Geld verwalten und MEHR Geld verdienen können.

Zunächst einmal wird euer Geld hauptsächlich für die Deckung der Unterhaltskosten verwendet. Alle Produktionsgebäude, öffentlichen Gebäude, Schiffe und später auch Militäreinheiten verursachen Unterhaltskosten. Achtet darauf, nicht mehr Gebäude zu bauen, als ihr zum aktuellen Zeitpunkt benötigt. Wenn ihr mit der Maus über das Geldsymbol in der oberen Leiste fahrt, erfahrt ihr genau, woher ihr euer Geld bezieht und wofür es verwendet wird.

Darüber hinaus verursachen fast alle Bauvorhaben – Gebäude, Straßen, Schiffe – ebenfalls einmalige Vorabkosten.

 

Um Geld zu verdienen, versorgt ihr eure Einwohner mit Waren und Dienstleistungen und baut stets weitere Häuser! Achtet besonders auf Waren und Dienstleistungen, die direkt Geld einbringen (z. B. Sardinen, Aale oder ein Markt) – wenn diese Bedürfnisse eurer Einwohner erfüllt sind, steigt euer Einkommen.

Die zweite wichtige Möglichkeit, Geld zu verdienen, sind Flächeneffekte: Produktionsgebäude wie der Pileusfilzer oder die Spinnerei wirken sich auch auf alle Gebäude in einem bestimmten Umkreis aus, wobei jedes Gebäude einen zusätzlichen Denar produziert. Baut diese in der Nähe von Wohnhäusern (aber vergesst nicht, ein Lagerhaus für den Transport der Waren in der Nähe zu errichten), um von ihren Buffs zu profitieren.

 

Ihr solltet nicht zu viel produzieren oder sofort jede neue Produktionskette aufbauen, sondern eure Siedlung langsam weiter ausbauen und sicherstellen, dass eure Wirtschaft und Finanzen stabil sind, bevor ihr den nächsten großen Schritt wagt.

Vom Dorf zur Kleinstadt

Die Grundversorgung ist gesichert, Wirtschaft und Finanzen sind stabil – euer Dorf floriert! Zeit für den nächsten Schritt: Wertet eure Wohnhäuser auf die nächste Stufe auf.

Aufwerten und Fortschritt machen

Um in Anno 117: Pax Romana voran zu schreiten, größere, beeindruckendere Gebäude, neue Produktionsketten und Funktionen freizuschalten – kurz gesagt: mächtiger zu werden –, müsst ihre eure Wohnhäuser auf die nächste Stufe (oder „Tier“) aufwerten.

Wenn ihr eure Wohnhäuser mit zumindest der Mindestanzahl an Bedürfnissen versorgt haben (für Stufe 1, Liberti oder Wanderer, bedeutet dies, dass jeweils ein Bedürfnis pro Kategorie erfüllt sein muss), wird die Aufwerten-Schaltfläche mit dem Pfeil verfügbar.

Die zweite Bevölkerungsstufe bringt, unabhängig davon, in welcher Provinz ihr euch befindet, zusätzliche Bedürfnisse und eine neue, vierte Bedürfniskategorie (Haushalt) mit sich, sodass ihr zusätzliche Produktionsketten errichten und neue öffentliche Gebäude bauen müsst– wie beispielsweise das Heiligtum. Ihr müsst diese Bedürfnisse nicht sofort erfüllen, sondern könnt dies ganz nach eurem eigenen Tempo angehen.

Schaut euch an, welche Attribute die einzelnen Bedürfnisse mit sich bringen, und wählt das für euch nützlichste aus: Müsst ihr mehr Geld verdienen? Möchtet ihr mehr forschen? Sind eure Bewohner unzufrieden?

Um über Stufe 2 hinauszukommen, müsst ihr in jeder Kategorie Bedürfnisse im Wert von drei Versorgungspunkten erfüllen. Bedürfnisse der Stufe 1 bringen jeweils einen Punkt, Bedürfnisse der Stufe 2 jeweils zwei Punkte. Ihr könnt dies überprüfen, indem ihr auf ein Haus klickt und euch die Versorgungsleiste jeder Kategorie anseht.

 

Aufwerten in Albion

Während in Latium die Aufwertung zur nächsten Bevölkerungsstufe geradlinig erfolgt (Stufe 2 sind die Plebejer), sieht es in der Provinz Albion etwas anders aus:

Ihr steht vor der Wahl, entweder den keltischen Weg (zu den Schmieden) zu wählen oder mit der Romanisierung eurer Bevölkerung zu beginnen (und zu den Mercatoren aufzusteigen). Jeder Weg beeinflusst nicht nur das Aussehen eurer Stadt, sondern bringt auch eigene Bedürfnisse und Gebäude mit sich. Wählt den Weg, der euch am attraktivsten erscheint. Die Unterschiede sind auf dem Auswahlbildschirm sichtbar.

Eure Wahl ist nicht endgültig. Wenn ihr in Albion weiter voran schreitet, könnt ihr eure Bevölkerung später auch auf dem anderen Weg aufwerten.

Noch ein paar schnelle Tipps

  • Denkt daran, dass ihr die Kamera mit Maus und Tastatur oder eurem Gamepad bedienen könnt, um eine bessere Sicht auf die Dinge zu erhalten: Zoomt heran, dreht sie und ändert den Blickwinkel, um die Stadt genau nach euren Wünschen zu gestalten – und verpasst kein Detail.
  • Viele Gebäude und Menüs verfügen über einen integrierten Infotip, der mit einem i-Button gekennzeichnet ist. Zögert nicht, diese anzuklicken, um weitere Informationen und Erklärungen zu erhalten.
  • Möchtet ihr schöne Screenshots machen? Aktivierete den „Postkartenmodus” über die F1-Taste (PC) oder die Schaltfläche im Menü (Konsole).
    • Auf dem PC könnt ihr außerdem jederzeit das UI und die kleinen Gebäudemarkierungen deaktivieren, um Screenshots zu machen, indem ihr Strg + H und Strg + I drückt.
  • Probiert unbedingt den Tag- und Nachtmodus aus! Ihr könnt entweder zu einer Tageszeit eurer Wahl wechseln oder den Tag- und Nachtzyklus automatisch laufen lassen.
    • Der Modus hat keinen Einfluss auf das Gameplay, sondern ist rein kosmetischer Natur.

Weitere Hilfe und Tipps & Tricks

Zusätzlich zum Lesen dieses Blogs empfehlen wir euch, den Anno Subreddit oden den Annoverse Discord Server zu besuchen, um euch mit anderen Spielern auszutauschen, Fragen zu stellen oder Strategien zu diskutieren.

Unsere freundliche Community beantwortet gerne Fragen und hilft neuen Spielern – ein großes Dankeschön an unsere großartige Community!

 

Wenn ihr euch mit den Grundlagen gut auskennt, schaut euch unseren Blog mit fortgeschrittenen Tipps und Tricks an.

Union Update: Überlebenstipps für die Demo

Zwei großartige Wochen liegen vor uns: Wir stellen euch eine Demo von Anno 117: Pax Romana zum Spielen und Entdecken zur Verfügung! Bis zum 16. September könnt ihr unser Spiel über Ubisoft Connect, Epic oder Steam ausprobieren.

Wenn ihr neu bei Anno seid oder Anno 117: Pax Romana noch nicht gespielt habt, haben wir einen kleinen „Überlebensleitfaden” direkt von den Entwicklern zusammengestellt, der euch den Einstieg erleichtern soll. Anno 117: Pax Romana ist ein komplexes Spiel, und das Erlernen und Verstehen einiger Mechaniken kann einige Zeit in Anspruch nehmen – geht es langsam an und scheut euch nicht, für einen erfolgreicheren zweiten Versuch neu zu starten.

Die Grundlagen

Erste Schritte

Zunächst müsst ihr euch für eine Provinz entscheiden, in der ihr beginnen möchtet. Wählt Latium für ein reguläres Spiel mit großen, einladenden Inseln – das klassische Anno-Erlebnis. Wählt Albion für ein anspruchsvolleres Erlebnis mit Sumpfgebieten und zwei möglichen Bevölkerungsentwicklungen.

Unabhängig davon, für welche Provinz ihr euch entscheidet, sind eure ersten Schritte sehr ähnlich: Ihr beginnt mit einem Kontor auf einer Insel und solltet zunächst eine Holzproduktion aufbauen. Baut zwei Holzfäller und zwei Sägewerke in den Wäldern in der Nähe des Kontors. Stellt sicher, dass jeder Holzfäller die Mindestanzahl an Bäumen in seinem Umkreis hat.

Alle Gebäude in Anno 117: Pax Romana benötigen eine Straßenanbindung: Produktionsgebäude zum Transport von Gütern und Wohnhäuser zum Verbrauch von Gütern und Dienstleistungen. Produktionsgebäude benötigen außerdem Arbeitskräfte sowie ein Lagerhaus in Reichweite (siehe Reichweitenanzeige auf den Straßen) – euer Kontor an der Küste zählt ebenfalls als Lagerhaus.

Um den Bedarf an Arbeitskräften zu decken, benötigen wir Einwohner. Baut einige Wohnhäuser weiter im Landesinneren und stellt sicher, dass sie alle über eine Straße verfügen, die sie mit dem Handelsposten verbindet. Menschen werden nur dann in diese Wohnhäuser ziehen, wenn bestimmte Bedürfnisse (mit dem Bevölkerungssymbol) erfüllt sind. Für den Anfang eignen sich der Bau einer Fischerhütte (Latium) oder eines Muschelsammlers (Albion) hervorragend, um den Bedarf an „Nahrung” zu decken. Sobald diese freigeschaltet sind, könnt ihr mit dem Markt fortfahren, der in der Nähe der Wohnhäuser platziert werden sollte.

Beachtet dass in Albion einige Gebäude – wie beispielsweise der Aalfänger – im Sumpfgebiet platziert werden müssen.

Versorgung eurer Bevölkerung

Schauen wir uns „Bedürfnisse” einmal genauer an. Das Menü eines Wohnhauses (Liberti in Latium oder Wanderer in Albion) zeigt euch drei Bedürfniskategorien: Nahrung, öffentliche Dienste und Mode. Ihr müsst mindestens ein Bedürfnis pro Kategorie erfüllen, um eure Residenz zu verbessern.

Jedes Bedürfnis bietet auch bestimmte Attribute: Ihr könnt diese überprüfen, indem ihr mit der Maus über die jeweilige Ware oder Gebäude fahrt. Sardinen bieten beispielsweise +1 Bevölkerung und +1 Einkommen, Brei bietet +2 Bevölkerung. Zu Beginn solltet ihr euch auf Bevölkerung und Geld konzentrieren, um eure Wirtschaft zu stabilisieren und genügend Arbeitskräfte zu gewinnen. Nur wenn ein Bedürfnis erfüllt ist, bietet das Wohnhaus die entsprechenden Attribute und erhöht beispielsweise eure Bevölkerung.

Ihr könnt alle Bedürfnisse (z. B. Sardinen und Brei als Lebensmittel in Latium) bereitstellen, damit eure Wohnhäuser so viele Attribute wie möglich bieten. Dies ist zwar für den Fortschritt nicht notwendig, aber auf diese Weise könnt ihr die Anzahl der Bewohner pro Haus maximieren oder zusätzliche Einnahmen erzielen.

Produktionsketten und -zeiten

Frühe Produktionsketten sind hinsichtlich der Produktionszeit relativ einfach: Sowohl der Holzfäller als auch das Sägewerk haben jeweils eine Produktionszeit von 30 Sekunden, was bedeutet, dass ihr jeweils eines davon benötigt, um die effizienteste Produktionsrate zu erzielen.

Das Gleiche gilt beispielsweise für die Hanffarm und die Spinnerei (zur Herstellung von Tuniken).

Später werdet ihr auf kompliziertere Produktionszeiten stoßen: Die Brotproduktionskette hat eine Kombination aus 60 Sekunden (Weizenfarm), 30 Sekunden (Getreidemühle) und 60 Sekunden (Bäckerei). Das bedeutet, dass ihr für maximale Effizienz 2 Weizenfarmen, 1 Getreidemühle und 2 Bäckereien platzieren solltet.

 

Wenn ihr auf eines eurer Lagerhäuser klickt, erhaltet ihr einen Überblick darüber, wie viele Waren jeder Art ihr habt und ob der Bestand steigt oder sinkt. Baut nur so viele Produktionsgebäude, wie ihr für ihre derzeitigen Wohnhäuser benötigen – mehr zu bauen, als ihr gerade braucht, kostet euch nur Geld.

Geld verdienen

Ihr beginnt jedes Spiel mit einem Defizit und müsst schnell Wege finden, um euer Einkommen zu steigern. Lasst uns einige Möglichkeiten betrachten, wie ihr euer Geld verwaltet und MEHR Geld verdienen könnt.

Zunächst einmal wird euer Geld hauptsächlich für die Deckung der Unterhaltskosten verwendet. Alle Produktionsgebäude, öffentlichen Gebäude, Schiffe und später auch Militäreinheiten verursachen Unterhaltskosten. Achtet darauf, nicht mehr Gebäude zu bauen, als ihr zum aktuellen Zeitpunkt benötigt. Wenn ihr mit der Maus über das Geldsymbol in der oberen Leiste fahrt, erfahrt ihr genau, woher ihr euer Geld bezieht und wofür es verwendet wird.

Darüber hinaus verursachen fast alle Bauvorhaben – Gebäude, Straßen, Schiffe – ebenfalls einmalige Vorabkosten.

 

Um Geld zu verdienen, versorgt eure Einwohner mit Waren und Dienstleistungen. Achtet besonders auf Waren und Dienstleistungen, die direkt Geld einbringen (z. B. Sardinen, Aale oder ein Markt) – wenn diese Bedürfnisse eurer Einwohner erfüllt sind, steigt euer Einkommen.

Die zweite wichtige Möglichkeit, Geld zu verdienen, sind Flächeneffekte: Produktionsgebäude wie der Hutmacher oder der Spinner wirken sich auch auf alle Gebäude innerhalb eines bestimmten Radius aus, wobei jedes Gebäude ein zusätzliches Gold produziert. Baut diese in der Nähe von Wohngebäuden (aber vergesst nicht, ein Lagerhaus für den Transport der Waren in der Nähe zu haben), um von ihren Buffs zu profitieren.

 

Ihr solltet nicht zu schnell expandieren oder zu viel produzieren, sondern eure Siedlung gleichzeitig weiter ausbauen, um nicht zu schnell Geld zu verlieren.

Aufrüsten und Fortschritte erzielen

Um in Anno 117: Pax Romana Fortschritte zu erzielen, größere, beeindruckendere Gebäude, neue Produktionsketten und Funktionen freizuschalten – kurz gesagt: mächtiger zu werden –, müsst ihr deine Wohngebäude auf die nächste Stufe (oder „Tier“) aufrüsten.

Wenn ihr eure Wohngebäude mit mindestens der Mindestanzahl an Bedürfnissen versorgt haben (für Stufe 1, Liberti oder Waders, bedeutet dies die Erfüllung eines Bedürfnisses pro Kategorie), wird die Upgrade-Schaltfläche mit dem Pfeil verfügbar.

Die zweite Bevölkerungsstufe bringt, unabhängig davon, in welcher Provinz ihr euch befindet, zusätzliche Bedürfnisse und eine neue Bedürfniskategorie mit sich, sodass ihr zusätzliche Produktionsketten einrichten und neue öffentliche Gebäude errichten müsst – wie beispielsweise das Heiligtum. Ihr müsst diese Bedürfnisse nicht sofort erfüllen, sondern könnt dies ganz nach eurem eigenen Tempo angehen.

Bitte beachtet, dass die Demo von Anno 117: Pax Romana nur die ersten beiden Bevölkerungsstufen jeder Provinz enthält – im endgültigen Spiel könnt ihr eure Bevölkerung weiter aufwerten.

 

Während in Latium die Aufwertung zur nächsten Bevölkerungsstufe geradlinig erfolgt (Stufe 2 sind die Plebejer), sieht es in der Provinz Albion etwas anders aus:

Ihr steht vor der Wahl, entweder den keltischen Weg (zu den Schmieden) zu gehen oder mit der Romanisierung eurer Bevölkerung zu beginnen (und zu den Mercatoren aufzusteigen). Jeder Weg prägt nicht nur das Aussehen eurer Stadt, sondern bringt auch eigene Bedürfnisse und Gebäude mit sich. Wählt den Weg, der euch am attraktivsten erscheint. Ihr könnt jederzeit ein neues Spiel in der Demo starten, um den anderen Weg auszuprobieren.

Hilfe durch die Community

Zusätzlich zum Lesen dieses Blogs empfehlen wir euch, den Anno-Subreddit oder den Annoverse-Discord-Server zu besuchen, um euch mit anderen Spielern auszutauschen, Fragen zu stellen oder Strategien zu diskutieren.

Unsere freundliche Community beantwortet gerne Fragen und hilft neuen Spielern – ein großes Dankeschön an unsere großartige Community!

Fortgeschritten

Ihr habt eine stabile erste Siedlung aufgebaut, die Finanzen sehen gut aus und eure Bürger sind zufrieden – welche weiteren Herausforderungen erwarten euch? Im Folgenden gehen wir auf einige davon ein.

 

Fruchtbarkeit/neue Inseln besiedeln

Während dies für die erste Bevölkerungsstufe kein Problem darstellt, werdet ihr in Stufe zwei (Plebejer/Mercatoren/Schmiede) möglicherweise feststellen, dass nicht mehr alle Güter auf euren Startinseln produziert werden können: Lavendel, Oliven, Gerste oder Kräuter wachsen möglicherweise nicht auf eurer Insel, und auch einige Fischarten können vor Ort nicht gefangen werden.

Wie bereits erwähnt, müsst ihr nicht alle Bedürfnisse eurer Bürger erfüllen, aber wenn ihr dies möchtet, müsset ihr möglicherweise eine neue Insel besiedeln, um andere Feldfrüchte anzubauen.

Ihr könnt die Fruchtbarkeit jeder Insel sehen, indem ihr eure Kamera darüber zentriert und in die linke untere Ecke über der Minikarte schaut:

Wenn ihr eine Insel gefunden habt, die euren Anforderungen entspricht, schickt ein Schiff dorthin, um an der Küste ein Kontor zu errichten. Die Besiedlung einer neuen Insel erfordert eine größere Geldsumme – und je größer die Insel, desto teurer ist sie. Vergesst jedoch nicht, auch einige Baumaterialien auf euer Schiff zu laden, damit ihr die benötigten Gebäude errichten könnt.

Attribute

Wir haben das Thema Attribute bereits in einigen der vorherigen Themen angeschnitten, möchten nun aber etwas tiefer darauf eingehen:

In Anno 117: Pax Romana gibt es 8 Attribute: Einkommen, Bevölkerung, Wissen, Glaube, Ansehen, Gesundheit, Zufriedenheit, Brandschutz.

Diese Attribute werden durch die Bedürfnisse, die ihr euren Bürgern erfüllt, sowie durch die Flächeneffekte verschiedener Gebäude erhöht oder verringert. Darüber hinaus können auch bestimmte Ereignisse (z. B. ein Fest oder das Ergebnis einer Quest) sowie der Status eurer Stadt (eine größere Stadt erhält einen Malus auf Gesundheit, Zufriedenheit und Brandschutz) Einfluss darauf haben.

Bewegt den Mauszeiger über die verschiedenen Attribute in der Leiste oben, um zu sehen, welche Faktoren derzeit auf jedes Attribut Einfluss haben. So könnt ihr herausfinden, warum eure Brandsicherheit so niedrig ist (z. B. weil ihr mehrere Bäckereien in eurer Stadt gebaut habt) oder welche Faktoren zu eurem Einkommen beitragen.

Achtete beim Platzieren von (Produktions-)Gebäuden immer besonders auf deren Flächeneffekte – niemand möchte neben einer Schweinefarm oder einer Köhlerhütte wohnen, aber ein Lavendelfeld in der Nähe wird sehr geschätzt.

 

Speziell für Gesundheit, Zufriedenheit und Brandsicherheit gibt es bestimmte Gebäude, die nicht nur diese Attribute erhöhen, sondern auch Brände bekämpfen, Unruhen unterdrücken oder Seuchen heilen. Ihr findet sie im allgemeinen Baumenü als Menüpunkt „Stadtwache”. Platziert sie strategisch in euren Städten, um automatisch auf alle Vorfälle in eurer Stadt zu reagieren.

Forschungsbaum

Ein Feature, das ihr durch den Aufstieg in die zweite Bevölkerungsstufe freischaltet, ist die Forschung. Wenn ihr Wissen (ein weiteres Attribut) generiert, könnt ihr den Forschungsbaum öffnen und diese Wissenspunkte in verschiedene Technologien investieren.

Der Entdeckungsbaum ist in drei Kategorien unterteilt (Wirtschafts-, Zivil- und Militärforschung) mit verschiedenen Technologien und Entdeckungen wie neuen Gebäuden, Militäreinheiten oder Verbesserungen zu verschiedenen Systemen.

Ihr könnt beispielsweise neue Gottheiten freischalten, die ihr verehren könnt (siehe Tipp „Religion“ weiter unten), wie Minerva (Latium) oder Cernunnos, Merkur-Lugus und Epona (Albion). Oder ihr könnt im Wirtschaftsabschnitt die Lagerhausorganisation oder Nähkreise erforschen oder im Zivilabschnitt die Nachtwache oder Portitores, um euch die Regierungsarbeit ein wenig zu erleichtern.

Religion

Religion spielte im alten Rom eine große Rolle, ebenso wie in Anno 117: Pax Romana.

Sobald ihr Stufe 2 erreicht habt, könnt ihr das Heiligtum (Latium) oder Fanum (Albion) errichten und auf jeder Insel einen Schutzgott verehren. Einige Gottheiten können sofort verehrt werden, andere müssen erst durch Entdeckungen freigeschaltet werden (siehe oben).

Jede Gottheit gewährt der Insel, auf der sie verehrt wird, eine Reihe von lokalen Buffs – Neptun beispielsweise verbessert alle Produktionsketten, die mit dem Meer zu tun haben. Seht euch die verschiedenen Gottheiten genau an und wählt diejenige aus, die für euch zum aktuellen Zeitpunkt am nützlichsten ist.

Ihr könnt jederzeit zu einem anderen Schutzgott wechseln, müsst jedoch bedenken, dass ihr dann auch alle Buffs verliert, die euch die jeweilige Gottheit gewährt hat.

Natürlich gibt es in Anno 117: Pax Romana noch viel mehr zu entdecken und zu lernen, und wir kratzen hier nur an der Oberfläche. Zögert nicht, einfach mit dem Spiel und seinen Features zu experimentieren – oder andere Spieler um Rat zu fragen.

Wir freuen uns darauf, von euren Erfahrungen zu lesen!

Anno 117: Pax Romana – Offizielle Systemanforderungen

Hey Anno Community,

heute freuen wir uns, die offiziellen PC-Systemanforderungen für Anno 117: Pax Romana bekannt zu geben.

Wie immer bei Anno sind wir bestrebt, eine möglichst breite Palette an Hardware zu unterstützen, damit möglichst viele Spieler römischer Statthalter werden und Latium oder Albion – oder sogar beide Provinzen – verwalten können! Nachfolgend findet ihr unsere Empfehlungen für einige der gängigsten Szenarien in Bezug auf Einstellungen und angestrebte Bildrate. Wie immer bei Hardware-Spezifikationen können eure persönlichen Ergebnisse variieren.

Außerdem haben wir ein Video für euch vorbereitet, das einige der PC-spezifischen Features in Aktion zeigt – und euch die Schönheit von Anno 117: Pax Romana vor Augen führt! Genießt Anno 117: Pax Romana in 4k, mit Raytracing-Beleuchtung, Straßen und Gebäuden voller Leben – und Albion voller Nebel und Regen (nicht immer, natürlich!).

YouTube

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Alles, was ihr zur Demo für Anno 117: Pax Romana wissen müsst

Es ist Zeit, die Anno 117: Pax Romana Demo zu spielen!

Ab heute bis zum 16. September kann jeder die kostenlose Demo für PC über Ubisoft Connect, Steam oder Epic herunterladen.

Stellt eure Fähigkeiten als Statthalter in Albion und Latium unter Beweis, besiedelt Inseln, trefft verschiedene Charaktere und sorgt dafür, dass eure Bevölkerung nicht hungern muss. In beiden Provinzen gibt es viel zu entdecken und auszuprobieren, und wir freuen uns darauf, euch allen die Möglichkeit zu geben, unser Spiel zu spielen.

Was erwartet euch in der Demo? Nachfolgend haben wir die wichtigsten Informationen für euch zusammengefasst:

Demo-FAQ

Zeit und Datum

Die Demo ist vom 2. September (12 Uhr) bis zum 16. September 12 Uhr) verfügbar.

Jeder Spielstand ist auf eine Spielzeit von 1 Stunde begrenzt, aber ihr könnt während des zweiwöchigen Zeitraums so viele Spielstände erstellen, wie ihr möchtet.

 

Plattformen

Diese Demo für Anno 117: Pax Romana ist auf dem PC über Ubisoft Connect, Steam und Epic verfügbar.
Es ist nicht nötig, das Spiel vorbestellt zu haben.

 

Was kann ich spielen und was nicht?

Die Demo bietet euch Zugang zu einem frühen Spielabschnitt von Anno 117: Pax Romana, sodass ihr die ersten beiden Bevölkerungsstufen in Latium und Albion im Sandbox-Modus erleben könnt.

Ihr könnt neue Inseln besiedeln, Technologien erforschen und alle Gebäude der verfügbaren Bevölkerungsstufen bauen.

Dabei könnt ihr zwar NPCs treffen und mit ihnen interagieren, aber keinen Krieg erklären und führen. Die Demo bietet auch nur eine begrenzte Auswahl an Items, die ihr in eurer Villa und auf euren Schiffen verwenden könnt.

 

Spieleinstellungen

Während ihr im finalen Spiel euer Spielerlebnis individuell anpassen könnt, indem ihr auswählt, mit welchen NPCs ihr spielen möchtet und wie schwierig euer Spiel sein soll, spielt ihr in der Demo mit einer festen Voreinstellung.

Ihr könnt aber eure Startprovinz auswählen.

 

Mehrspieler

Der Mehrspielermodus ist in der Demo nicht verfügbar.

Anno 117: Pax Romana bietet im finalen Spiel sowohl regulären PvP als auch Koop-Modus.

 

Spielstände

Speichern ist in der Demo nicht möglich – entsprechend kann Spielfortschritt auch nicht ins finale Spiel übernommen werden.

 

Streaming, Videos, etc.

Es steht euch frei, die Demo zu streamen, Videos und Screenshots dazu zu veröffentlichen, etc.

Solltet ihr zuvor an einem Playtest (bspw. Closed Beta) teilgenommen haben, beachtet bitte, dass die NDA (Verschwiegenheitserklärung) dafür nach wie vor aktiv ist.

 

Systemanforderungen

Die Systemanforderungen für Anno 117: Pax Romana werden am 2. September veröffentlicht, unter anderem hier auf der Anno Union.

In der Demo könnt ihr Grafikoptionen, Soundeinstellungen usw. auswählen.

Ihr kommt nicht weiter oder benötigt Hilfe bei der Demo? – In Kürze veröffentlichen wir unseren Blog mit Tipps und Tricks direkt vom Anno Team.

Darüber hinaus empfehlen wir euch, das Anno subreddit oder den Annoverse Discord Server zu besuchen, um euch mit anderen Spielern auszutauschen, Fragen zu stellen oder Strategien zu diskutieren.

DevBlog: Albion – Keltische Götter, Sümpfe und Ponys

Hallo Annoholiker!

Wir sind zurück mit Teil zwei unseres DevBlogs über die Provinz Albion, in dem wir alles behandeln, was wir letzte Woche auf der gamescom 2025 in Köln vorgestellt haben.

In unserem ersten Blog haben wir Albion selbst vorgestellt, ebenso wie die Menschen, die dort leben, die Möglichkeiten, die Häuser aufzuwerten – und die Charaktere, denen ihr begegnen könnt. Heute schauen wir uns die für Albion spezifischen Aspekte von Features wie Religion, dem Forschungsbaum und dem Militär an und wie Entscheidungen hier sowohl die Provinz Latium als auch eure Beziehung zu anderen Charakteren beeinflussen können.

Schließlich umfasst Kultur und Gesellschaft mehr als nur verschiedene Arten von Lebensmitteln und öffentlichen Gebäuden. Ein wichtiger Teil der antiken Kultur war Religion, und das wollten wir auch in unserem Spiel darstellen.

Religion

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir euch das Thema Verehrung und Religion in Anno 117: Pax Romana vorgestellt: Nachdem ihr einen Heiligtum oder Tempel gebaut habt, könnt ihr pro Insel eine Gottheit auswählen, die ihr verehren möchtet und die euch verschiedene Buffs gewährt. Wenn eine Gottheit auf mehreren Inseln verehrt wird, gibt es auch einen globalen Effekt, der freigeschaltet werden kann und allen Inseln, die ihr regiert, Vorteile verschafft. Alle Details zu diesem Feature findet ihr in diesem DevBlog hier .

 

Die Einwohner von Albion haben ihre eigenen Gottheiten als Teil ihres polytheistischen Pantheons, genau wie die Römer. In eurer Rolle als Statthalter entscheidet ihr, welche Gottheiten auf jeder Insel verehrt werden sollen – und ob keltische Gottheiten darunter sind.

Epona ist die Göttin der Pferde und der Tiere im Allgemeinen. Ihre Anhänger steigern die Produktion tierbezogener Produktionsketten sowie die Geschwindigkeit von Transportern. Außerdem könnt ihr dadurch Silos zur Lagerung landwirtschaftlicher Güter bauen.

Merkur-Lugos ist ein romanisierter keltischer Gott, der mit Handel und Gewerbe in Verbindung gebracht wird. Seine Buffs steigern eure Handelseinnahmen sowie die Be- und Entladegeschwindigkeit von Schiffen und Wagen.

Schließlich gibt es noch Cernunnos, eine mystische Naturgottheit. Seine Anhänger steigern die Produktion von Gütern aus Sümpfen und Wäldern – und seine alte druidische Weisheit macht eure Bürger gesünder und klüger.

Egal, für welche ihr euch entscheidest, jede Gottheit verbessert euer Gameplay entsprechend eurem jeweiligen Spielstil. Alle drei Gottheiten müssen zuerst über den Forschungsbaum freigeschaltet werden.

Forschungsbaum

Lasst uns daher auch kurz über den Entdeckungsbaum sprechen. Hier verwendet ihr eure Wissenspunkte, um eine Vielzahl von Technologien in drei Bereichen zu entdecken: Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Militär. Dabei kann es sich um Freischaltungen (wie Gottheiten, Einheiten oder Gebäude) oder Verbesserungen (höhere Moral für Einheiten, Produktionssteigerungen) handeln. Details darüber, wie man Wissen erlangt und wie der Entdeckungsbaum funktioniert, findet ihr in unserem speziellen DevBlog hier.

 

Einige Technologien können nur in einer bestimmten Provinz und unter bestimmten Bedingungen entdeckt werden. Nur in Albion könnt ihr beispielsweise keltische Gottheiten entdecken oder eine Technologie erforschen, mit der ihr effizient Bäume in ansonsten unbewaldeten Gebieten pflanzen könnt.

Andere Technologien sind sogar ausschließlich in einer bestimmten Provinz einsetzbar, und wir möchten eine bestimmte Technologie hervorheben: die Trockenlegung von Sümpfen. Erinnert ihr euch, wie wir im ersten Blog über Sümpfe gesprochen haben und darüber, wie die Einheimischen sie zur Herstellung verschiedener Güter nutzen? Nun, wenn ihr die lokale Bevölkerung romanisiert, werden viele der von ihnen nachgefragten Produkte nicht mehr im Sumpfgebiet hergestellt. Ihr benötigt mehr „normale“ Baufläche.

Nachdem ihr die Sumpfentwässerung erforscht habt, könnt ihr Schleusen an der Grenze zwischen Sumpf und Meer platzieren und dann Kanäle im Sumpf anlegen. Innerhalb eines bestimmten Radius um die Kanäle wird das Wasser abgeleitet und bebaubares Land geschaffen. Endlich Platz für mehr Häuser – oder eine weitere Brotproduktionskette! Wenn ihr die Kanäle entfernt erobert sich der Sumpf das Gebiet wieder zurück – seid also vorsichtig, wenn ihr Kanäle umbaut oder löscht.

An der Stelle möchten wir zudem noch auf einen anderen, wichtigen Aspekt hinweisen: Eure Entscheidung, zu romanisieren (oder eben nicht) hat auch Einfluss auf eure Beziehung zu anderen Charakteren!

Voada mag es gar nicht, wenn ihr Sümpfe trocken legt oder römische Gottheiten in Albion verehrt. Athr wiederum ist das egal – und Tarragon (einer der römischen Rivalen) kann es gar nicht leiden, wenn ihr zu nahe an die keltischen Gepflogenheiten rückt.

Die Entscheidung, wie ihr damit umgehen wollt, und mit welchen Konsequenzen ihr leben wollt, liegt bei euch.

Militär

Einer unserer jüngsten DevBlogs und Livestreams befasste sich mit dem Thema Militär und Kriegsführung in Anno 117: Pax Romana.

Wie dort ausführlich beschrieben, feiert der Landkampf in Anno 117: Pax Romana sein Comeback, nachdem er in einigen, aber nicht allen früheren Anno-Spielen vorhanden war. Auch wenn der Kampf nie im Mittelpunkt eines Anno-Spiels stand und auch nie stehen wird, ist er dennoch eines der Features, die unserer Meinung nach den einzigartigen Charakter der Serie ausmachen.

Gleichzeitig soll die Entscheidung Krieg ja/nein bei euch liegen: Ob ihr mit allen gut auskommen (oder sogar Gegner komplett ausschalten) wollt oder ob ihr in den Krieg ziehen und andere Inseln erobern wollt, bleibt euch überlassen.

 

Während Anno 117: Pax Romana insgesamt 11 verschiedene Einheiten bietet, können nur einige davon überall rekrutiert werden. Andere sind einzigartig für eine bestimmte Provinz, wie Legionäre in Latium – oder Axtkämpfer und Streitwägen in Albion.

Schauen wir uns diese beiden Albion-Einheiten einmal genauer an.

Axtträger führen, wie der Name schon sagt, große Äxte mit sich – aber nur wenig Rüstung. Diese Infanterieeinheiten sind ausgezeichnete Schocktruppen, die viel Schaden anrichten und über panzerbrechende Waffen verfügen, sehr zum Leidwesen aller Legionäre. Um euch ihre Kampfkraft zu demonstrieren, haben wir diesen kleinen „Hinterhalt” gegen Legionäre inszeniert. Hier könnt ihr auch das Moralsystem in Aktion sehen: Nach mehreren Verlusten wird die erste Gruppe sogar flankiert und bricht daraufhin zusammen und flieht.

Streitwägen füllen eine sehr interessante Nische, da sie die Geschwindigkeit und Mobilität einer Kavallerieeinheit mit der Schaden aus der Distanz einer Fernkampfeinheit kombinieren. Sie eignen sich hervorragend für Hit-and-Run-Angriffe und wollen absolut nicht in den Nahkampf. Im folgenden Video seht ihr, wie sie einer Gruppe von Speerkämpfern (die normalerweise perfekt gegen Kavallerie geeignet wären) ausweichen und sie gleichzeitig aus der Ferne mit Speeren bewerfen.

Wie bereits erwähnt, kosten alle Militäreinheiten nicht nur Geld und Ressourcen für die Rekrutierung, sondern auch Geld und Arbeitskräfte für die Unterhaltskosten.

Natürlich könnt ihr mit eurer Flotte auch Einheiten zwischen Inseln und Regionen transportieren – und euer taktisches Arsenal in Latium beispielsweise um einige Streitwägen erweitern!

Outro

Damit kommen unsere DevBlogs zu Albion zu einem Ende! Habt ihr noch Fragen? Hinterlasst sie in den Kommentaren unten oder hebt sie euch bis Mitte September auf, wenn wir einen Livestream zu Albion und einigen anderen Aspekten veranstalten, über die wir kürzlich gesprochen haben. Und kurz darauf werden wir uns mit dem Thema Diplomatie befassen – und euch einige der Charaktere vorstellen, denen ihr in Anno 117: Pax Romana begegnen könnt.

 

Abschließend möchten wir euch noch einmal daran erinnern, dass ihr Anno 117: Pax Romana in etwa einer Woche ausprobieren könnt: Die zeitlich begrenzte Demo erscheint am 2. September für PC (Ubisoft Connect, Epic und Steam) und wird zwei Wochen lang verfügbar sein.

Verpasst nicht diese Gelegenheit, unser Spiel auszuprobieren – und teilt uns eure Meinung mit!